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Dienstag, 21. Mai 2013

Der Bältesspännarparken in Göteborg mit neuem Aussehen

Nachdem die Straße zwischen der Trädgårdsföreningen und dem Bältesspännarparken bereits vor Monaten für den Verkehr geschlossen wurde, soll diese nun ganz aus der Erinnerung der Göteborger verbannt werden, denn sie soll in Zukunft eine Art Bindeglied zwischen der Grünanlage des Gartenvereins und dem Park werden, auch wenn man auf die großen Veränderungen noch bis zum Herbst warten muss.

Bereits zum Sommer soll jedoch der Bältesspännarparken, der bereits heute ein beliebter Platz für sommerliche Picknicks ist, ein neues Gesicht bekommen indem dort ein Blumenparadies entsteht, Bänke aufgestellt werden und die Besucher den Eindruck bekommen an einem Zentrum Göteborgs angelangt zu sein. Da jedoch während des Sommers noch zahlreiche Veranstaltungen geplant sind, die den Bältespännarparken einschließen, bleibt die Pracht nur bis zum Abschluss des Göteborger Kulturfestes bestehen.

Sobald sich die Stadt wieder vom Tourismus leerte, wird dann das Teer der früheren Straße entfernt, es wird Erde herbeigefahren und statt Asphalt werden Bäume und Büsche gepflanzt, überdimensionale Blumentöpfe und Urnen aufgestellt und der Anlage ein einheitliches Gesicht gegeben. Diese aufwendigen und teuren Arbeiten sind einer der ersten Schritte die die 400-Jahresfeier der Stadt einleiten, denn Göteborg will sich als grüne Stadt profilieren und schon bald wird man daher das heutige Göteborg nicht wiederfinden können.

Herbert Kårlin

Samstag, 15. September 2012

Global Picknick in Göteborg

Göteborg entwickelt sich immer mehr zur Stadt des guten Essens und hat sich in diesem Rahmen auch mehreren Netzwerken angeschlossen, die hohe Essensqualität fördern oder auch dem Erfahrungsaustausch dienen. Aber nicht nur gute Köche in guten Restaurants sollen in Zukunft Göteborg im Kreise der Gourmets bekannt machen, sondern auch eine private Initiative wird nun ihren Beitrag dabei leisten und an drei aufeinanderfolgenden Samstagen, angefangen mit dem heutigen Tag, ein Global Picknick veranstalten.

Die Idee zum Global Picknick kommt von Jasmine Soufi, die im Frühjahr bereits ein Underground Restaurant in Göteborg gründete, wo sich Unbekannte in ihrer Privatwohnung zu einem Souper treffen, was bedeutet, dass man bei einem von Jasmine ausgewählten Menü auch gleichzeitig neue Bekanntschaften macht und Personen trifft, die man auf andere Weise vermutlich nie getroffen hätte. Bei ihrem Global Picknick am Kanaltorget an der Göteborger Oper ist es allerdings nicht Jasmine, die das Essen zubereitet, noch sind es die Besucher.

Am heutigen Samstag werden sich bei Lilla Bommen Vereine und Privatpersonen aus Göteborg hinter den Ständen befinden, die Essen aus neun verschiedenen Ländern anbieten. Für einen Preis von 60 Kronen kann man drei Gerichte aus Angola, Chile, Äthiopien, Ghana, Iran, Portugal, Somalia, Vietnam und natürlich Schweden auswählen und die verschiedenen Essensrichtungen testen, wobei jeder der Stände auch mehrere verschiedene Gerichte aus seinem Land anbietet. Begleitet wird dieses Fest des Essens von einem musikalischen Programm, das von 11 Uhr bis 16 Uhr auf den Besucheransturm wartet.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 7. Juni 2012

Picknick-Festival in Göteborg

Als im Jahre 2005 einige Mädchen der Kålltorpsschule in Göteborg den Nationaltag Schwedens zu einem multikulturellen Tag machen wollten um auch ein Zeichen gegen die Fremdenfeindlichkeit zu setzen, dachte niemand daran welche Ausmaße der Aufruf zu einem Sympathiepicknick auf dem Apslätten nehmen würde, denn bereits beim ersten Nationaltags-Picknick im Jahre 2006 kamen 700 Teilnehmer, die sich auf der Wiese zu einem großen Fest niederließen.

