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Donnerstag, 2. Januar 2014

Göteborger Schlosswald soll geschützt werden

Nach jahrzehntelanger Diskussion über die Entwicklung des Göteborger Schlosswaldes (Slottsskogen) und den unterschiedlichsten Plänen, die die gesamte Breite zwischen einer Bebauung und der Schaffung eines Schutzgebietes umfassen, wollen die Politiker der Stadt nun im Jahr 2014 einen Schlussstrich setzen und endgültig über die Zukunft der größten Grünanlage der Stadt entscheiden.


Alles weist darauf hin, dass der Stadtrat während einer der kommenden Versammlungen entscheiden wird den Schlosswald in ein kommunales Naturschutzgchutzgebiet zu verwandeln, was jede Bautätigkeit ausschließen soll und die Erhaltung des Parks als Grünfläche garantiert. Auch wenn diese Art von Schutz der geringsmögliche Schutz in Schweden ist, so könnte damit, zumindest für die kommenden Jahre, das wichtigste Ausflugsgebiet der Göteborger im heutigen Zustand erhalten bleiben.

Die Frage, die sich in diesem Rahmen allerdings stellen wird, ist die Nutzung des Schlosswaldes für Veranstaltungen wie Way Out West, die offensichtlich ein kommerzielles Interesse vertreten und die Anlage zeitweise für die Besucher sperrt sowie die Grünfläche stark strapaziert. Das Schutzinteresse wird daher dem kulturellen Interesse der Stadt gegenüberstehen und unter Umständen ein etwas zweifelhaftes Naturschutzgebiet entstehen lassen.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Montag, 5. August 2013

Göteborger Schlosswald wird abgesperrt


Wer am Sonntag den östlichen Teil des Göteborger Schlosswaldes (Slottsskogen) besuchen wollte, stellte fest, dass der Zugang zu diesem Teil abgesperrt war. Was für die einen als störendes Hindernis betrachtet wurde, ist für andere das Zeichen, dass eines der bedeutendsten schwedischen Musikfestivals vor der Tür steht, denn das Gebiet wurde für die Vorbereitungen des jährlichen Festivals Way Out West abgesperrt, damit am kommenden Donnerstag die Bühnen für die Künstler stehen können und die Vorbereitungen rechtzeitig abgeschlossen werden ohne dass Besucher der Grünanlage in Gefahr gebracht werden.

Die Veranstalter von Way Out West werden noch bis zum 13.  August über diesen Teil des Schlosswaldes verfügen, auch wenn die Konzerte nur vom 8. August bis zum 10. August ausgetragen werden, aber wer das Festival je besuchte, versteht, dass nicht nur der Aufbau seine Zeit kostet, sondern der Schlosswald nach den Konzerten auch wieder seine vorheriges Aussehen erhalten muss, denn die Göteborger, die dort anschließend ihr Picknick machen wollen, suchen kein Festivalgebiet, sondern eine Wiese.

Die Anwendung des Schlosswaldes als Festivalgebiet für Way Out West ist seit Jahren ein heißes Thema in Göteborg, denn viele Bewohner der Stadt sehen den Schlosswald als ihr persönliches Freizeitgebiet während die Stadtverwaltung vor allem die Werbewirkung dieses Musikfestivals sieht und auch kaum eine andere Wahl hat als Way Out West einen Teil des Schlosswaldes zur Verfügung zu stellen, da innerhalb von sechs Wochen nahezu in ganz Schweden Musikfestivals veranstaltet werden und insbesondere Music & Art in Stockholm dieses Jahr eine ernsthafte Konkurrenz wurde.

Herbert Kårlin

Way Out West, Musik in Göteborg

Mittwoch, 18. April 2012

Streichelzoo im Slottsskogen wieder offen

Als vor zwei Jahren der Streichelzoo im Göteborger Slottskogen zu einem geschlossenen Wanderweg zwischen den Gehegen wurden, weil die Stadt Geld sparen wollte, verlor diese kleine Anlage all ihre Reize, da den Kinder die Berührung mit den Tieren fehlte und auch Erwachsene Probleme damit hatten ihren Jüngsten einige der früheren Haustiere wirklich näher zu bringen, auch wenn eher die Kinder als die Tiere hinter Gitter waren.

