Posts mit dem Label Hautkrebs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hautkrebs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. Juli 2012

Göteborg, ein Zentrum für Hautkrebs

Eine Studie der Sahlgrenska Akademien in Göteborg kam zu einem erschreckenden Resultat als die Forscher untersuchten in welchen Gegenden des Västra Götalands der bösartige Hautkrebs (maligne Melanom) am häufigsten auftritt, denn alle Auswertungen bewiesen, dass Göteborg das Zentrum des Hautkrebses ist, da die Bewohner der Stadt prozentual gesehen weitaus häufiger ein malignes Melanom aufweisen als die Bewohner des Hinterlandes.

Die Auswertung der Forscher beweist, dass bei der männlichen Bevölkerung Göteborgs 35 Prozent häufiger ein malignes Melanom festgestellt wird als bei der Bevölkerung die im Landesinneren wohnt. Frauen der westschwedischen Metropole sind lediglich um 25 Prozent häufiger betroffen als jene, die weiter entfernt von der Küste wohnen. Aber selbst jene, die an der Küste leben neigen noch zu 15 Prozent häufiger zum Hauptkrebs als jemand aus Borås oder Skara.

Einen der Gründe sehen die Forscher natürlich darin, dass jemand an der Küste, also auch in Göteborg, häufiger ein Sonnenbad am Strand nimmt als jemand, der keinen Badeplatz in nächster Nähe hat. Dass jedoch Stadtbewohner die höchste Risikogruppe sind, liegt nach Meinung der Forscher daran, dass man dort fast ausschließlich in Gebäuden arbeitet und die Sonne daher die Haut bei jeder Bestrahlung weitaus stärker angreifen kann, und auch daran, dass gerade Stadtbewohner häufiger und länger Urlaub im sonnigen Süden machen als Landbewohner.

Herbert Kårlin

Montag, 4. Juni 2012

Häufig Hautkrebs im Västra Götaland

Hautkrebs, insbesondere das maligne Melanom, der schwarze Hautkrebs, kommt im Västra Götaland weitaus häufiger vor als in den anderen Teilen Schwedens und steigt in diesem Teil des Landes jährlich um weitere vier bis sechs Prozent an. Unter den knapp 500 Personen, die mittlerweile jährlich in Schweden am bösartigen Hautkrebs sterben, findet man rund 60 Fälle allein im Västra Götaland.

Einer der Gründe für die hohe Anzahl an Hautkrebs in Schweden ist die Tatsache, dass die Bevölkerung, trotz ihrer relativ hellen Haut, die Sonnenbestrahlung nicht als Gefahr betrachtet, aber auch, dass die Vorsorge wenig ernst genommen wird und auch Ärzte oft nicht auf die ersten Anzeichen reagieren. Von den Problemen, dass im Sahlgrenska Universitätskrankenhaus ein Pathologe eine sehr hohe Anzahl an bösartigen Fällen als gutartig betrachtete, ganz abgesehen.

Diese häufigen Fälle an bösartigem Hautkrebs in Westschweden sind auch der Grund dafür, dass nun in dieser Region als erstes ein Handlungsplan aufgestellt wurde, der eine Frühdiagnose des Krebses garantieren soll, da man bei einer frühzeitigen Behandlung eine große Anzahl an Leben retten kannt. Das Programm, das auch die Telemedizin integriert, soll in Zusammenarbeit zwischen Hautkliniken und 15 Ärztehäusern entstehen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 29. November 2009

Solarienverbot für Minderjährige in Göteborg

Nachdem vor kurzem eine Kette an Fitnesscentern in Göteborg sämtliche Solarien abmontieren ließ, da die regelmäßige künstliche Sonnenbestrahlung Hautkrebs verursachen kann, folgt nun die Stadt Göteborg ebenfalls einen Schritt in die gleiche Richtung und macht die Benutzung von Solarien vom Alter abhängig.

Da Göteborg jedoch keine schwedischen Gesetze ändern kann, gilt die Altersgrenze bei Solarienbenutzung nur für Solarien, die sich in kommunalen Einrichtungen befinden, also in allen Sport- und Fitnessanlagen der Stadt. Jugendliche können in Zukunft nur noch in privaten Einrichtungen künstliche Sonne genießen.

Trotz Gesundheitsrisikos will die Stadt Göteborg ihre Solarien jedoch nicht ganz schließen und lässt jeden Benutzer selbst entscheiden, ob er ein gesundheitliches Risiko eingehen will oder nicht. Es stellt sich die Frage, ob die Stadt die Gesundheit ihrer Bürger zu Herzen nimmt oder aber auf die jährlichen Einnahmen aus Solarien in Höhe von rund 400.000 Kronen nicht verzichten will. Wobei sich natürlich auch eine weitere, mehr moralische Frage stellt. Inwieweit soll und kann die Stadt Privatunternehmen in Konkurrenz treten, zumal sie zur Zeit in elf Sportanlagen eigene Solarien betreibt.

Herbert Kårlin