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Dienstag, 20. Dezember 2011

Mia Skäringer wird Göteborgerin des Jahres

Wie Göteborg & Co. mitteilt, wurde die Schauspielerin, Schriftstellerin und Komikerin Mia Skäringer zur Göteborgerin des Jahres 2011 gewählt. Die Wahl Mias wird von den Göteborgern allerdings mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen, da viele unter ihnen nicht verstehen in welcher Hinsicht die Schauspielerin als typische Repräsentantin Göteborgs verstanden werden kann, da sie bisher weder das kulturelle Leben noch die Entwicklung der Stadt in besonderer Weise förderte.

Nur wenige der Göteborger zweifeln indes an Mia Skäringers Können und viele würden sie selbst als die Schwedin des Jahres ehren, da die Schauspielerin durch ihren persönlichen Einsatz und ihre persönlichen Erlebnisse eine Überzeugungskraft ausstrahlt, die nur wenige Schauspieler besitzen. Mia Skäringer hatte ihren Durchbruch mit dem humoristischem Radioprogramm „Roll on“, das im Herbst 2007 vom schwedischen Fernsehen SVT übernommen wurde.

Auch in der Begründung der Jury findet man wenig was Mia Skäringer einzigartig für Göteborg macht, was bei Håkan Hellström, Lotta Engberg, Viveca Lärn oder auch Gustavo Dudamel der Fall war, sonder man ehrt ihre persönlichen Leistungen in Radio, Fernsehen und auf der Bühne, sowie ihren Mut sich auch persönlich darzustellen. Die Ernennung zur Göteborgerin des Jahres erfolgt am Donnerstag Mittag im Einkaufszentrum Nordstan.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 14. April 2011

Göteborg-Witze im Stadtmuseum

Göteborg-Witze sind in ganz Schweden ein Begriff, auch wenn man sie nicht immer mag oder sie manchmal auch nicht versteht, wenn man den Humor Göteborgs nicht kennt. Kal, Ada, Beda und Osborn haben jedoch viel dazu beitragen, dass Humor und Göteborg als ein gemeinsamer Begriff betrachtet werden.

Den kommenden Samstag hat das Göteborger Stadtmuseum nun dem Göteborger Humor und den Göteborger Witzen gewidmet, indem Sture Hegerfors einen Vortrag über den typischen Humor der Stadt hält und der Autor Ulf Benkel dem Publikum erklärt wie ein Witz aufgebaut wird, damit er auch Erfolg hat.

Am Nachmittag können sich dann alle Besucher des Museums an einem Witz-Wettbewerb beteiligen. Jeder, der sich inspiriert fühlt, kann auf einem Post-it sein eigenes Werk verfassen und dann am Pinnboard anbringen. Am Ende der Veranstaltung wird dann das beste Werk gewählt und gekürt.

Herbert Kårlin