Als nun am Dienstag der Streichelzoo wieder in alter Form öffnete und die Kinder wieder in die Gehege ihrer Lieblinge konnten, zeigte sich nun wieder ein anderes Bild. An diesem ersten Tag waren mehr Kinder als je in den Gehegen zu finden und selbst Kindergartengruppen warteten geduldig darauf mit einem der zahlreichen Tiere nähere Freundschaft schließen zu können.

Auch wenn der Streichzoo des Schlosswaldes nicht sehr groß ist, so finden Kinder dort dennoch Kaninchen, Ziegen, Hühner und auch einige Hängebauchschweine, die allein wegen ihrem Aussehen die Blicke auf sich ziehen. Ein besonderes Ereignis für die jüngsten Besucher des Slottsskogen sind natürlich die Jungtiere, die man im Frühling in den Gehegen entdecken kann und die von den Tierpflegern auf liebevolle Weise auf den Ansturm vorbereitet werden.

Herbert Kårlin

Sonntag, 9. Oktober 2011

Way out West nur Marketing für Göteborg

Wie die Göteborger Tageszeitung GP aufdecken konnte, dient des Festival Way out West für Göteborg nur als Aushängeschild und bringt ausschließlich dem Veranstalter saftige Gewinne. Während Mieten in städtischen Bauten regelmäßig angehoben werden, die Stadt eine Maut einführt und führenden Angestellten Rekordlöhne bezahlt, musste Way out West während seines siebenjährigen Bestehens gerade einmal eine Erhöhung von 400 Kronen verkraften, obwohl der Umsatz im Jahre 2011, nur aus Eintrittsgeldern, bei 35 Millionen Kronen lag.

Dafür, dass den Bewohnern Göteborgs tagelang der Zugang zu ihrem wichtigsten Park verweigert wird, erhält die Verwaltung des Slottsskogen gerade einmal 300.000 Kronen netto, das heißt rund zwei Prozent des Jahresbudgets. Niemanden in der Göteborger Verwaltung scheinen diese Minimalgebühren für Way out West zu stören, obwohl selbst Parkgebühren in dieser Zeit um ein hundertfaches mehr erhöht wurden als jene für Way out West.

Es ist kein Wunder, dass die Absprache zwischen Stadt, Schlosswald und Way out West als geheim behandelt wird, denn eine korrekte Mieteinnahme von Way out West hätte den Streichelzoo nach altem Muster, die Flamingos und auch das Vogelhaus in der Anlage erhalten können. Es ist auch nicht verwunderlich, dass Göteborg bei diesen geringen Einnahmen nur vom indirekten, nicht messbaren Gewinn durch die Warenmarke Göteborg spricht und vergisst, dass gerade diese geheimen Absprachen zu Unregelmäßigkeiten und Betrügereien führen.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 7. September 2011

Observatorium in Göteborg langfristig gerettet

Nach mehreren Monaten der Unsicherheit hat sich die Region Västra Götaland, die seit rund zehn Jahren die Verantwortung für das Göteborger Observatorium im Slottsskogen übernommen hat, nun entschlossen nicht nur dieses, sondern auch in den kommenden Jahren den regelmäßigen Verlust der Einrichtung auszugleichen und damit die Zukunft des Observatoriums zu sichern.

Seit die Region das Observatorium übernommen hat, hat die Einrichtung, die überwiegend von Schulen benutzt wird, jedes Jahr einen Verlust zwischen 40.000 und 80.000 Kronen erwirtschaftet, was unter anderem auch daran liegt, dass die Aktivitäten des Observatoriums für die Bevölkerung Göteborgs nahezu unbekannt sind, da weder der astronomische Verein, noch die Stadt oder die Region die Aktivitäten bewerben.

Im Göteborger Observatorium kann tagsüber die Sonne und nachts der Sternhimmel mit mehreren Hochleistungsteleskopen beobachtet werden. In den Räumen findet man auch eine ausführliche Ausstellung, die die Welt der Astronomie mit all seinen Aspekten erklärt, sowie Unterrichtsräume, die auch für Konferenzen zu astronomischen Themen verwendet werden.

