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Mittwoch, 29. Februar 2012

Västtrafik beklagt hohe Schäden an Haltestellen

Auch wenn nach dem letzten Rapport der Göteborger Verkehrsbetriebe Västtrafik im letzten Jahr die Schäden durch Vandalismus und zerstörte Wetterschütze an Bushaltestellen leicht rückläufig war, so kosteten diese Schäden die Fahrgäste erneut rund drei Millionen Kronen, eine Summe, die man sicher sinnvoller anwenden kann als durch permanente Reparaturen.

Im letzten Jahr wurden von den Fahrern von Bussen und Straßenbahnen insgesamt 9339 Schäden durch Schmierereien oder Sachbeschädigung in den Fahrzeugen selbst gemeldet, die trotz steigender Videoüberwachung, im Vergleich zum Vorjahr, nur um zwei Prozent rückläufig waren. Die Reparatur von eingeworfenen Glasscheiben an Bushaltestellen kostete 2011 rund 2,6 Millionen Kronen, also 200.000 Kronen weniger als im Vorjahr.

Steigend waren im vorigen Jahr jedoch Schäden durch Steinwurf auf Busse und Straßenbahnen, sowie der Angriff auf Fahrer mit grünem Laser. Im Jahr 2011 gingen bei Västtrafik 269 Meldungen ein, dass allgemeine Verkehrsmittel mit Steinen beworfen wurden und 152 Mal versuchten Jugendliche Fahrer mit grünem Laser zu blenden, wobei man die Täter nur in Einzelfällen ausfindig machen konnte.

Herbert Kårlin

Freitag, 4. November 2011

Öffentliche Verkehrsmittel Göteborgs unter Bedrohung

Dieses Jahr mussten in Göteborg bereits 45 Linien eingestellt werden, weil Straßenbahnen und Busse mit Steinen beworfen oder die Fahrer mit grünen Lasern geblendet wurden, elf Touren mehr als im gesamten vorigen Jahr fielen wegen diesen Angriffen aus. Einige Touren Göteborgs werden von den Fahrern nur noch mit Angstgefühlen befahren, da sich dort die Angriffe häufen.

Die gefährlichsten Angriffe erfolgen mit grünen Laserpistolen und Laserstiften, deren Anwendung und Verkauf in Schweden verboten ist. Allein dieses Jahr wurden von den Fahrern von Bussen und Straßenbahnen bereits 118 dieser Vorfälle gemeldet, weitaus mehr als noch im vorigen Jahr, obwohl die dunkle Phase in Göteborg erst begonnen hat. Nur in sehr wenigen Fällen können die jugendlichen Straftäter von der Polizei ausfindig gemacht werden, da sich die Gruppen nach den Angriffen fast unmittelbar auflösen.

Auch das gezielte Werfen von Steinen auf Busfenster wurde im Herbst mehr und mehr zum Sport für jugendliche Gruppen, was nicht nur die Fahrer gefährdet und zu gestrichenen Touren führt, sondern auch Überfälle auf Fahrgäste erleichtert, die dann oft hunderte von Meters zu einer anderen Haltestelle laufen müssen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 31. Juli 2011

Erneut Probleme mit Laserpointern in Göteborg

Nachdem im Laufe der letzten Monate immer seltener starke Laserpointer in gefährlicher Weise von Jugendlichen in Göteborg und dem Västra Götaland eingesetzt wurden, beginnen sich die Vorfälle wieder zu mehren, da die ersten Jugendlichen von Auslandsaufenthalten zurückkommen und die dort erworbenen Laserpointer nun zum Spielen oder Blenden verwenden.

Ein Großteil der neuen Vorfälle beruht auf Unachtsamkeit, da man in mehreren Ländern auch Laserpointer mit einer Stärke von über fünf Milliwatt problemlos kaufen kann. So musste der Fall eines nicht strafmündigen Kindes aus Kristineberg nun dem Jugendamt übergeben werden, da das Kind durch sein Spiel mit einem grünen Laserpointer vom Balkon aus einen Straftatbestand erfüllte. Der Junge war erst mit seiner Mutter von einem Auslandsaufenthalt mit seinem Laserpointer zurückgekommen. Beide kannten die Gefahr des „Spielzeugs“ nicht.

Seit dem 1. Mai 2009 werden grüne Laser mit einer Stärke von über fünf Milliwatt in Schweden als Waffe betrachtet und dürfen ohne besondere Genehmigung nicht auf offentlichen Plätzen benutzt werden, da das Blenden mit grünen Laserpointern dauernde Augenschäden herbeiführen können. Diese Art von Laserpointern sind in Schweden daher auch nicht mehr frei verkäuflich und dürfen auch nicht ohne Genehmigung eingeführt werden.

Herbert Kårlin