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Dienstag, 12. November 2013

Archäologischer Fund in Göteborg

Als man in der Domkirche in Göteborg einen neuen Aufzug einbauen wolllte, stießen die Bauarbeiter auf einen erstaunlichen Fund, nämliche die Reste einer alten Kirchenmauer, die rund 400 Jahre alt ist und aller Wahrscheinlichkeit nach  innerhalb der ersten zehn Jahre nach der Gründung Göteborgs durch Gustav II. Adolf gebaut wurde. Es handelt sich dabei um die ältesten archäologischen Funde des heutigen zentralen Göteborg.

Obwohl die alte Mauer nur in einer Tiefe von 30 Zentimeter lag, war sie bisher nicht entdeckt worden. Andererseits war natürlich diese erste Kirche, die im Laufe der Zeit mehrere verschiedene Namen hatte, überwiegend aus Holz gebaut, eine Gebäude, das am 15. April 1721, gemeinsam mit weiteren 211 Häusern, völlig abbrannte. Das gleiche Schicksal erlitt auch die folgende Kirche, die an der gleichen Stelle erbaut wurde, denn auch diese fiel dem Feuer zu Opfer, was erklärt, warum die aktuelle Domkirche nur bis 1815 zurückreicht.

Aber wie üblich in Göteborg, so wird man diese historische Mauer vermutlich nur kurze Zeit zu sehen bekommen, da sie vermutlich mit dem Einbau des neuen Aufzugs für immer verschwinden wird und als Fotosouvenir im Stadtmuseum aufbewahrt wird. Für einige Wochen wird der archäologische Fund jedoch hinter einer Plexiglasscheibe zu betrachten sein bevor sie von der „Zukunft“ Göteborgs einzementiert wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 14. Dezember 2009

Kamele an der Domkirche in Göteborg

Seit 14 Jahren findet man vor Weihnachten bereits eine Lebende Krippe vor der Gustavi Domkirche in Göteborg. Die Stadtmission macht mit dieser Aktion auf eine besondere Weise auf ihre Arbeit aufmerksam, was jedes Jahr einen großen Aufwand erfordert, da Schafe, ein Kamel und Esel bei diesen Darbietungen natürlich nicht fehlen dürfen.

Bisher war die Lebende Krippe der Stadtmission nur vor der Göteborger Domkirche zu finden und zog Tausende jedes Mal Tausende von Besuchern an. Dieses Jahr kommen zum ersten Mal auch die Einwohner von Partille, Biskopsgården und Härlanda in den Genuss die weihnachtliche Vorführung bei sich zu empfangen.

Die Lebende Weihnachtskrippe in Göteborg gleicht natürlich jenen in den meist südlicheren Städten, indem Steuereintreiber, Herodes, das Jesuskind, die Weisen aus dem Morgenland und ein Engelchor eine Rolle spielen. Als Schauspieler findet man natürlich die Freiwilligen der Göteborger Stadtmission und Schüler der Engström-Schule.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 27. August 2009

Die Domkirche von Göteborg bekommt eine neue Umgebung

Der Ehemalige Friedhof der Domkirche in Göteborg hat sich zu einem großen Bauplatz gewandelt. Die alten, kranken Ulmen werden entfernt um neuen, jungen Bäumen Platz zu machen. Die schattigen Picknickplätze verschwinden daher für die nächsten Jahre.

Bedeutender sind jedoch die anderen Umbauten, die dem ehemaligen Kirchhof der Domkyrkan wieder das Aussehen geben soll, den er einst hatte als die Kathedrale gebaut wurde.

Die Wege werden nach alten Plänen wieder hergestellt, es kommen Blumenrabatten hinzu mit den Pflanzen, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts dort befanden. Auch hier helfen alte Aufzeichnungen und Stiche bei der Rekonstruktion. Die verlorenen Grasflächen werden durch mehrere Bänke ersetzt und die gesamte Umgebung wird beleuchtet, so dass die Bürger und Besucher Göteborgs auch abends den Kirchhof besuchen können.

Weitere Informationen zum Projekt der Domkyrkan:
Ansiktslyft för Domkyrkan

Herbert Kårlin