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Montag, 1. Juli 2013

Feuerquallen erobern Göteborgs Küste

Wer dieses Jahr in Göteborg und seiner Umgebung Urlaub macht, kann bisher bei einigen seiner Sorgen beruhigt werden, denn gegenwärtig gibt es in diesem Raum nur sehr wenige der so gefürchteten myggor, also Schnaken. Ebenso die Anzahl der Zecken hält sich in Grenzen, da der vergangenen Winter jeder Art von Insekten das Überleben sehr schwer machte, was jedoch nicht bedeutet, dass nicht kleinere Gebiete dennoch problematisch sein können.

Auf ein weitaus größeres Problem treffen jedoch jene, die im Meer baden wollen, denn das Wasser zeigt dieses Jahr eine ideale Temperatur für Quallen, was insbesondere bedeutet, dass sich entlang der Küste eine sehr große Menge an Feuerquallen aufhält mit denen man im Wasser weniger Bekanntschaft schließen möchte. Gegenwärtig kommen Feuerquallen selbst bis an den Strand, da sich das Wasser bisher nicht aufwärmen konnte.

Feuerquallen kommen nur in kälterem Wasser vor und ernähren sich überwiegend von ungefährlichen Ohrenquallen. Wenn man daher Ohrenquallen in der Nähe sieht, so sind die Feuerquallen meist nicht weit davon entfernt. Nur wenn bereits in den nächsten beiden Wochen eine Hitzewelle in Westschweden einbricht, wird man von den Feuerquallen befreit werden, da diese bei wärmerem Wasser die Tiefe vor der Küste suchen. Allerdings ist von diesem Wärmeeinbruch im Moment noch kein Zeichen zu finden und die Feuerquallen erobern sowohl die Schären als das Wasser im Bohuslän.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 14. Juni 2012

Göteborg setzt im Sommer auf Badeplätze

In Göteborg soll es sich dieses Jahr lohnen einen der 24 kommunalen Badeplätze zu besuchen. Neue Stege, ein Schnorchel-Entdeckungspfad und vor allem zwölf Saisonangestellte sollen die Badestellen attraktiver machen und ihnen ein positives Aussehen geben, ohne Abfall, ohne schmutzige Toiletten und mit erster Hilfe vor Ort, zumindest so lange es sich nur um kleinere Wunden handelt, die keinen ernsthaften Erste-Hilfe-Einsatz benötigen.

An den Badeplätzen Askimsbadet, Fiskebäcksbadet, Näset und Stora Amundön werden die Angestellten täglich anwesend sein um Abfall zu sammeln, Toiletten zu reinigen, Wildgras zu beseitigen, bei kleinen Wunden mit einem Pflaster auszuhelfen und den Besuchern jede Art von Fragen zu beantworten. Hin und wieder werden die Badehostessen jedoch auch die anderen Badestellen besuchen damit Göteborg auch dort einen sauberen Strand bieten kann.

Noch im Juni werden die Badestellen am Härlanda tjärn und Sillvik mit Rampen versehen, damit auch Behinderte ohne Probleme baden können und bei Stora Amundön finden die Besucher einen 200 Meter langen Schorchelpfad entlang einer Sicherheitsleine wo die Erklärungen zu Pflanzen und Tieren am Grunde des Meeres zu lesen sind. Aber auch wenn die Stadt Personal für die 24 städtischen Badeplätze bezahlt, so handelt es sich dabei nicht um Lebensretter. Wer daher eine der Stellen besucht, tut dies nach wie vor auf eigenes Risiko.

Herbert Kårlin