Herbert Kårlin

Freitag, 12. August 2011

Die Schattenseiten von Way out West

Beim gestrigen Start von Way out West in den verschiedenen Göteborger Nachtklubs, dem früheren Theater Storan und der Annedalskyrkan nahe am Slottsskogen entstanden lange Schlangen und viele enttäuschte Gesichter, denn nur ein Bruchteil der Wartenden, die alle ihre Dauereintrittskarte in Form eines Armbandes hatten, fand dann auch tatsächlich Zugang zu den Konzerten, da die Räume in kürzester Zeit bis zum letzten Platz gefüllt waren. Wer sich daher nicht bereits Stunden vorher anstellte, musste enttäuscht nach Hause zurückkehren.

Nach dem Erfolg von Way out West der letzten Jahre waren die Eintrittskarten dieses Jahr bereits einen Monat vor Festivalbeginn ausverkauft, allerdings nicht nur an Besucher, sondern auch an jene, die sich damit ein Zusatzeinkommen schaffen wollten und von inoffiziellen Verkaufsstellen, die die Tickets über Internet anbieten. Wer daher noch Way out West besuchen will, muss nun bis zu 2000 Kronen mehr bezahlen um an einem oder mehreren Konzerten teilzunehmen.

Am Donnerstag Abend wurden auch von der offiziellen Ausgabestelle der Armbändern in Göteborg eine unbekannte Menge an Bändern gestohlen, die dann auf der Straße und per Internet zum Verkauf angeboten wurden. Da den Dieben jedoch Intelligenz fehlte, konnten sie von der Polizei am späten Abend festgenommen werden, da sie ein privates Handy für die Kontaktaufnahme angegeben hatten. Wie viele der Armbänder bereits verkauft wurden, ist unbekannt, aber die Einnahmen der Diebe übersteigt mit Sicherheit 100.000 Kronen.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 11. August 2011

Way out West in Göteborg , Lob und Kritik

Die 30.000 Eintrittskarten für das heute im Göteborger Slottsskogen beginnende Festival Way Out West mit Künstlern wie Prince, Kanye West und Robyn sind bereits seit einem Monat ausverkauft und verwandelt den Schlosswald nach einigen Tagen Musikspektakel, auf Grund des Regens, in eine einzige Morastfläche, die völlig ungeeignet für Spiele und Picknicks sein wird, die der Steuerzahler wieder herstellen darf.

Nach der Handelshochschule in Göteborg entspricht der immaterielle Gewinn von Way Out West für die Stadt rund 30 Millionen Kronen, da Festivals wie dieses Göteborg als Warenzeichen heben und Besucher anziehen, die die Stadt nicht nur entdecken, sondern hier auch übernachten und essen. Hinzu kommt, dass die Presse weltweit über das Ereignis spricht und Göteborg damit ins Zentrum Schwedens hebt.

Die andere Seite von Way Out West ist jedoch die Tatsache, dass das Festival vom amerikanischen Konzertgiganten Live Nation veranstaltet wird, dem auch Ticnet gehört, dem einzigen Unternehmen, das die Eintrittskarten zu Way out West verkaufen darf. Die Gewinne des Festivals fließen daher vollständig in die USA, wobei die hohen Gewinne nur entstehen, weil rund 1000 kostenlose Freiwillige in Göteborg für das Gelingen des Festivals sorgen. Sollte Way out West Gehälter bezahlen müssen, so würde das Festival trotz der 30.000 Besucher mit roten Zahlen abschließen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 10. Juli 2011

Händler fordern mehr Trödelmärkte in Göteborg

Obwohl in Göteborg die verschiedenen Stadtteile zwischen Frühjahr und Herbst mehrere lokale Trödelmärkte veranstalten und es zwei überdachte Märkte mit Trödel in der Stadt gibt, müssen Liebhaber von Flohmärkten an Samstagen oder Sonntagen entweder Heden oder den Baklyckeloppis am Slottsskogsvallen besuchen, die einzigen beiden regulären Trödelmärkte der Stadt.

