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Montag, 3. März 2014

In Göteborg wird ein neuer Stadtteil geplant

Dort wo früher die Fix Fabrik im Göteborger Stadtteil Majorna lag, werden gegenwärtig zwei parallele Bauprojekte entwickelt, die insgesamt zu 1000 neuen Wohnungen und Geschäften führen sollen. Da jedoch die Hälfte des Grundes der Stadt Göteborg gehört und die andere Hälfte von den Bauunternehmen HSB und Balder erworben wurde, ist nicht ganz sicher, dass beide Projekte auch miteinander koordiniert werden. Es ist daher zu befürchten, dass dort bald zwei separate Projekte entstehen werden.

Die Grundstücke für die Bauten liegen auf historischem Grund, da der Teil Sandarna in Majorna zu jener Gegend gehört in dem mit die ältesten Funde Westschwedens gemacht wurden und der sich später in ein Industriegebiet verwandelte. Da Majorna gegenwärtig zu den beliebtesten Wohngebieten Göteborgs gehört, rechnen die Bauunternehmen damit, dass die neuen Wohnungen dort sehr schnell verkauft oder vermietet sein werden, wenn auch nicht mehr zu jenen Preisen, die man heute in Majorna bezahlt, denn schon heute geben die Bauherren an, dass es sich um Marktpreise handeln wird, was in einer Stadt mit extremem Wohnungsmangel bedeutet, dass sie sich im gehobenen Niveau befinden werden.

Das Architekturbüro What! hat bereits vier Skizzen vorgelegt, die alle gemein haben, dass sie viel Wohnraum bieten sollen, aber auch einem Teil der neuen Wohnungen einen Blick auf den Göta älv gewähren sollten und Kindern mehrere Grünflächen bieten werden. Problematisch kann die Situation mit den öffentlichen Verkehrsmittel werden, da die Gegend bisher relativ schlecht versorgt wird und eine Fahrt zur Arbeitsstätte ein Umdenken in der Infrastruktur der Stadt fordern wird oder sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Da der Bebauungsplan jedoch nicht vor 2016 fertig gestellt sein wird, ist allerdings mit einem schnellen Baubeginn ebenfalls nicht zu rechnen.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 10. Oktober 2009

Liseberg in Göteborg sieht auf eine erfolgreiche Saison zurück

Auch dieses Jahr kann Liseberg mit der Sommersaison zufrieden sein, denn trotz des regnerischen Sommers ging die Besucherzahl erneut um 10% nach oben. Kaum eine touristische Einrichtung Göteborgs kann mit ähnlichen Ziffern und einem ähnlichen Wachstum an Eintritten aufwarten wie Liseberg.

Diesen Sommer zählte der Vergnügungspark 2,4 Millionen Besucher, wobei 800.000 dieser Besucher auch eine Tages-Vergnügungskarten zu je 24 Euros gekauft haben, die den Zugang zu allen Attraktionen bieten. Nicht ausgewertet sind bisher Einnahmen aus Restauration und künstlerischen Veranstaltungen des Jahres.

Der Zuwachs an Besuchern erklärt sich sicher auch mit dem Verfall der schwedischen Krone, denn dieses Jahr wurden überdurchschnittlich viele dänische, norwegische und deutsche Besucher verzeichnet. Die meist benutzten Attraktionen Lisebergs waren jedoch nicht Neuheiten wie Hanghai, sondern klassische wie die Lisebergbanan (1987), Kållerado (1997), FlumeRide (1973) und Balder. Nur Balder ist etwas jünger und wurde 2003 für rund 100 Millionen Kronen erworben.

Herbert Kårlin