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Dienstag, 10. Mai 2011

Das Wissenschaftsfestival in Göteborg

Zwischen dem 10. und dem 15. Mai findet das 15. Wissenschaftsfestival in Göteborg statt, das vielleicht bedeutendste populärwissenschaftliche Ereignis Europas bei dem 300 Forscher aus zehn Ländern mit dem interessierten Publikum Göteborgs über Forschung und Wissenschaft reden. Sämtliche Ereignisse sind für die Teilnehmer kostenlos.

Dieses Jahr wartet das Vetenskapsfestivalen, wie es auf Schwedisch heißt, mit einer besonderen Attraktion auf. Eine Stunde lang sitzt in jeder der Gondeln des Göteborgshjulet ein Forscher, der darauf wartet, dass sieben Personen zusteigen, denen er sein Wissensgebiet auf anschauliche Weise näher bringt.

Die kostenlos Reisenden wissen, bis sie in der Gondel sitzen, nicht, ob sie mehr über Archäologie, den Mars, die Seefahrt oder die Naturwissenschaften erfahren werden. Der Zufall entscheidet über ihren Partner, der sich bei seinen Erklärungen auf jede Art von Publikum vorbereitet hat und sein Thema sowohl für Kinder als auch Erwachsene, die sich mit dem Stoff bereits beschäftigt haben, aufbereitet hat. Dieses Ereignis findet ausschließlich heute zwischen 17 und 18 Uhr statt.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 16. Februar 2011

Hoher Verlust beim Göteborger Riesenrad

Noch vor einem Monat sprachen Lieseberg und Göteborg & Co. von einem gewissen Verlust des Göteborger Riesenrades (Göteborgshjulet) und nannten eine Zahl, die bei 100.000, maximal 200.000 Kronen lag. Vier Wochen später wird dieser „geringe“ Verlust berichtigt und die Betreiber müssen erkennen, dass der Verlust des ersten Jahres eine Million Kronen überschreitet.

Als die Göteborger Zeitung GP den Sprecher von Göteborg & Co. auf dieses Differenz ansprach, erklärte er, dass es sich bei den früher genannten Zahlen nur um eine Schätzung handelte und zahlreiche Ausgaben nicht mit erfasst waren, was bei einer regelmäßigen Buchführung wenig glaubhaft scheint.

Aber noch stehen Lieseberg und Göteborg & Co., zwei städtische Betriebe, die gemeinsam die Verluste tragen müssen, hinter ihrem Prestigerad und hoffen darauf, dass sich die Investition dieses Jahr rentabilisieren wird. Ab Sommersaison 2011 werden sich nun erst einmal die Preise für eine Tour erhöhen, da die Veranstalter nicht mit einem höheren Andrang als voriges Jahr rechnen.

Herbert Kårlin