Die hohe Besucherzahl und der Erfolg der Märkte bringt die privaten Gelegenheitshändler dazu, die Stadt aufzufordern mehrere Plätze zu günstigen Preisen zur Verfügung zu stellen, damit sich in Göteborg, ähnlich anderer europäischer Städte wie Berlin oder London, die Trödelmärkte auch zu einer touristischen Attraktion entwickeln können.

Der Trödelmarkt in Heden geht nun in sein fünftes Jahr und der Drive-in-Loppis am Slottsskogen wurde erst vor wenigen Wochen geöffnet, was Göteborg nahezu an des Ende der schwedischen Loppis-Geschichte setzt, die Geschichte der Flohmärkte, die sowohl in Stockholm als auch in Malmö oder kleineren Städten Schwedens einen sehr großen Erfolg zeigen.

Herbert Kårlin

Montag, 27. Juni 2011

Schlosswald in Göteborg wegen Festival gesperrt

Da am kommenden Dienstag im Azaleadalen im Göteborger Schlosswald ein Festival mit Glasvegas und Coldplay statt findet, wurde ab Sonntag Morgen der Slottsskogen für die Allgemeinheit mit Metallbarrieren und Wächtern abgesperrt, eine Situation, die in den letzten Jahren immer häufig wird und die größte Grünanlage der Stadt für kommerzielle Zwecke zweckentfremdet.

Alle, die am Sonntag von Mittsommer einen Spaziergang im Park machen wollten, auf dem Weg zum Kinderzoo waren oder ein Picknick planten, wurde der öffentliche Park versagt ohne dass sie vorher davon informiert wurden oder ihnen eine andere Chance zur Erholung geboten wurde. Verärgerte Göteborger an den Zäunen fühlen sich ihrer Freude durch die sozialistische Stadtregierung beraubt.

Diese Situation wird sich mit weiteren Festivals, die diesen Sommer noch im Schlosswald statt finden, wiederholen. Während Metaltown nach Hisingen verlegt wurde und nebenan der Slottsskogsvallen für Konzerte zur Verfügung steht, will die Stadtverwaltung publikumswirksame Veranstaltungen im Schlosswald organisieren, der nach diesen Festivals meist in einem desolaten Zustand zurückgelassen wird, der Picknickern sehr wenig Freude macht.

Herbert Kårlin

Freitag, 29. April 2011

Der Streichelzoo in Göteborg baut aus

Heute öffnet der Streichelzoo im Göteborger Slottsskogen für die Sommersaison und Kinder können wieder Lämmer, Ziegen, Hühner und Kaninchen mit ihren Jungen beobachten, auch wenn sie die Tiere nur noch dann streicheln können, wenn einer der Tierpfleger mit den Tieren an den Zaun kommt, der seit vorigem Jahr zwischen den Besuchern und den Tieren aufgebaut wurde.

Um dem Streichelzoo einen pädagogischen Einschlag zu geben, können Kindern nun am Baumpfad auch verschiedene schwedische Baumarten kennen lernen, an einer Stelle können sie ihre Sprungweite mit jener von Kaninchen vergleichen, am Raubtierpfad erfahren sie so einiges über schwedische Raubtiere und im Schmetterlingsgarten flattern ständig hunderte von Schmetterlingen vor den Augen der Kinder von einer Pflanze zur anderen.

Der Streichelzoo des Schlossparks, der bis etwa Mitte September offen sein wird, wird auch dieses Jahr weiter ausgebaut, wobei bereits heute zwei neue Tierarten zu entdecken sind, nämlich das Mellerudkaninchen und das Pelzschaf aus Dalarna, zwei schwedische Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind. Und für Kinder, die den direkten Kontakt mit Tieren vermissen, hat die Verwaltung des Slottsskogen zwei lebensgroße Holztiere aufgestellt, ein Schaf und eine Ziege, auf der die Jüngsten nun herumklettern können.

Herbert Kårlin

Montag, 18. April 2011

Städtische Wohnung Göteborgs werden intern vergeben

Eine Untersuchung der Radiostation P4 in Göteborg zeigt, dass attraktive Wohnungen und Villen, deren Eigentümer die Stadt selbst ist, nicht auf dem offiziellen Wohnungsmarkt angeboten werden, sondern intern unter einigen wenigen Personen verlost werden.

