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Samstag, 11. Januar 2014

Göteborger Stadtteil kämpft gegen die Citymaut

Als Göteborg die Citymaut einführte, entstand im Ortsteil Backe des Stadtteils Hisingen eine Enklave bei der jeder Autofahrer zur Kasse gebeten wird, egal, ob er nur sein Gebiet verlassen will, über die Brücke ins Einkaufszentrum fährt und auch, wenn er mit Sicherheit nicht in die Stadt will, also weder die Straßen der Innenstadt belastete noch aber der schlechte Luft Göteborgs einen Todesstoß gibt.

Als die Proteste zu stark wurden, entschied sich die Stadt die Bewohner Backas nach Lösungen und Wünschen zu fragen, die dann vom Straßenverkehrsamt in zehn alternative Punkte zusammengefasst wurden und gestern den Betroffenen offiziell vorgelegt wurden, damit sie nun ihre letzten Wahl treffen können. Die Breite der Vorschläge reicht vom Abbau aller Zahlstellen bis zu ihrer Beibehaltung.

Als die Bewohner Backas die Vorschläge der Stadt sahen, war ihre mehrheitliche unmittelbare Meinung, dass die gesamten Zahlstellen in ihrem Gebiet verschwinden müssen und wenn Göteborg auf der Umgehungsstraße Lundbyleden eine Citymaut verlangen will, so sollen die Zahlstellen eben an den Auffahrten angebracht werden. Aber egal, was die Bewohner Backas wollen, so wird die Entscheidung letztendlich von der Stadt gefällt und, bevor es wirklich zu einer Änderung kommt, werden bis zu zwei Jahre vergehen, da auch die Regierung in Stockholm die Änderungen absegnen muss. Backas Bewohner hatten sicher mit einer schnelleren Reaktion gerechnet.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 24. Februar 2013

Probleme im Göteborger Einkaufszentrum

Nachdem die Göteborger Polizei im vergangenen Herbst darauf aufmerksam machte, dass sich das Parkhaus des größten Göteborger Einkaufszentrums Nordstan zu einem der bedeutendsten Treffpunkte der Jugend Göteborgs und seiner Umgebung verwandelt, wo zwischen Alkohol, Drogen und Waffen nahezu alles gehandelt wird und regelmäßig Drogen konsumiert werden, überlegt sich die Stadtverwaltung Göteborgs wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann.

Dario Espiga, der bereits die Öffnungszeiten für Nachtklubs in Göteborg für die gefährliche Atmosphäre in der Innenstadt verantwortlich macht, will nun in Nordstan auf die Anwesenheit von Erwachsenen zählen, wobei er daran denkt Sozialarbeiter hin und wieder zu Kontrollen zu schicken, aber er setzt vor allem auf private Initiativen, damit sich jede Nacht Erwachsene in Nordstan und vor allem seinem Parkhaus zeigen, damit die Jugendlichen von dort ausgelagert werden.

Auch wenn sich Nordstan in den letzten Monaten mehr und mehr für einen Umschlagplatz von Drogen auszeichnet und dort immer wieder Jugendliche unter 16 Jahren unter Drogeneinwirkung aufgegriffen werden, so ist Nordstan im Winter ein allgemeiner Treffpunkt für Jugendliche jeder Art, die sich sehr häufig darüber beschweren, dass sie von Wächtern des Einkaufszentrums an den öffentlichen Stellen belästigt werden und zwangsweise die Passagen verlassen müssen. Das soziale Problem, das Jugendliche dazu zwingt sich dort zu treffen, ohne Drogen und Alkohol, interessieren weder Nordstan noch Dario Espiga.

Herbert Kårlin

Montag, 22. August 2011

Göteborger Flughafen Landvetter wird Einkaufszentrum

Der Göteborger Flughafen Landvetter soll sich in den nächsten Jahren zu einer Airport City verwandeln und außer zu einem gigantischen Reisezentrum zu werden auch über eines der größten Einkaufszentren Schwedens verfügen. Allein der Anbau für das neue Logistikcenter und für Büroräume wird mehrere hunderttausend Quadratmeter umfassen, was Landvetter zu einem der modernsten Flughäfen Schwedens machen wird.

