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Montag, 14. April 2014

Göteborger Kinderzoo mit vielen Babies

Wenn am Gründonnerstag der Kinderzoo im Göteborger Schlosswald für die Sommersaison öffnet, so erwartet die jungen Besucher eine besondere Überraschung, denn in kaum einem der letzten Jahre hatten die Tiere dort so viel Nachwuchs wie dieses Jahr. Seit Januar kamen allein 20 Lämmer und 20 Enten zur Welt, wobei es sich dabei um die alten schwedischen Rassen handelt, die man heute nur noch selten auf den Höfen des Landes findet.


Wenn sich der Kinderzoo im Frühjahr neu bevölkert und ein Teil der Tiere von den Gehegen in ihre Sommerwohnungen umziehen, ist die Überraschung für die Kinder genauso groß wie für die Jungtiere, die dann zum ersten Mal mit der Kinderschar konfrontiert wird. Während die Tiere die ersten Tage oft etwas eingeschüchtert wirken, haben die jungen Besucher meist nur eines im Sinn, nämlich den Jungtieren so nahe wie möglich zu kommen, was durch die Absperrungen allerdings nicht immer sehr einfach ist.

Wie jedes Jahr, so werden die Besucher im Kinderzoo Schafe, Kaninchen, Schweine, Ziegen, Enten, Hühner und so manch anderes nordische Tier finden und können dabei die Bekanntschaft mit den älteren Rassen der schwedischen Landtiere machen. Dieses Jahr werden die Kinder auch eine besondere Ente entdecken können, denn seit Herbst des vergangenen Jahres besitzt der Schlosswald auch eine gelbe Ente, die man früher häufig auf den Bauernhöfen Schwedens finden konnte und die in gewisser Weise etwas an die Bente in der Badewanne erinnert.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Mittwoch, 18. April 2012

Streichelzoo im Slottsskogen wieder offen

Als vor zwei Jahren der Streichelzoo im Göteborger Slottskogen zu einem geschlossenen Wanderweg zwischen den Gehegen wurden, weil die Stadt Geld sparen wollte, verlor diese kleine Anlage all ihre Reize, da den Kinder die Berührung mit den Tieren fehlte und auch Erwachsene Probleme damit hatten ihren Jüngsten einige der früheren Haustiere wirklich näher zu bringen, auch wenn eher die Kinder als die Tiere hinter Gitter waren.

Als nun am Dienstag der Streichelzoo wieder in alter Form öffnete und die Kinder wieder in die Gehege ihrer Lieblinge konnten, zeigte sich nun wieder ein anderes Bild. An diesem ersten Tag waren mehr Kinder als je in den Gehegen zu finden und selbst Kindergartengruppen warteten geduldig darauf mit einem der zahlreichen Tiere nähere Freundschaft schließen zu können.

Auch wenn der Streichzoo des Schlosswaldes nicht sehr groß ist, so finden Kinder dort dennoch Kaninchen, Ziegen, Hühner und auch einige Hängebauchschweine, die allein wegen ihrem Aussehen die Blicke auf sich ziehen. Ein besonderes Ereignis für die jüngsten Besucher des Slottsskogen sind natürlich die Jungtiere, die man im Frühling in den Gehegen entdecken kann und die von den Tierpflegern auf liebevolle Weise auf den Ansturm vorbereitet werden.

Herbert Kårlin

Sonntag, 9. Oktober 2011

Way out West nur Marketing für Göteborg

Wie die Göteborger Tageszeitung GP aufdecken konnte, dient des Festival Way out West für Göteborg nur als Aushängeschild und bringt ausschließlich dem Veranstalter saftige Gewinne. Während Mieten in städtischen Bauten regelmäßig angehoben werden, die Stadt eine Maut einführt und führenden Angestellten Rekordlöhne bezahlt, musste Way out West während seines siebenjährigen Bestehens gerade einmal eine Erhöhung von 400 Kronen verkraften, obwohl der Umsatz im Jahre 2011, nur aus Eintrittsgeldern, bei 35 Millionen Kronen lag.

Dafür, dass den Bewohnern Göteborgs tagelang der Zugang zu ihrem wichtigsten Park verweigert wird, erhält die Verwaltung des Slottsskogen gerade einmal 300.000 Kronen netto, das heißt rund zwei Prozent des Jahresbudgets. Niemanden in der Göteborger Verwaltung scheinen diese Minimalgebühren für Way out West zu stören, obwohl selbst Parkgebühren in dieser Zeit um ein hundertfaches mehr erhöht wurden als jene für Way out West.

Es ist kein Wunder, dass die Absprache zwischen Stadt, Schlosswald und Way out West als geheim behandelt wird, denn eine korrekte Mieteinnahme von Way out West hätte den Streichelzoo nach altem Muster, die Flamingos und auch das Vogelhaus in der Anlage erhalten können. Es ist auch nicht verwunderlich, dass Göteborg bei diesen geringen Einnahmen nur vom indirekten, nicht messbaren Gewinn durch die Warenmarke Göteborg spricht und vergisst, dass gerade diese geheimen Absprachen zu Unregelmäßigkeiten und Betrügereien führen.

