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Mittwoch, 15. August 2012

Leistung in Göteborger Schulen sinkt weiter

Obwohl die Stadt Göteborg in regelmäßigen Abständen verspricht allen Schülern die gleichen Voraussetzungen zu bieten und bei Bedarf jeden schwächeren Schüler so zu unterstützen, dass die Mehrheit unter ihnen zumindest das Gymnasium besuchen kann, stellt eine neue Studie fest, dass das Niveau der Schulen weiterhin gesunken ist und allein letztes Jahr 600 Schüler nicht einmal die notwendigen Leistungen brachten, damit sie das Gymnasium besuchen können.

Natürlich kann man auch dieses Mal eigentlich nicht von ganz Göteborg sprechen, denn Schüler in privilegierten Gegenden, deren Eltern vor allem im Zentrum Göteborgs wohnen, haben kaum Probleme eine weiterführende Schule und später eine Universität zu besuchen. Immer größere Probleme haben dagegen Schüler in Kortedala und Bergsjön, zwei Stadtteilen mit sehr hohem Ausländeranteil und extrem hoher Arbeitslosigkeit, also Schüler, die mehr Unterstützung benötigen, weil viele unter ihnen auch keine Hilfe von den Eltern erwarten können.

Wenn man die Zahlen genau betrachtet, so stellt man fest, dass in Kortedala und Bergsjön 39 Prozent der Schüler eine so schlechte Leistung bringen, dass sie im Grunde nicht einmal die Hauptschule abschließen, was bedeutet, dass dort Dauerarbeitslose geschaffen werden, die ihr Leben lang auf Unterstützung angewiesen sind, nur weil Göteborg nicht genügend Geld gezielt für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung stellt, denn große Klassen mit 25 verschiedenen Nationalitäten benötigen eine andere Förderung als eine Klasse in der Innenstadt, wo man nahezu ausschließlich geborene Schweden findet, die bereits von Eltern den Wert eines Buches erfahren und Bildung vermittelt bekommen.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 31. März 2010

Immer mehr Ferienhäuser gehören Ausländern

Bereits rund 33.000 Ferienhäuser Schwedens haben mittlerweile einen ausländischen Eigentümer, eine Folge des Beitritts Schwedens in die Europäische Union. Betroffen von diesem Trend sind besonders die Gegenden Västra Götaland, Värmland, Kronoberg und Skåne.

Im Westgotenland siedeln sich zur Sommerzeit vor allem Deutsche und Norweger an, die mittlerweile den Charme der Küste des Bohuslän entdeckt haben. Der Trend mit dem Sommerwohnsitz geht jedes Jahr mehr nach oben, da die schwedischen Preise für Deutsche, Norweger und Dänen sehr attraktiv sind und sich Ausländer oft auch nicht an die juristische Unbewohnbarkeit von Seebuden halten.

Die mit dem Hauskauf verbundenen Folgen schaffen jedoch nicht nur eine Begeisterung für Verkäufer und Makler, sondern führen auch zu Problemen, da die neuen Besitzer ihre Häuser nur im Sommer bewohnen und kleinere Ansiedlungen daher neun Monate lang mehr und mehr zu Geisterorten werden in denen die wenigen Einwohner nicht einmal mehr einen Tante Emma Laden finden. Da viele der Sommerhäuser auch vermietet werden, verlieren die Gemeinden auch erheblich an Einnahmen, da Ausländer entweder ganz schwarz vermieten oder aber ihre Einkommenssteuer im Heimatland bezahlen.

Herbert Kårlin