In der Regel handelt es sich um Villen in guter Lage, die weit unter dem normalen Mietpreis der Stadt vermietet werden. Die Idrotts- och föreningsförvaltningen, die 18 Miethäuser in Gebieten wie Delsjön, Slottsskogen oder Saltholmen besitzen, haben nicht eine dieser erlesenen Wohnungen auf dem freien Markt angeboten, sondern sie oft unter Angestellten und Bekannten verlost.

P4 fand, unter anderem, ein Miethaus, das bei 90 Quadratmeter Fläche gerade einmal 4000 Kronen Miete kostete und am Slottsskogen lag. Das Haus wurde unter sechs Personen verlost, obwohl in Göteborg über 30.000 Personen eine Wohnung suchen. Nach der Veröffentlichung dieser Affäre sollen in Zukunft die Wohnungen über Boplats offizielle auf dem freien Mark angeboten werden.

Herbert Kårlin

Sonntag, 13. Februar 2011

Die seltene Haselmaus in Göteborg

Seit 50 Jahren wusste man nicht, ob sich die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) noch in Göteborg befindet oder nicht, da die letzten Exemplare in den 50er Jahren im Slottsskogen und an den Delsjön entdeckt wurden, bis sich nun die Stadt intensiv auf die Suche nach dem geschützten Tier machte.

An 91 verschiedenen Stellen machte man sich auf die Suche, überall dort, wo sich das Milieu noch für die Haselmaus eignete. Die Suche hatte Erfolg, denn an zwei Stellen im Nordosten der Stadt konnte man die kleinen Nager finden. Beide Stellen befinden sich im Naturschutzgebiet Vättlefjäll.

Die bis zu 15 Zentimeter lange Haselmaus ist nur nachts aktiv und ein hervorragender Kletterer. Da die natürlichen Lebensräume für den Nager immer seltener werden, ist die Haselmaus heute nur noch sehr selten in Schweden. Die Haselmaus ist auf der Liste der geschützten Tiere und darf daher nicht verfolgt oder getötet werden.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 26. Januar 2011

Göteborgs Observatorium ein weiteres Jahr gerettet

Nachdem das Göteborger Observatorium im Schlosspark (Slottsskogen) im vorigen Jahr erneut einen Verlust von 80.000 Kronen erwirtschaftetet, wurde in Göteborg und dem Västra Götaland wieder der Ruf laut die Beobachtungsstation, die ausschließlich für Populärastronomie verwendet wird, zu schließen.

Wie bereits 2007, so wurde die Schließung des im Jahre 1929 erbauten Observatoriums erneut in letzter Sekunde von der Region Västra Götaland gerettet, indem der Verlust ausgeglichen wurde. Da das Observatorium fast ausschließlich von Schulen und Vereinen genutzt wird, kann diese Maßnahme jedoch nicht das generelle Überleben der Einrichtung garantieren.

Innerhalb der nächsten drei Monate wird nun ein Finanzplan für des Observatorium im Slottsskogen erstellt und nach Möglichkeiten gesucht das Interesse für das Observatorium zu erweitern. Eine der Alternativen besteht auch darin, dass die Stadt Göteborg die Verwaltung und die Finanzierung des Observatoriums übernimmt.

Herbert Kårlin

Sonntag, 12. September 2010

Jahrhundertwende 1900 im Schlosswald in Göteborg

Einmal im Jahr kann man den Göteborger Schlosswald teilweise wieder so erleben wie vor 100 Jahren. Am Folksnöjesdag, der dieses Mal am 12. September gefeiert wird, spazieren Paare zwischen 11 und 15 Uhr in Kleidung der vorletzten Jahrhundertwende durch die Parkanlage und lassen die Vergangenheit wieder auferstehen.

Der Folksnöjesdag gehört zu den wenigen Tagen des Jahres an dem sämtliche Landschaftsstugor im Slottsskogen (Schlosswald) geöffnet haben und der Besucher selbst im alten Polishuset eine Ausstellung besuchen kann. In sämtlichen Landschaftsstugor werden auch kleine Gerichte angeboten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den entsprechenden Landschaften gegessen wurden.

