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Dienstag, 21. Mai 2013

Der Bältesspännarparken in Göteborg mit neuem Aussehen

Nachdem die Straße zwischen der Trädgårdsföreningen und dem Bältesspännarparken bereits vor Monaten für den Verkehr geschlossen wurde, soll diese nun ganz aus der Erinnerung der Göteborger verbannt werden, denn sie soll in Zukunft eine Art Bindeglied zwischen der Grünanlage des Gartenvereins und dem Park werden, auch wenn man auf die großen Veränderungen noch bis zum Herbst warten muss.

Bereits zum Sommer soll jedoch der Bältesspännarparken, der bereits heute ein beliebter Platz für sommerliche Picknicks ist, ein neues Gesicht bekommen indem dort ein Blumenparadies entsteht, Bänke aufgestellt werden und die Besucher den Eindruck bekommen an einem Zentrum Göteborgs angelangt zu sein. Da jedoch während des Sommers noch zahlreiche Veranstaltungen geplant sind, die den Bältespännarparken einschließen, bleibt die Pracht nur bis zum Abschluss des Göteborger Kulturfestes bestehen.

Sobald sich die Stadt wieder vom Tourismus leerte, wird dann das Teer der früheren Straße entfernt, es wird Erde herbeigefahren und statt Asphalt werden Bäume und Büsche gepflanzt, überdimensionale Blumentöpfe und Urnen aufgestellt und der Anlage ein einheitliches Gesicht gegeben. Diese aufwendigen und teuren Arbeiten sind einer der ersten Schritte die die 400-Jahresfeier der Stadt einleiten, denn Göteborg will sich als grüne Stadt profilieren und schon bald wird man daher das heutige Göteborg nicht wiederfinden können.

Herbert Kårlin

Montag, 22. Oktober 2012

Besucheransturm im Göteborger Gartenverein

Im Gewächshaus der Trädgårdsföreningen Göteborg
 
Auch wenn 20 Kronen, also etwas über zwei Euro, kein hoher Eintritt ist, so zeigt sich, nachdem der Zugang zum Göteborger Gartenverein (Trädgårdsföreningen) seit einem Jahr kostenlos ist, dass selbst dieser geringe Eintritt eine Barriere für viele bildete, denn noch 2011 konnte man von Mai bis August nur rund 230.000 Besucher zählen, während dieses Jahr in dieser Zeit 530.000 Besucher die Anlagen bewunderten.

Das Ergebnis ist natürlich zweischneidig, da die Stadt nun zwar die Anlagen einem breiteren Publikum öffnete, aber andererseits natürlich auch rund fünf Millionen Kronen weniger einnimmt, und der Unterhalt daher von den Steuerzahlern gleichmässig verteilt getragen werden muss, unabhängig davon, ob sie die Trädgårdsföreningen besuchen oder nicht.

Eine Studie aus dem Jahre 2012 zeigt auch welche Besuchergruppen die Anlage besuchten, wobei sich dabei herausstellte, dass 53 Prozent der Besucher aus Göteborg selbst kommen, 20 Prozent eine Anreise von rund einer Stunde hatten und vor allem zu bestimmten Gelegenheiten zum Gartenverein kamen. Bei weiteren 20 Prozent handelte es sich um Touristen aus dem Inland und nur sieben Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland, was bedeutet, dass gerade einmal 37.000 ausländische Besucher die Anlagen bewunderten, also etwa 300 Besucher pro Tag, was rund 100 Familien am Tag entspricht.

Herbert Kårlin

Samstag, 18. August 2012

Der Kunsthandwerksmarkt in Göteborg

Bereits zum 14. Mal findet in Göteborg der jährliche Markt für Kunsthandwerk statt, der allen Mitgliedern des schwedischen Zentrums für Kunsthandwerk offen steht, auch wenn der Schwerpunkt in Göteborg bei Künstlern aus dem Västra Götaland liegt. Zum vierten Mal wird diese Veranstaltung nun bereits im Rahmen des Göteborger Kulturfestes veranstaltet und die Stände liegen rechts und links eines Kiesweges der Göteborger Trädgårdsföreningen.

