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Samstag, 20. April 2013

Ein Barfußpark im Göteborger Schlosswald

Bei einem Besuch in einem der deutschen Barfußpark entdeckten zwei Jugendabgeordneten Göteborgs eine Anlage, die zwar in Deutschland weit verbreitet ist, in Schweden jedoch bisher unbekannt ist. Die Idee gefiel den beiden Jugendlichen, die in Deutschland an einem Austauschprogramm teilnahmen, so gut, dass sie diese Idee unmittelbar importierten und nun vom Stadtrat die Genehmigung erhielten im Göteborger Schlosswald einen kleinen Teil der Anlage in diese neu importierte Attraktion zu verwandeln.

Aida Skåreby Kalaaji, eine der Jugendabgeordneten, hoffte natürlich, dass Göteborg einem Barfußweg von einer Länge von einem Kilometer zustimmen würden, der gleichen Länge, die die Jugendlichen in Deutschland entdeckt hatten, aber Aida Skåreby Kalaaji und Emil Bogestad müssen sich in Göteborg, zumindest vorerst, mit etwa 200 Meter im Azaleental begnügen und nur wenn das Projekt wirklich einschlägt, ist später auch an einen Ausbau zu denken - oder eine zweite Anlage.

Der Barfußpark mit seinem Barfußwanderweg und seinem Minipark mit Bänken und der Möglichkeit die Füße nach der Wanderung abzuspülen, sollte im Grunde bereits im Frühjahr fertig gestellt werden, was die anhaltende Kälte jedoch unmöglich machte. Interessenten, die ihren Füssen mit dem Schlammlöchern, Moosen, Steinchen, Holzplatten und anderen attraktiven „Bodenbelägen“ ein völlig neues Erlebnis vermitteln möchten, müssen daher noch bis Anfang Herbst auf den Barfußpark Göteborg warten.

Herbert Kårlin

Göteborg Reiseführer

Samstag, 14. Mai 2011

Wanderwege auf Styrsö bekommen Umweltspreis

Dieses Jahr wird der Göteborger Umweltpreis zum siebten Mal vergeben. Der Gewinner ist dieses Mal der Fußballklub der Schäreninsel Styrsö, der mit Hilfe von Freiwilligen zahlreiche Wanderwege auf der Insel angelegt habt um allen Bewohnern und Besuchern von Styrsö die Natur auf der Insel und seine Vergangenheit näher zu bringen.

Die Wanderwege, die sich vor allem auf dem bewaldeten Teil der Insel befinden, wo sich auch kulturhistorische Denkmäler liegen, wurden erst voriges Jahr, nach drei Jahren intensiver Arbeit, eingeweiht und bieten mittlerweile eine sehr interessante Möglichkeit die Natur und den Strand von Styrsö zu entdecken.

Der Fußballklub Styrsö hat sich jedoch nicht nur darauf beschränkt Wanderwege zu schaffen, sondern an mehreren Stellen auch Bänke aufgestellt, Nistkästen an Bäumen angebracht, sowie die bedeutendsten historischen Stellen mit Informationsschildern versehen.

Herbert Kårlin

Samstag, 26. Juni 2010

Göteborger Strände immer unzugänglicher

Nach schwedischen Gesetzen muss der Strandstreifen, bis auf sehr wenige Ausnahmen, der Allgemeinheit zugängig sein, sowohl zu einem ausgedehnten Standspaziergang als auch um dort ein Picknick zu machen. Da die Einzelperson zwischen einem offiziellen Schild Privatbesitz und einem, das ein Hausbesitzer ungenehmigt aufstellt, keinen Unterschied sehen kann, ist die Stadt für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zuständig und muss darauf dringen, dass ungenehmigte Schilder beseitigt werden.

In diesem Rahmen geschieht jedoch in Göteborg immer weniger, da sich der Stadtrat selten mit den reichsten Bewohnern der Stadt anlegen wollen, die diese Grundstücke am Strand besitzen. Einmal davon abgesehen, dass es oft keinen ersichtlichen Wanderweg entlang des Strandes gibt stößt man mittlerweile auch auf Gartentore, Verbotsschilder und künstlich errichtete Hindernisse, die eindeutig das Recht sämtlicher Bürger und Besucher Göteborgs illegal beschneiden.

Noch schwieriger wird die Situation mit kleineren Bootssteg, die oft von Privatpersonen angelegt wurden, denn außer offiziellen Anlegestellen, die verwaltet werden und mit Toilette, Wasserversorgung und anderen Annehmlichkeiten versehen sind, fallen Bootsstege unter das Jedermannsrecht (Allemansrätten), was bedeutet, dass jedes Freizeitboot dort anlegen darf, was dann in der Realität jedoch oft zu Auseinandersetzungen führt. Um die Situation nicht eines Tages eskalieren zu lassen ist es dringend notwendig, dass die Stadt Göteborg schnellstmöglich wieder dafür sorgt, den Strand der Allgemeinheit auch tatsächlich zugängig zu machen.

Herbert Kårlin