Herbert Kårlin

Freitag, 29. April 2011

Der Streichelzoo in Göteborg baut aus

Heute öffnet der Streichelzoo im Göteborger Slottsskogen für die Sommersaison und Kinder können wieder Lämmer, Ziegen, Hühner und Kaninchen mit ihren Jungen beobachten, auch wenn sie die Tiere nur noch dann streicheln können, wenn einer der Tierpfleger mit den Tieren an den Zaun kommt, der seit vorigem Jahr zwischen den Besuchern und den Tieren aufgebaut wurde.

Um dem Streichelzoo einen pädagogischen Einschlag zu geben, können Kindern nun am Baumpfad auch verschiedene schwedische Baumarten kennen lernen, an einer Stelle können sie ihre Sprungweite mit jener von Kaninchen vergleichen, am Raubtierpfad erfahren sie so einiges über schwedische Raubtiere und im Schmetterlingsgarten flattern ständig hunderte von Schmetterlingen vor den Augen der Kinder von einer Pflanze zur anderen.

Der Streichelzoo des Schlossparks, der bis etwa Mitte September offen sein wird, wird auch dieses Jahr weiter ausgebaut, wobei bereits heute zwei neue Tierarten zu entdecken sind, nämlich das Mellerudkaninchen und das Pelzschaf aus Dalarna, zwei schwedische Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind. Und für Kinder, die den direkten Kontakt mit Tieren vermissen, hat die Verwaltung des Slottsskogen zwei lebensgroße Holztiere aufgestellt, ein Schaf und eine Ziege, auf der die Jüngsten nun herumklettern können.

Herbert Kårlin

Montag, 21. Juni 2010

Der neue Streichelzoo im Göteborger Schlosswald

Obwohl der Göteborger Schlosswald jedes Jahr von rund 2,5 Millionen Personen besucht wird, wurde das diesjährige Budget um 1,4 Millionen gekürzt, was dazu führte, dass alle exotischen Vögel aus dem Park verschwanden und selbst im Streichelzoo Personal entlassen wurde und ein neuer Plan für die Weiterführung gefunden werden musste.

Per Åberg, der Leiter des Schlosswaldes, machte aus der Not eine Tugend, auch wenn die Änderungen bei Kindern nicht so sehr ankamen. Seit Sonntag, als der Streichelzoo neu eröffnet wurde, haben Kinder keinen direkten Kontakt mehr mit Tieren und können ihre Lieblinge nicht mehr streicheln. Statt dessen wurden die Zäune erhöht, die Kinder müssen einem festgelegten Pfad folgen und dürfen die verschiedensten Tiere nur noch aus Entfernung sehen.

Der Streichelzoo wurde ab diesem Jahr zu einem pädagogischen Zoo in dem man zahlreiche Schilder mit Informationen über die Tiere findet, was natürlich voraussetzt, dass die Kinder zusammen mit den Eltern eine Runde machen, da Kinder die Texte kaum lesen können. Der neue Streichelzoo hat sicher auch seinen Reiz, aber kann mit Sicherheit nicht das Gefühl ersetzen eine Ziege zu streicheln, während die Eltern außerhalb des Zauns dem Kontakt zwischen Kind und Tier zusehen.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 25. März 2010

Neuerungen im Streichelzoo des Göteborger Schlosswaldes

Sparmaßnahmen lassen im Schlosswald in Göteborg nicht nur alle tropischen Vögel verschwinden und es wird nicht nur über die Anlage einer neuen Feuchtzone diskutiert. Auch die jüngsten Besucher der Grünanlage werden dieses Jahr in ihrem Streichelzoo bedeutende Änderungen vorfinden, denn der Streichelzoo wird ein Kinderzoo mit didaktischer Linie.

Die bedeutendste Veränderung wird sein, dass sich Kinder in einem Gang hinter Gittern bewegen und sich die Tiere frei in ihren Gehegen bewegen. Der enge Kontakt zu Haustieren aller Art wird ab 2010 nicht mehr möglich sein. Auch an Personal wird gespart und die persönlichen Erklärungen werden überwiegend von erklärenden Schildern ersetzt, was voraussetzt, dass sich Eltern auf den Besuch mit ihren Kindern etwas vorbereiten.

Der Kinderzoo des Schlosswaldes wird ab seiner Eröffnung im späten Frühjahr mehr didaktischen Grundlagen folgen als bisher, was sich an den Einrichtungen, den Erklärungen und dem vorgegebenen Weg für Besucher ausdrückt. Während Einzelbesucher wie bisher jederzeit den Kinderzoo besuchen können, müssen sich Schulklassen und Gruppen vorher anmelden, damit ihnen begleiteter Zugang zu gewissen Teilen der Anlage gewährt werden kann.

Und schließlich wird vielen permanenten Besuchern eine weitere Veränderung auffallen, denn alle nicht in Schweden ursprünglich heimischen Tiere haben den Kinderzoo verlassen und werden nun ausschließlich von heimischen Tieren ersetzt. Wer letztes Jahr noch das vietnamesische Hängebauchschwein zärtlich streichelte, muss sich nun auf seine Erinnerung verlassen.

Herbert Kårlin