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Freitag, 8. Oktober 2010

Der Göteborg-Pass im Handy

Seit diesem Jahr steht der Göteborg-Pass auch im Handy zur Verfügung. Wenn man zwischen Juni und September nach Göteborg kommt, so kann man mit dem Göteborg-Pass tatsächlich einiges sparen, wenn auch weitaus weniger als die Werbung verspricht. Das Motto heißt daher „Erst planen, dann kaufen!“.

Nachdem wir in den letzten Tagen zahlreiche Mails erhielten, die sich über die irreführende Werbung der Stadt beklagten, hier einige realistische Erläuterungen zum Göteborg-Pass. Bereits während der Nebensaison lohnt sich der Kauf des Göteborg-Passes nur bedingt und unter der Voraussetzung, dass man am Wochenende in der Stadt ist.

Zwischen Oktober und April ist der Kauf fast immer ein Verlustgeschäft, da (Weihnachtszeit ausgenommen) die meisten Aktivitäten nicht geöffnet sind oder nicht zur Verfügung stehen. Vor allem die Besucher, die während der Wochentage mit der Stena-Line für einen Tag nach Göteborg kommen, können an keinerlei Stadtrundfahrt teilnehmen, Liseberg oder Maritiman nicht besuchen und auch nicht zur Älvsborgsfestung fahren.

Auch die Aussage, dass man, nach Aufrechnung des Göteborger Fremdenverkehrsamts, bei städtischen Museen bis zu 200 Kronen sparen kann, ist falsch, da man für 40 Kronen eine Jahreskarte für sämtliche städtische Museen erwerben kann. Auch bei Fahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Västtrafik) spart man nicht bei jeder Reise 25 Kronen, da die Tageskarte (Busse, Straßenbahn, Fähren) für 65 Kronen zu erwerben ist.

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir nicht zum städtischen Fremdenverkehrsamt gehören und dies irreführenden Information der aktuellen Werbung nicht unterstützen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ab Sommer 2010 kann man in der Innenstadt Göteborgs Fahrräder mieten

Bisher kann man in Göteborg nur an sehr wenigen Stellen Fahrräder mieten oder leihen. Die Innenstadt selbst hat bisher keinerlei Leihstelle, was nun, ab Sommer 2010, geändert werden soll. Der Gedanke ist dabei natürlich auch, mit dieser Maßnahme den Autoverkehr in der Innenstadt Göteborgs zu reduzieren, selbst wenn die Stadt beim ersten Schritt an noch keine besondere Wirkung denkt.

Die Leih- oder Mietstellen sollen den Interessenten an etwa 60 strategischen Plätzen Göteborgs rund 1000 Fahrräder anbieten, nach einem System das sich in Stockholm, Oslo und Berlin bereits bewährt hat. Der Interessent kann sich zu einem geringen Betrag eine Karte beschaffen mit der er Zugriff auf ein Fahrrad hat, das er anschliessend an jeder der offiziellen Stellen zurückgeben kann.

Dieses automatisierte Leihsystem soll sich vor allem aus Werbeeinnahmen tragen und nicht durch den Kauf der persönlichen Karten. Damit auch Touristen von diesem System profitieren können sind auch Tages- und Dreitageskarten vorgesehen, die an zentralen Stellen und dem Fremdenverkehrsamt erworben werden können.

Herbert Kårlin