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Freitag, 6. Juni 2014

Ausländische Arbeiter verursachen in Göteborg Probleme

Wie bereits seit mehreren Jahren üblich, so kommen ab April Bauarbeiter mit ihren Familien in Göteborg an, überwiegend aus England und Irland, um Hausbesitzern ihre Dienste anzubieten. Diese Arbeiter, die immer in Gruppen auftreten, teeren Einfahrten, legen Steinplatten und sind auch für nahezu jeden anderen Auftrag dankbar. Da diese Arbeiter jedoch mit ihren Wohnwagen ankommen, verursachen sie ein steigendes Problem, das weitaus problematischer ist als jenes der Romagruppen.

Dieses Jahr musste das Amt der Gerichtsvollzieher im Raum Göteborg bereits sieben Mal eine Räumung durchführen, da die Wohnwagen nicht nur ungenehmigt auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wurden, sondern in einem Fall sogar die Zäune eines Campingplatzes niederrissen wurden damit sich eine Gruppe dort, natürlich kostenlos, installieren konnte. Auch wenn die Räumungen in der Regel friedlich abgeschlossen werden, so werden die illegalen Niederlassungen in Dorfform, denn es handelt sich bisweilen um über 30 Wohnwagen, eine ernsthafte Belastung.

Dass zudem regelmäßig über die schlechte Ausführung der Arbeiten geklagt wird, hat indes keine Konsequenzen, denn nur in Einzelfällen wird eine schriftliche Klage bei den Behörden eingereicht, denn welcher Hausbesitzer will schon öffentlich erklären, dass er eine Arbeit schwarz ausführen ließ, da dies auch dem Auftraggeber Probleme verursachen könnte. Da es sich bei diesen Arbeitern um Europäer handelt, gibt es auch keine Handhabe diese Gruppe auszuweisen.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 31. August 2010

Immer mehr Kinder landen in Göteborg auf der Straße

In den ersten sechs Monaten waren sechzehn Kinder in Göteborg von Zwangsräumungen betroffen, deren Zukunft damit mehr als nur ungewiss ist. Die Regierung Göteborgs verfolgt, nach eigenen Aussagen, die Politik, dass Familien mit Kindern ihre Wohnung nicht verlieren dürfen und das Sozialamt rechtzeitig einschreiten muss. Die aktuellen Zahlen beweisen jedoch, dass diese noble Idee nicht in entsprechende Handlungen umgesetzt wird.

Wenn eine Familie ihre Miete nicht mehr bezahlen kann, so ist der erste Schritt ein Antrag beim zuständigen Sozialamt, das die Situation der Familie überprüft und im Normalfall bei vorübergehenden Schwierigkeiten und der Bereitschaft der Erwachsenen zu arbeiten finanziell einschreitet, damit der Familie Wohnung und Nahrung in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Steht der Gerichtsvollzieher mit dem Räumungsbefehl vor der Tür, so haben die Bewohner erneut einige Tage um mit dem Sozialamt Kontakt aufzunehmen. Für sechzehn Kinder, de von Räumungen betroffen waren, halfen diese Fristen nicht, denn am Räumungstag mussten sie die Wohnung mit dem, was sie tragen konnten verlassen, bevor der Gerichtsvollzieher das Türschloss austauschte. Lebensmittel, Pflanzen, schmutziges Geschirr und feuchte Textilien wurden von ihm unmittelbar weggeworfen. Die restliche Habe wird drei Monate lang eingelagert und der Familie nur ausgehändigt, wenn sie die Lagerkosten innerhalb der Frist bezahlen kann.

Herbert Kårlin