Posts mit dem Label Straße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Straße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 25. Juni 2010

Mittsommer, das Todeswochenende im Västra Götaland

Keine Zeit des Jahres rechnet man in Schweden so viele Tote auf den Straßen wie am Wochenende, an dem überall im Land Mittsommer gefeiert wird. Der Umstand ist dabei jedoch nicht nur dem Alkoholkonsum zuzuschreiben, sondern vor allem dem extremen Verkehrsaufkommen ab Donnerstag Mittag.

Im Västra Götaland hat man dieses Wochenende sämtliche Straßenarbeiten unterbrochen, damit der Verkehr so reibungslos fließen kann wie möglich, denn eine einzige Engstelle wird am Donnerstag und Sonntag zu einem Chaos, wenn das Verkehrsaufkommen sich auf manchen Straßen geradezu verdoppelt.

Am Mittsommer-Wochenende sterben auf Schwedens Straßen im Durchschnitt acht Personen und mindestens 300 tragen Verletzungen davon, die einer Behandlung bedürfen. Die Polizei im Västra Götaland wird vor allem am Sonntag auf allen Straßen der Region präsent sein und sporadisch Autofahrer kontrollieren, mit der Sicherheit, viele zu entdecken, die vergessen haben wie lange Alkohol im Blut bleibt.

Herbert Kårlin

Freitag, 20. November 2009

Abfall, den die Göteborger auf die Straße werfen

In den Stadtteilen Zentrum, Majorna und Lundby (Göteborg) wurde im Jahre 2009 eine Untersuchung angestellt, die den Abfall auf Göteborger Straßen aufschlüsseln sollte. An 1200 Stellen wurden je 25 Quadratmeter auf das genaueste untersucht, was der Stadt Göteborg helfen sollte Maßnahmen zu finden, die die Straßenverschmutzung in Zukunft reduzieren sollen.

Mindestens 50 Prozent des Abfalls lässt sich vermutlich auch durch das Aufstellen von 1.800 neuen Papierkörben im Jahre 2010 kaum verhindern, denn es handelt sich dabei um Zigarettenkippen, die achtlos auf die Straße geworfen werden und damit nicht nur die Lungen der Raucher belasten, sondern auch hohe Kosten in der Abfallbeseitigung an öffentlichen Plätzen verursachen.

Jeweils 10 Prozent fallen dann auf Snus, den Mundtabak, der ebenfalls achtlos auf die Straßen gespuckt wird und auf Glasabfälle. Nur bei 30 Prozent des Abfalls auf Straßen, Fußgängerwegen und Grünflächen handelt es sich um allgemeinen, unterschiedlichen Abfall, der unter Umständen in neuen Papierkörben landen könnte. Frage ist daher weniger wie viele neue Papierkörbe aufzustellen sind, sondern wie man den Bürger Göteborgs zu einem neuen Verhalten bewegen kann.

Herbert Kårlin