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Donnerstag, 2. Januar 2014

Göteborger Schlosswald soll geschützt werden

Nach jahrzehntelanger Diskussion über die Entwicklung des Göteborger Schlosswaldes (Slottsskogen) und den unterschiedlichsten Plänen, die die gesamte Breite zwischen einer Bebauung und der Schaffung eines Schutzgebietes umfassen, wollen die Politiker der Stadt nun im Jahr 2014 einen Schlussstrich setzen und endgültig über die Zukunft der größten Grünanlage der Stadt entscheiden.


Alles weist darauf hin, dass der Stadtrat während einer der kommenden Versammlungen entscheiden wird den Schlosswald in ein kommunales Naturschutzgchutzgebiet zu verwandeln, was jede Bautätigkeit ausschließen soll und die Erhaltung des Parks als Grünfläche garantiert. Auch wenn diese Art von Schutz der geringsmögliche Schutz in Schweden ist, so könnte damit, zumindest für die kommenden Jahre, das wichtigste Ausflugsgebiet der Göteborger im heutigen Zustand erhalten bleiben.

Die Frage, die sich in diesem Rahmen allerdings stellen wird, ist die Nutzung des Schlosswaldes für Veranstaltungen wie Way Out West, die offensichtlich ein kommerzielles Interesse vertreten und die Anlage zeitweise für die Besucher sperrt sowie die Grünfläche stark strapaziert. Das Schutzinteresse wird daher dem kulturellen Interesse der Stadt gegenüberstehen und unter Umständen ein etwas zweifelhaftes Naturschutzgebiet entstehen lassen.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Dienstag, 30. November 2010

Baumsterben im Göteborger Delsjöområde

Seit sechs Jahren ist im Naturschutzgebiet an den Delsjön ein Tannenmörder unterwegs. Rund 6000 Bäume sind bereits tot oder am sterben, da der oder die Unbekannten einen kreisrunden, vier Zentimeter tiefen, Schnitt um die Bäume sägen und ihnen damit die Versorgungswege nehmen. Rund 2300 Bäume mussten nun bereits gefällt werden, da sie sonst eine Gefahr für die Wanderer wären.

Da der bisherige tatsächliche Schaden bereits mit nahezu 800.000 Kronen beziffert wird, ohne die Wertminderung des bedeutendsten Ausflugsgebiets Göteborgs einzurechnen, hat sich die Stadt Göteborg nun entschlossen eine Belohnung in Höhe von 20.000 Kronen für jenen auszusetzen, der für die Festnahme des oder der Täter den entscheidenden Hinweis geben kann.

Die verantwortliche Behörde Göteborgs (Park- och Naturförvaltningen) sieht in der Belohnung die einzige Möglichkeit dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen, da weder die breit gestreute Information über die Baummörder noch die permanente nächtliche Überwachung bisher Erfolg zeigten. Die Höhe der Belohnung wurde zwischen Stadt und Polizei abgesprochen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 9. Mai 2010

Baummörder bei den beiden Delsjön in Göteborg

Im Jahr 2007 entdeckte man zum ersten Mal, dass ein oder mehrere Unbekannte im Naturschutzgebiet um die beiden Delsjön in Göteborg Tannen mit einem Rundschnitt so beschädigten, dass sie abstarben und daher geschlagen werden mussten. Obwohl manche der Bäume selbst in der Nähe von Wanderwegen standen, konnte man den oder die Täter nicht ausfindig machen.

In den folgenden Jahren setzte, jeweils ab Frühjahr, die Aktion fort und 2009 waren bereits 2300 Bäume des bedeutendsten Naturschutzgebietes Göteborgs geschlagen, da diese Art von Verletzungen immer zum Tode einer Tanne führt. Selbst berittene Polizei konnte bisher keine Verdächtigen im Delsjögebiet finden.

Im Mai 2010 setzt nun die Tötungsaktion erneut fort und zerstört Schritt für Schritt die Schutzaktionen in diesem Naturschutzgebiet, das auch das bedeutendste Ausflugsgebiet der Bewohner Göteborgs ist. Der oder die Täter benutzen Sägen mit dünnen Blättern um die Stämme in Brusthöhe rundum einzusägen, damit die Versorgung der Bäume unterbrochen wird und die Tannen absterben. Bisher sind von diesem Massaker ausschließlich Tannen betroffen.

Herbert Kårlin