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Donnerstag, 17. April 2014

Sverigedemokraterna sind in Göteborg willkommen

Obwohl die Reichsorganisation Folkets Hus allen ihren lokalen Niederlassungen mitteilte, dass die Policy für Vermietung geändert wurde und keinerlei Räume mehr an Organisationen vermietet werden dürfen, die sich durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auszeichnen, und in diesem Rahmen insbesondere die schwedische Partei Sverigedemokraterna, nannte, will sich das Folkets Hus in Göteborg dieser Entscheidung widersetzen.

Der Vorsitzende des offiziel linksorientierten Vereins Folkets Hus in Göteborg sieht die Einrichtung als rein kommerzielles Unternehmen und will daher die Konferenzräume an alle vermieten, die ein Interesse daran haben. Alle Kunden des Folkets Hus werden in Göteborg auf die gleiche Weise behandelt und die Sverigedemokraterna sind daher ebenfalls willkommen, insbesondere in einem Jahr der Parlamentswahlen. Für Göteborg gehört eine Partei, die im Parlament vertreten ist, zu jenen Parteien, die sich auch der demokratischen Ordnung unterstellen.

Sicher war es keine gute Entscheidung, dass die Zentralstelle der Folkets Hus ihre Policy zur Vermietung von Räumen änderte ohne vorher die Mitglieder um Rat zu fragen, aber der Vorsitzende des Folkets Hus in Göteborg verteidigt seine Weigerung der Auflage Folge zu leisten, mit ebenso fragwürdigen Argumenten, denn er sieht die Demokratie des Landes bedroht wenn man eine Partei mit fremdenfeindlichen Argumenten ablehnt und hält es nicht für ausgeschlossen, dass in Zukunft auch andere Parteien abgelehnt werden sollen.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 26. August 2010

Neue Hotels, die Zukunft Göteborgs

In Göteborg wird die Kapazität an Hotelzimmern innerhalb der nächsten zwei Jahre um über 30% erhöht, wobei die bedeutendsten Neubauten der dritte Turm der Gothia Towers und der Umbau des alten Postgebäudes sind, beides Projekte der oberen Preiskategorie und verbunden mit einer aktiven Kongressaktivität in Göteborg.

Nachdem die Stadt Göteborg den Stadtteil Masthugget nun modernisieren will, soll auch hier ein modernes 23-stöckiges Konferenzhotel entstehen, das bereits in drei Jahren den Stadtteil dominieren kann. Auch das Hotel, das vom Folkets Hus am Järntorget geplant wird, soll sich auf die bereits existierende Konferenzaktivität der Anlage stützen und diese ausbauen.

Im Folkets Hus finden bereits heute zahlreiche Tageskonferenzen für zwischen 100 und 500 Personen statt. Da jedoch keinerlei Hotelaktivität an das Gebäude geknüpft ist, hofft man mit einem Hotel, das über etwa 200 Zimmer verfügt, diesen Nachteil ausbügeln zu können ohne mit anderen Hotels der Stadt Verträge schließen zu müssen.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 25. August 2010

Feministisches Filmfestival in Göteborg

Am 3. September öffnet des erste feministische Filmfestival Göteborgs seine Pforten. Etwa 50 alternative Filme aus verschiedenen Ländern sollen eine Diskussion über das gegenwärtige Gesellschaftssystem und Feminismus anregen. Drei Tage lang werden im Folkets Hus, Pustervik, ABF, Röda Sten und der Kvonnofolkhögskolan nicht nur Filme und Clips präsentiert, sondern auch zahlreiche Workshops zum Thema angeboten.

Mio Lee Rapp, die Gründerin dieses Filmfestivals, will dem Ereignis jedoch nicht nur einen feministischen Leitgedanken geben, sondern mit den Filmen auch auf Vorurteile aufmerksam machen, die Menschen immer noch nach Geschlecht, Herkunft, Alter und ähnliche Kriterien einstufen statt an Gleichstellung in einem Gesellschaftssystem zu denken.

Das feministische Filmfestival in Göteborg soll auch gleichzeitig eine Provokation sein mit Filmen über Feminismus, Queer, sowie gesellschaftskritischen und antirassistischen Beiträgen und die zur Kategorie Diskussionsfilm gehören. Einer der bedeutendsten Preise wird am letzten Tag im Kulturzentrum Röda Sten für die beste filmische Provokation vergeben.

Herbert Kårlin