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Samstag, 19. April 2014

Göteborger Stadtbibliothek wird neu eröffnet

Nach knapp zwei Jahren an Bauarbeiten und Umbauten wird am 23. März 2014, am Weltbuchtag, die Stadtbibliothek in Göteborg mit einem grossen Fest neu eröffnet. Durch den Anbau wird die neue Bibliothek um etwa 30 Prozent grösser als die alte Einrichtung aus dem Jahre 1967 und umfasst nun knapp 13.000 Quadratmeter, die allerdings nicht nur Bücher beherbergen.

Wie bereits die alte Bibliothek am Götaplatsen, so wird auch die neue neben einer Leihbibliothek auch ein Treffpunkt für die Bewohner Göteorgs werden, denn in den beiden Cafés der Einrichtung kann man nicht nur die verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften lesen, sondern auch jede Art von Gesprächen bei einer Tasse Keffe führen oder im Laufe des Jahres an einer der mindestens 400 Veranstaltungen teilnehmen.

Beim Umbau und der Erweiterung der neuen Bibliothek dachte man insbesondere an Kinder, die nun über doppelt so viel Platz verfügen als bisher und die durch zahlreiche Veranstaltungen die Lust am Lesen gewinnen sollen, was letztendlich auch zu besseren schulischen Leistungen führen kann. Aber auch die Architektur des Gebäudes hat sich bedeutend verändert, dann die Steinfassaden haben sich in Glasfassaden verwandelt, obwohl dies bei einer Bibliothek nicht unbedingt ideal ist, da Bücher eine möglichst gleichmässige Themperatur benötigen und einfallendes Sonnenlicht das Lesen nicht unbedingt erleichtert. Zufrieden sind jedoch Stadt und Architekten, da sie der Bibliothek einen modernen und etwas futuristischen Anstrich geben konnten.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Dienstag, 19. Februar 2013

Verlorene Bücher in der Göteborger Bibliothek

Die 30 Bibliotheken und Buchbusse in Göteborg haben auch ihre Schattenseiten, da viele Bücher nicht rechtzeitig zurückgegeben werden oder die Leihbücher in den Haushalten der Göteborger verloren gehen. Aus diesen beiden Gründen hatten zu Beginn diesen Jahres 66.386 Bürger der Stadt Schulden in Höhe von über sechs Millionen Kronen bei den städtischen Bibliotheken ohne dass sich die Betroffenen genötigt sehen diese Schulden auch zu begleichen.

Für diejenigen, die vergessen ihre Bücher zurückzugeben oder diese verlieren, kann diese Nachlässigkeit sehr schnell zu einer sehr teuren Angelegenheit werden, denn jedes verlorene Buch wird mit 300 Kronen berechnet und jeder Tag verspätete Rückgabe kostet drei Kronen. Immerhin entsprechen die aufkommenden Forderungen rund einem Viertel der Gesamteinkünfte der Göteborger Bibliotheken, die bei Bezahlung einen großen Nutzen leisten können.

Üblicherweise werden diese Summen erst zum Inkasso gegeben, wenn jede andere Methode erfolglos war und selbst die Bibliothekskarte bereits gesperrt ist, da die Bibliotheken der Stadt lieber Geld in Aktionen investieren, die zum Lesen animieren als Personal für Mahnungen und die Eintreibung der Summen durch Inkassounternehmen zu investieren, aber dennoch galten im Januar 12.650 Bücher als verschollen und die Betroffenen erhielten eine Rechnung, der Schritt vor dem Inkasso, das aus Schulden von 100 Kronen sehr schnell auf 1000 Kronen ansteigen können.

Herbert Kårlin