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Donnerstag, 3. November 2011

Alkohol-Gen in Göteborg entdeckt

Forscher der Universität Göteborg konnten ein Gen entdecken, das bei Alkoholikern, die frühzeitig an Alkoholismus sterben und bei Personen, die auf Entwöhnungskuren kaum ansprechen, weitaus häufiger ist als bei anderen Personengruppen. Alkoholiker, bei denen dieses Gen vorkommt riskieren zehn mal so häufig frühzeitig zu sterben wie jene ohne dieses Gen.

Das verantwortliche Gen konnte von der Sahlgrenska Akademin, einer Abteilung der Göteborger Universität, im Teil des Gehirns lokalisiert werden, das für das Glücksempfindung zuständig ist. Dieses Gen ist nach den Forschern auch für einen häufigen Rückfall in den Alkoholismus nach jeder Art von Behandlung zuständig und reduziert die Eigenentscheidung bei Alkoholikern.

Im nächsten Schritt wollen die Göteborger Forscher nun Methoden entwickeln, die es erlauben das betroffene Gen so frühzeitig wie möglich zu erkennen um dann frühzeitig gegen das Suchtbegehren vorgehen zu können, damit diese Personengruppe gar nicht erst vom Alkohol abhängig wird. Nach den Forschungen beherbergen gegenwärtig rund 30 Prozent der Schweden das Alkohol-Gen. Da man jedoch nur bei knapp zehn Prozent der Bevölkerung eine Abhängigkeit von Alkohol feststellen kann, müssen auch andere Faktoren den Alkoholismus beeinflussen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 17. Mai 2011

Alkoholforschung in Göteborg

Nach einer Untersuchung der Sahlgrenska Akademin in Göteborg neigen Personen deren Eltern oder Großeltern Probleme mit Alkohol hatten ebenfalls zu diesen Problemen, sobald sie in Stress geraten, ein Trauma erleben oder wenn unerwartete Probleme auftauchen.

Bei den untersuchten Gruppen stellte man zudem fest, dass Personen, deren Vorfahren zum Alkohol neigten, beim Genuss von Alkohol einen Energiekick spüren und nach Alkohol schneller zur Euphorie neigen, offener reden und nach dem Alkoholeinfluss fröhlicher wirken als andere Vergleichsgruppen.

Die Ergebnisse dieses Forschungsergebnis können in Zukunft dazu dienen die Bedrohung von Alkoholismus frühzeitig zu erkennen, können aber auch dazu dienen, den Ursachen von Alkoholismus und den Reaktionen im Körper besser auf die Spur zu kommen.

Herbert Kårlin