An drei Tagen präsentieren hier die verschiedensten Künstler und Künstlergruppen der Region ihre Werke, die sich über die gesamte Breite des Kunsthandwerks erstrecken. Holzarbeiten, Keramik, Schmiedekunst und Design jeder Art wechseln sich nahezu von Stand zu Stand ab, so dass auch jeder Liebhaber handwerklicher Kunst etwas mit nach Hause nehmen kann, das dann einen besonderen Platz in seinem Leben einnehmen wird.

Da auch Studenten der Göteborger Hochschule für Design und Kunsthandwerk  (HDK) teilnehmen dürfen, was meist an einem gemeinsamen Stand geschieht, so kann man in gewisser Weise auch die lange Geschichte des regionalen Kunsthandwerks verfolgen, denn jüngste Ideen und modernste Kunst gehen Hand in Hand mit Kunsthandwerkern, die nach 40-jähriger Tätigkeit einen eigenen, wenn auch sehr klassischen Stil, gefunden haben. Einige der Künstler gehen bei der Kunsthandwerksmesse sogar einen Schritt weiter und lassen die Besucher erleben wie eines ihrer Werke entsteht.

Herbert Kårlin

Samstag, 23. Juni 2012

Mittsommerfeiern in Göteborg erleben Renaissance

Während der letzten Jahre wurden an immer mehr Stellen in Göteborg eine Mittsommerstange geschmückt um die dann nach den traditionellen Melodien getanzt wurde. Auch wenn einige Veranstalter früher Einritt zu diesem Ereignis verlangten, hatte sich dieses Jahr selbst die Trädgårdsföreningen in Göteborg dazu entschlossen alle Teilnehmer gratis zu begrüßen und verlangt nur von jenen, die sich einen Blumenkranz binden wollten, 20 Kronen für das Material und die Anweisungen.

Ein Teil der Mittsommerfeste, so auch im Schlosswald, werden überwiegend von Trachtenvereinen veranstaltet, was gleichzeitig garantiert, dass, außer dem üblichen Tanz um die Mittsommerstange, auch traditionelle Tänze vorgeführt werden und der Nachmittag wirklich zu einem unvergesslichen Ereignis wird zu dem sich auch alle Besucher Göteborgs gesellen können.

Auch wenn der gestrige Midsommarafton in ganz Göteborg verregnet war, so waren sämtliche Feiern sehr gut besucht. Selbst die Bewohner der einzelnen Inseln der südlichen und nördlichen Schären vor Göteborg ließen sich von der Nässe den Spaß nicht verderben. Wobei man bei den Feiern auf Vrångö, Styrsö oder Donsö dieses Jahr auch sehr viele fremde Gesichter entdecken konnten und sich so manche Besucher einer Fremdsprache bedienten, was zeigt, dass die Mittsommerfeier auch immer mehr zu einem touristischen Ereignis wird.

Herbert Kårlin

Dienstag, 3. April 2012

Frühjahr in der Göteborger Trädgårdsföreningen

Auch wenn wegen dem diesjährigen 25-jährigen Jubiläum des Rosariums dieses Jahr die 1500 Arten an Rosen im Zentrum der Ausstellungen der Göteborger Trädgårdsföreningen stehen werden, beginnt die erste Ausstellung der Anlage mit Frühlingsblumen, die wegen dem milden Winter dieses Jahr sehr früh in den Wiesen zu blühen begannen. Allerdings sind diese zeitigen Blumen im Freien nur eine kleine Einleitung zur Ausstellung im einzigen noch erhaltenen Gewächshaus des Gartenvereins.

Im letzten der ursprünglich 27 Gewächshäusern der Trädgårdsföreningen  finden die Besucher bis einschließlich 9. April die Ausstellung „Rosa på vårbal“, die Rose beim Frühlingsball. Die Farbenpracht des Frühlings kreist um die geschmackvolle Anordnung von Rosen, Hyazinthen, Schlüsselblumen, Akelei und all die anderen Blumen, die uns das Gefühl geben dem Sommer entgegenzueilen und dessen Duft das Gewächshaus zu einem Paradies macht.

