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Samstag, 15. Februar 2014

Der Service in Göteborger Altenheimen lässt zu wünschen

Auch wenn es heutzutage als normal betrachtet wird, dass ältere Personen in Alters- und Pflegeheimen jeden Tag beschäftigt werden und auch selbst entscheiden können wann sie am Abend ins Bett gehen, oder ob sie vielleicht noch in Gesellschaft einige Zeit vor dem Fernseher verbringen wollen, so ist dies in Göteborg davon abhängig in welchem Stadtteil man sich befindet.

Unter den zehn Stadtteilen Göteborgs entscheidet in vieren das Personal wann sich die Mieter in ihr Zimmer zurückziehen müssen und die Bettruhe beginnt und in dreien wird an Wochenenden keinerlei gemeinsame Aktivität angeboten, eine Leistung, die man sonst in ganz Schweden finden kann. Dass sich dadurch ältere Personen bevormundet fühlen und sich in den Heimen nicht als zu Hause empfinden ist verständlich, auch wenn die Stadt Göteborg dies vielleicht nicht versteht.

Die Ursache für diesen Missstand sind natürlich die Einsparungen, die Göteborg in allen Bereichen betreibt bei denen es keine Lobbyarbeit gibt. Das Personal in den Alters- und Pflegeheimen ist daher zu knapp bemessen und kann daher in einigen Stadtteilen nicht einmal die grundlegenden Leistungen bringen. Dabei ist es keine Frage des Geldmangels, denn die Direktoren der städtischen Unternehmen und die Leistungen für die Politiker der Stadt steigen permanent an.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 2. Juni 2012

West Sweden und ihr frühere Direktor in Brüssel

Auch wenn Kjell Peterson als ehemaliger Direktor der Lobby-Organisation West Sweden seine Arbeit in Brüssel wegen bedeutenden Skandalen niederlegen musste, zum Beispiel weil er es als normal empfand, dass seine Parkvergehen, seine Feste mit reichlich Alkohol in luxuriöser Umgebung und ein selbst eingeführtes dreizehntes Gehalt von Steuergeldern bezahlt wurden, so zeigt sich heute wie wenig er sich einer Schuld bewusst ist und wie weit seine Skrupelschwelle bereits gesunken ist.

Da Kjell Peterson nach seinem Scheitern in Brüssel nun nach Schweden zurückkehren will, fordert er West Sweden auf ihm die gesamten Umzugskosten zwischen 100.000 und 200.000 Kronen zu bezahlen. Er geht davon aus, dass er dienstlich nach Brüssel zog und daher auch seine Rückkehr nach Schweden in voller Höhe finanziert werden muss. Auch dass ihm wieder eine Arbeit in Spitzenposition zusteht, hält der Ex-Direktor für normal.

Auch nach der Veröffentlichung der Affäre Kjell Peterson kamen weitere zweifelhafte Rechnungen bei West Sweden an, die belegen, dass der frühere Direktor erhebliche Summen nicht zweckgebunden ausgab. West Sweden lässt nun sämtliche Verträge mit Kjell Peterson überprüfen um ihn eventuell für den Schaden haftbar zu machen. Solle sich allerdings zeigen, dass bereits der Vertrag lückenhaft oder unüberlegt war, so wird West Sweden wohl auch noch den Umzug bezahlen müssen, da Peterson sich vermutlich wenig einsichtig zeigt.
Herbert Kårlin