Die Bauherren Swedavia und die Gemeinde Härryda planen jedoch zusätzlich den Bau eines Einkaufszentrums, das doppelt so groß sein wird wie heute Frölunda Torg. In diesem Einkaufszentrum wird man von Lebensmitteln bis zur Mode und Elektronik alles finden was der schwedische Markt zu bieten hat. Auf Grund der Größe der Gesamtanlage wird daher Landvetter Flugplatz zu Airport City.

Nach Bertil Widén der Gemeinde Härryda bieten die Milliarden, die dort investiert werden, eine sichere Investition, da es auf dieser Seite Göteborgs und selbst im nahen Bollnäs, bisher kein bedeutendes Einkaufszentrum gibt. Das halbmondformige Gebäude wird in mehreren Etappen erstellt und soll zwischen 2015 und 2020 als Ganzes eingeweiht werden und das Flughafengelände in eine kleine Einkaufsstadt verwandeln.

Herbert Kårlin

Freitag, 10. Juni 2011

Netzwerk für Kreuzfahrt-Unternehmen in Göteborg

Auch dieses Jahr steigt die Anzahl an Kreuzfahrtschiffen in Göteborg wieder an, wobei die Schiffe immer größer werden und die Anzahl der Passagiere sich, gemessen mit 2009, nahezu verdoppelt. Bisher haben sich 51 Kreuzfahrtboote für das Jahr 2011 angemeldet, wobei zwei unter ihnen während der Weihnachtszeit anlegen werden.

Nach Sara Eriksson von Göteborg & Co. ist diese Steigerung an Passagieren, die Göteborg voraussichtlich bei nur wenigen Stunden Aufenthalt per Passagier etwa 60 Millionen Umsatz bringen, an dem Netzwerk, das Göteborg & Co. ausgearbeitet hat, das die Reisenden gezielt bei ihrem Aufenthalt in Göteborg unterstützt. Das Netzwerk wird vor allem von Busunternehmen, die die Passagiere in die Stadt fahren, Organisationen der Einkaufszentren, die die Gäste gezielt über Einkaufsmöglichkeiten informieren und Göteborg & Co. gesteuert.

Im Gothenburg Cruise Network gehen insbesondere Unternehmen Göteborgs ein, die selbst am steigenden Kreuzfahrt-Tourismus verdienen, wobei sich das Netzwerk insbesondere an die zahlungskräftigen Teilnehmer der Schiffe richtet, die in den wenigen Stunden weniger von Göteborg sehen wollen, sondern vor allem zum Konsum in die Stadt kommen und die Stadt als einmaliges Erlebnis betrachten. Die weniger zahlungskräftigen Gäste der Kreuzfahrt-Schiffe haben jedoch bereits Schwierigkeiten die Innenstadt überhaupt zu erreichen.

Herbert Kårlin

Samstag, 7. August 2010

Sommeraufschwung in Göteborg

Allein im Juli hatte das Einkaufszentrum Nordstan in Göteborg rund 3.500.000 Besucher, ein absoluter Rekord für diesen Monat. Aber auch wenn Nordstan für Göteborg als Indikator gilt und von Besuchern der Stadt gar nicht vermieden werden kann, so bemerken nahezu alle Geschäfte Göteborgs einen ähnlichen Aufschwung.

Auch die Hotels Göteborgs stellen einen wahren Besucherstrom fest. Das Hotel Gothia Towers verzeichnete im Juli einen Belegungsrekord und musste an einigen Tagen ihre Kunden bereits an andere Hotels verweisen. Diese Entwicklung bestätigt die Betreiber von Gothia Towers auch darin, den Bau des dritten Turms zu beschleunigen.

Nur Liseberg hat dieses Jahr noch keine Steigerung der Besucherzahl erreicht, was jedoch mit der Hochzeit der Kronprinzessin und dem kalten Wetter im Frühling zusammenhängen kann, denn im Juli war die Besucherzahl erneut steigend. Allerdings kann nur ein guter August die Zahlen wirklich in die Höhe treiben.

Herbert Kårlin