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Freitag, 6. Juni 2014

Ausländische Arbeiter verursachen in Göteborg Probleme

Wie bereits seit mehreren Jahren üblich, so kommen ab April Bauarbeiter mit ihren Familien in Göteborg an, überwiegend aus England und Irland, um Hausbesitzern ihre Dienste anzubieten. Diese Arbeiter, die immer in Gruppen auftreten, teeren Einfahrten, legen Steinplatten und sind auch für nahezu jeden anderen Auftrag dankbar. Da diese Arbeiter jedoch mit ihren Wohnwagen ankommen, verursachen sie ein steigendes Problem, das weitaus problematischer ist als jenes der Romagruppen.

Dieses Jahr musste das Amt der Gerichtsvollzieher im Raum Göteborg bereits sieben Mal eine Räumung durchführen, da die Wohnwagen nicht nur ungenehmigt auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wurden, sondern in einem Fall sogar die Zäune eines Campingplatzes niederrissen wurden damit sich eine Gruppe dort, natürlich kostenlos, installieren konnte. Auch wenn die Räumungen in der Regel friedlich abgeschlossen werden, so werden die illegalen Niederlassungen in Dorfform, denn es handelt sich bisweilen um über 30 Wohnwagen, eine ernsthafte Belastung.

Dass zudem regelmäßig über die schlechte Ausführung der Arbeiten geklagt wird, hat indes keine Konsequenzen, denn nur in Einzelfällen wird eine schriftliche Klage bei den Behörden eingereicht, denn welcher Hausbesitzer will schon öffentlich erklären, dass er eine Arbeit schwarz ausführen ließ, da dies auch dem Auftraggeber Probleme verursachen könnte. Da es sich bei diesen Arbeitern um Europäer handelt, gibt es auch keine Handhabe diese Gruppe auszuweisen.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 26. Februar 2013

Neuer Skandal in Göteborg

Obwohl Göteborg üblicherweise immer zu den billigsten Angeboten greift, was, wie im Falle der neu gekauften Straßenbahnen, nicht immer wirklich ein Vorteil ist, hat die Stadt mehrere Bauunternehmen von den öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen, weil ihr Angebot, zumindest offiziell, zu billig war. Vier Bauunternehmer Göteborgs haben nun gegen die Stadt geklagt und wollen nun die Richter entscheiden lassen, ob diese Vorgehensweise der städtischen Politiker rechtmäßig ist.

Die Stadt hatte die Bauunternehmer bereits unmittelbar nach Eingang des Angebots eliminiert, da nach den internen Berechnungen der Verantwortlichen das Angebot zu niedrig war und daher, in den Augen der Entscheider, die Unternehmen entweder Schwarzarbeitern beschäftigen mussten oder aber einen Konkurs im Laufe der Projekte beantragen müssen. Diese Entscheidung erging jedoch ohne Rückfrage und ohne die Gründe für die niedrigen Angebote nachzufragen.

Auch wenn man dem Argument der Stadt folgen kann, so zeigt sich, dass die betroffenen Bauunternehmen sehr wohl sinnvolle Gründe für das extrem günstige Angebot hatten. In einem Fall wollte der Unternehmer garantieren, dass alle Arbeitsplätze in seinem Betrieb erhalten werden können, trotz der Krise im Bausektor. Nach dem Unternehmer ist es sinnvoll auf zusätzliche Gewinne zu verzichten wenn man dadurch die Firma ohne Entlassungen aufrecht halten kann. Zudem wollte er durch das günstige Angebot in einem neuen Bausektor Fuß fassen. Nun ist es an den Richtern zu entscheiden, ob Göteborg wirklich sinnvoll entscheidet wenn bestimmte Anbieter grundsätzlich ausgeschlossen werden, die die Preise der dominanten Bauherren unterbieten, die „schon immer“ für die Stadt gearbeitet haben.

Herbert Kårlin

Sonntag, 23. Oktober 2011

Arbeitsamt unterstützt Schwarzarbeit in Göteborg

Journalisten des Radioprogramms Kaliber konnten bei ihrer Arbeit entdecken, dass im Göteborger Raum Flüchtlinge, Asylbewerber und Papierlose von Autowäschereien schwarz angestellt werden und für einen 10-stündigen Arbeitstag gerade einmal 300 Kronen bezahlt bekommen, also rund 3 Euro pro Stunde. Nach Kaliber sind nahezu alle Autowäschereien der Stadt, die Dumpingpreise anbieten in diese Aktivität verstrickt.

Während jene, die ihre Autos dort von Hand waschen lassen nur den Preis im Auge haben und moderne Sklaverei unterstützen sowie unseriöse Unternehmer in Göteborg bereichern, ist dem Finanzamt und der Ausländerpolizei die Situation ebenfalls bewusst. Die beiden Organisationen halten jedoch dieses Geschäft für risikolos, da sie, nach eigenen Aussagen, nicht über genügend Personal verfügen um Kontrollen durchzuführen zu können.

Eine sehr ähnlich Auskunft erhielten die Journalisten vom Göteborger Arbeitsamt, wobei hier die Situation noch als erschwerend betrachtet werden muss, da die gleichen Unternehmen vom Arbeitsamt für ihre positiven Beschäftigungsmaßnahmen auch noch gefördert werden, ohne jede Kontrolle, was illegale Unternehmen in der Stadt fördert.

Herbert Kårlin

Montag, 25. Oktober 2010

Schwarzarbeiter putzen in Göteborger Nobelkaufhaus

Seit mehreren Jahren bestehen die Reinigungskolonnen mehrerer bedeutender Geschäfte in Göteborg aus neu in Göteborg angekommenen Flüchtlingen und Personen, die sich ohne Papiere in der Stadt aufhalten. Für ihre Dienste bekommen diese „Angestellten“ schwarz jeweils 50 Kronen die Stunde. Unter den Kaufhäusern, die von diesen illegalen Arbeitern profitieren findet man Femman, Åhléns und selbst das Nobelkaufhaus NK in Göteborg.

Die meist aus den Balkanländern kommenden Reinigungskräfte sprechen weder Schwedisch, noch kennen sie die schwedische Gesetzgebung. Dies ist auch der Grund, warum sie den Aussagen der Reinigungsunternehmen, die für die großen Kaufhäuser arbeiten, Glauben schenken, wenn diese ihnen „vorübergehend“ einen Aushilfsjob anbieten, der dann, sobald sie schwedisch sprechen, in einen Festvertrag verwandelt werden soll.

Alle betroffenen Reinigungskräfte tragen die Arbeitskleidung des Unternehmens Cleandax, das selbst kaum eigene Kräfte beschäftigt, sondern die Aufträge grundsätzlich an Subunternehmer weiter gibt, die dann ihrerseits weitere Subunternehmer mit der Reinigung des Kaufhäuser betrauen. Zahlreiche dieser Subunternehmer sind entweder Neugründungen oder aber längst beim Finanzamt bekannt, da sie bereits mehrere Strafverfahren anhängig haben und nicht nur schwarze Arbeitskräfte beschäftigen, sondern auch „vergessen“ für die Gewinne Steuern zu bezahlen.

Herbert Kårlin