Gleichzeitig werden von den Volkstanzgruppen Göteborgs Tänze vorgeführt, die vor 100 Jahren getanzt wurden und alle, die auf ihrem Speicher noch Gerätschaften und Utensilien jener Zeit finden, können im Schlosswald auch an einem Trödelmarkt teilnehmen, vorausgesetzt, sie tragen auch die Kleidung jener Epoche.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 11. November 2009

Ein Feuchtgebiet im Göteborger Schlosswald

Rund 50 Studenten nehmen am Donnerstag den 12. November 2009 am Projekt 24 Biologi Special teil. Ihre Aufgabe ist es innerhalb von 24 Stunden ein komplettes Projekt für die Stadt Göteborg zu erstellen, unter anderem die Planung eines Feuchtgebietes im Göteborger Schlosswald (Slottsskogen).

Der Göteborger Schlosswald und die Stadtverwaltung Göteborgs hatten schon lange den Wunsch im Göteborger Schlosswald ein Feuchtgebiet anzulegen, was jedoch, auch aus Kostengründen, immer wieder aufgeschoben wurde. Nun sollen Biologen der Göteborger Universität nach einem geeigneten Ort suchen und auch das Gesamtprojekt planen. Was für den Schlosswald eine Bereicherung sein soll ist für die Studenten die erste Konfrontation mit ihrem zukünftigen Arbeitsleben und vielleicht auch mit ihrem Arbeitgeber.

Der entsprechende Auftrag wird am Donnerstag um 9 Uhr 15 während der Kunskapsmässan an eine Gruppe von sechs Studenten vergeben. Damit der Plan eines Feuchtgebietes auch in der Praxis realisiert werden kann arbeiten während der 24 Stunden nicht nur Biologen, sondern auch Umweltdesigner und Ökonomen in der Gruppe mit. Sollten die Studenten erfolgreich sein, so winkt ihnen, vielleicht, eine Arbeitsstelle bei der Stadt Göteborg.

Weitere Nachrichten zum Göteborger Schlosswald:
Alle tropischen Vögel müssen den Slottsskogen verlassen

Weitere Informationen über den Slottsskogen (Schlosswald):
Der Schlosswald oder Slottsskogen in Göteborg
Der Tiergarten im Göteborger Slottsskogen
Der Kinderzoo im Schlosspark in Göteborg
Die Teiche des Slottsskogen in Göteborg
Smålandsstugan im Slottsskogen in Göteborg
Der Hallandsgården im Göteborger Slottsskogen

Herbert Kårlin

Samstag, 24. Oktober 2009

Alle tropischen Vögel müssen den Slottsskogen verlassen

Auch der Schlosswald (Slottsskogen) ist von den städtischen Sparmaßnahmen betroffen. Das Budget des nächsten Jahres fällt um 10%, oder mit anderen Worten um 1,3 Millionen Kronen geringer aus als das bisherige Budget. Die Frage für die Schlossverwaltung war daher wo man diese bedeutende Summe einsparen kann.

Vielleicht war die Frage nicht einfach zu beantworten, aber nach allem Für und Wider hat sich die Verwaltung des Slottsskogens dazu entschlossen sämtliche tropischen Vögel abzuschaffen, da die permanenten Heizungskosten während des Winterhalbjahres die größten Sparmaßnahmen erlaubt.

Sobald ein Heim für die Tiere gefunden ist werden daher rund 70 Vögel aus dem Bestand des Zoos im Schlosswald verschwinden. Sehr bald werden die Besucher daher auf Flamingos, Pelikane sowie rund 15 tropische Ente, Gänse und andere Schwimmvögel verzichten müssen. Auch sämtliche Papageis müssen ein neues Heim finden.

Falls die zukünftigen Budgets es erlauben werden im Gegenzug dazu nordische Tiere dem Zoo hinzugefügt. Der Charakter des Zoos wird sich daher im Laufe des nächsten Jahres bedeutend verändern und eine der jahrelangen Attraktionen wird für immer aus Göteborg verschwinden.

Herbert Kårlin