Nach Ende der Ausstellung werden dieses Jahr mehr und mehr die rund 2500 Rosen einen Anziehungspunkt bilden, was mit dem Rosenfest und einer Ausstellung des Blumenkünstlers Gunnar Kaj und einem Fotowettbewerb seinen Höhepunkt erreichen wird. Durch die permanente Erweiterung des Rosarium verfügt die Göteborger Trädgårdsföreningen mittlerweile über die umfangreichste Rosensammlung des Nordens.
Herbert Kårlin

Sonntag, 19. Februar 2012

Der Göteborger Geist und politische Entscheidungen

Während der letzten Monate richteten sich viele Augen nur auf den sozialdemokratischen Politiker Göran Johansson, der Göteborg einst nicht nur aus der finanziellen Krise führte, sondern auch in mehrere Affären verwickelt ist und persönliche Entscheidungen bisweilen über die demokratische Ordnung setzte. Nun belegt die Tageszeitung GP, dass auch Anneli Hulthén, die Johansson als Vorsitzende des Stadtrats folgte, diesem alten Göteborger Geist folgt.

Bei Nachforschungen stellte die GP fest, dass die Planungen und Entscheidungen für ein Alfonsmuseum in der Göteborger Trädgårdsföreningen nach dem Muster von Johansson abliefen. Unprotokollierte Gespräche in engem, teils verwandtschaftlichem Kreis, Abhandlungen, die nicht veröffentlicht wurden und andere Unregelmäßigkeiten führen zu Anneli Hulthén, die sich, wie auch Göran Johansson unschuldig verfolgt fühlt und dennoch eine öffentliche Diskussion scheut.

Niemand bestreitet indes, dass das Alfonsmuseum in Göteborg eine gute Idee sei. Es stellt sich jedoch die Frage, ob das Geld gegenwärtig nicht für Kindergärten und Schulen benutzt werden sollten, wo das Budget kontinuierlich gekürzt wird. Und es stellt sich natürlich die Frage, warum ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in der Trädgårdsföreningen benutzt werden soll, da es auch andere Möglichkeiten in Göteborg gibt und bei der Wahl des Gebäudes private Interessen im Vordergrund standen und nicht die Meinung der Göteborger und die demokratische Basis.

Herbert Kårlin

Freitag, 28. Oktober 2011

Freier Eintritt in der Trädgårdsföreningen in Göteborg

Am Dienstag Abend entschied die Parkverwaltung in Göteborg, dass der Eintritt in die Trädgårdsföreningen ab dem nächsten Jahr ganzjährig kostenlos sein wird und nicht nur während der Herbst- und Wintermonate. Diese Entscheidung fiel vor allem, weil die renommierteste Gartenanlage Göteborgs ab nächstem Jahr mehr auf Kinder und kinderreiche Familien setzen will, die sich durch die Eintrittsgebühren von einem Besuch abhalten lassen.

In diesem Rahmen ist auch zu sehen, dass im kommenden Jahr das Alfons Kulturhaus im Gartenverein eröffnet wird, das ebenfalls für Kinder gedacht ist, die selbstverständlich von ihren Eltern begleitet werden sollten. Die Verwaltung der Trädgårdsföreningen hofft durch den kostenlosen Zugang die Besucherzahl um 50 Prozent auf rund 300.000 Besucher im Jahr steigern zu können.

Allerdings müssen ab nächstem Jahr auch höhere Summen in die Trädgårdsföreningen investiert werden, da durch die steigende Besucherzahl auch Spielplätze und Rasenflächen mehr abgenutzt werden als bisher und dadurch verbessert, teilweise erneuert und aufwendiger gewartet werden müssen. Gleichzeitig mit der Satzung auf Kinder will die Parkverwaltung auch einen didaktischen Weg einschlagen und durch Schilder die Pflanzungen und die Botanik besser erklären.

Herbert Kårlin

Freier Eintritt in der Trädgårdsföreningen in Göteborg

Am Dienstag Abend entschied die Parkverwaltung in Göteborg, dass der Eintritt in die Trädgårdsföreningen ab dem nächsten Jahr ganzjährig kostenlos sein wird und nicht nur während der Herbst- und Wintermonate. Diese Entscheidung fiel vor allem, weil die renommierteste Gartenanlage Göteborgs ab nächstem Jahr mehr auf Kinder und kinderreiche Familien setzen will, die sich durch die Eintrittsgebühren von einem Besuch abhalten lassen.