Im nächsten Jahr zählte das alternative Picknick am Nationaltag bereits 4000 Personen. Sponsoren meldeten sich und das Picknick, das jedes Alter anzieht, wuchs zu einem Picknick-Festival bei dem Künstler auftreten, eine Zirkusschule für Kinder geboten wird und auch eine regelrechte Organisation fordert, die mehrere Jugendliche nahezu das ganze Jahr über beschäftigt.

Bereits 2011 nahmen am Nationaltag-Picknick mehr Göteborger Teil als der Apslätten verkraften konnte, so dass die Veranstalter des kostenlosen Festivals nach einem weiteren Picknickplatz Ausschau halten mussten. Die Wahl fiel dabei auf die Grünflächen am Svarte mosse im Göteborger Stadtteil Hisingen, der sich gestern auf Anhieb ebenfalls mit Tausenden von Picknickern jeden Alters füllten.
Herbert Kårlin

Dienstag, 7. Juni 2011

Picknickfestival am Nationaltag in Göteborg

Was im Jahre 2006 als Schulprojekt der Härlanda Oberstufe begann, wurde zwei Jahre später ein unabhängiges Projekt und gestern das fünfte Picknickfestival in Göteborg. In der Grünanlage Apslätten im Göteborger Stadtteil Kålltorp trafen sich erneut rund 6000 Personen zu einem großen gemeinsamen Picknick.

Das Picknick wurde nach nur fünf Jahren ein fast so bedeutendes Ereignis wie die Festlichkeiten im Göteborger Schlosswald, wo dieses Jahr für rund 500 neu eingebürgerten Göteborger ein Fest mit Tanz und Musik veranstaltet wurde. Im Gegensatz zu diesem durchorganisierten Fest, ist das Picknickfestival jedoch eher dafür gedacht, selbst Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu feiern.

Auch die Gewitterwarnungen für den Nachmittag hielten die Besucher des Picknicks nicht ab, wobei viele unter den Besuchern bis zum Abend blieben, damit sie ihr Fest mit den kostenlosen Konzerten abschließen konnten, die zwar nicht von den bekanntesten schwedischen Künstlern geboten wurden, dafür aber Enthusiasmus und Sommerfreude ausdrückten. Schon heute ist sicher, dass auch am nächsten Nationaltag Schwedens wieder ein Picknickfestival in Göteborg stattfinden wird.

Herbert Kårlin

Dienstag, 17. November 2009

Wanderratten fühlen sich wohl in Göteborg

Göteborg gehört mit zu den grünsten Städten Europas wo Parks und Grünflächen das Leben gemütlich machen und die Stadt fast zu einer ländlichen Idylle verwandeln. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Bewohner auch überall ihre Picknicks machen, dass die Restaurants vor den Türen der Etablissements zunehmen und immer mehr Veranstaltungen ins Freie verlegt werden.

Diese Entwicklung hat jedoch nicht nur ihr Sonnen-, sondern auch ihre Schattenseiten, denn mit der Freizeitkultur der Göteborger steigt auch die Anzahl der Wanderratten, die sich in den Parks, Grünflächen und Straßen mit vielen Straßencafés und -restaurants immer wohler fühlen, zumal sie nicht den gleichen Lebensrhythmus haben wie jene, die von der Sonne und den Grünflächen am Tage profitieren.

Die Firma Anticimex Göteborgs hat mittlerweile jeden Monat 100 Aufträge mehr als im Vorjahr im gleichen Zeitraum. Wanderratten haben sich auf Grund des Verhaltens der Göteborger an zahlreichen Stellen vermehrt, denn sie finden immer mehr zu fressen und mehr zu fressen bedeutet bei diesen Nagern natürlich auch sich besser zu vermehren.

Es wäre natürlich zu einfach zu behaupten, dass das neu entstandene Rattenproblem von Restaurants, Kulturfest, Musikfestival und Picknick kommt, denn wenn Essensreste auch in den dafür vorgesehen Tonnen landen würden und nicht im Gras oder auf der Straße, so würden Wanderratten auch nicht das Übermaß an Ernährung finden, das so vorteilhaft für ihre Verbreitung ist. Um dem Problem Herr zu werden müssten Göteborger einfach wieder überlegen, wo sie ihre Essensreste lassen.

Herbert Kårlin