In diesem Rahmen ist auch zu sehen, dass im kommenden Jahr das Alfons Kulturhaus im Gartenverein eröffnet wird, das ebenfalls für Kinder gedacht ist, die selbstverständlich von ihren Eltern begleitet werden sollten. Die Verwaltung der Trädgårdsföreningen hofft durch den kostenlosen Zugang die Besucherzahl um 50 Prozent auf rund 300.000 Besucher im Jahr steigern zu können.

Allerdings müssen ab nächstem Jahr auch höhere Summen in die Trädgårdsföreningen investiert werden, da durch die steigende Besucherzahl auch Spielplätze und Rasenflächen mehr abgenutzt werden als bisher und dadurch verbessert, teilweise erneuert und aufwendiger gewartet werden müssen. Gleichzeitig mit der Satzung auf Kinder will die Parkverwaltung auch einen didaktischen Weg einschlagen und durch Schilder die Pflanzungen und die Botanik besser erklären.

Herbert Kårlin

Montag, 2. August 2010

Das Göteborger Kulturkalaset 2010

Zwischen dem 10. und 15. August findet das diesjährige Göteborger Kulturfest statt. Das Gesamtprogramm bietet hunderte von kostenlosen Ereignissen zwischen klassischer Musik, Rock, internationalem Essen und dem größten Straßenfest Göteborgs. Auch die Abendveranstaltungen in Liseberg sind während dieser sechs Tage kostenlos.

An 30 verschiedenen Orten der Stadt finden Veranstaltungen für Jung und Alt statt. Die städtischen Museen und das Emigranternas Hus können während dieser Festwoche kostenlos (mit thematischen Führungen) besucht werden, ebenso wie zahlreiche musikalische Veranstaltungen, die überall in der Innenstadt stattfinden.

Für Kinder ist, wie jedes Jahr, die Trädgårdsföreningen reserviert, die ihre Tore ebenfalls kostenlos öffnet und zu einem großen Kinderfest einlädt, bei dem mehrere Clowns und Theatergruppen teilnehmen. An verschiedenen Stellen der Anlage werden unterschiedliche kostenlose Aktivitäten für Kinder geboten und die Rasenflächen laden zum spielen und einem Picknick ein.

Herbert Kårlin

Samstag, 28. November 2009

Das Sterben der Bäume in Göteborg

Vor drei Jahren wurden in Göteborg die Lustgårdar angelegt, die während eines Sommers unzählige Besucher nach Göteborg brachten. Auch die Trädgårdsföreningen leistete hier ihren Beitrag mit der Schaffung einer imposanten Anlage für die selbst die Skulptur Bruden som försvann weichen musste und von der heute nur noch einige Reste zu sehen sind.

Heute kann man die Folgen dieser Arbeiten an rund 20 Bäumen des Gartenvereins sehen, denn die Kronen sterben ab und vermutlich werden auch bald die Bäume gefällt werden müssen, da die schweren Maschinen bei ihrer Arbeit keine Rücksicht auf Natur und Wurzeln nahmen und die liebevoll angelegte Anlage wie ein Computerspiel betrachteten. Keiner der Arbeiter konnte die Folgen abschätzen und für die Leitung der Trädgårdsföreningen und die Stadtverwaltung zählte nicht Natur, sondern nur eine schnelle Arbeit, die zu einem prachtvollen Aussehen führen sollte.

Aber wenn man denkt, dass die Grünen in der Stadtverwaltung daraus eine Lehre gezogen hätte, so liegt man fehl, denn bei den Gartenarbeiten an der Gustavi Domkyrkan werden nun die gleichen Fehler wiederholt und gigantische Gerätschaften beschädigen erneut Wurzelwerk und Äste, was voraussichtlich zum Tod der wenigen dort verbliebenen Bäumen führen wird. Dabei hätten die Restaurierungsarbeiten dieses kleinen Gartens auch mit traditionellen Gartengeräten ausgeführt werden können mit denen keine unwiederbringlichen Schäden an der Natur auftreten.

Herbert Kårlin