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Sonntag, 10. Juni 2012

Minister besuchen die Schären Göteborgs

Nachdem die Regionalregierung des Västra Götaland und das Umweltgericht dem schwedischen Militär die Genehmigung erteilten die Schießübungen in den südlichen Schären Göteborgs erheblich auszudehnen, ungeachtet der Umweltrisiken für das Meeresmilieu, den Lärmbelästigungen für die Bewohner und den Einschränkungen hinsichtlich der touristischen Entwicklung der Schären, kann nur noch die Regierung diese Entscheidung aufheben.

Der Göteborger Stadtrat hat sich daher einstimmig dafür ausgesprochen die Umweltministerin Lena Ek und die Verteidigungsministerin Karin Engström zu einem Besuch in Göteborg und auf den südlichen Schären einzuladen und ihnen damit die Chance zu bieten das betroffene Gebiet mit eigenen Augen zu sehen und in einem Gespräch, auch mit den Bewohnern der Inseln, mehr über die Problematik mit den Schießübungen zu erfahren.

Lena Ek hatte sich am 23. März des Jahres erstmal zur Frage der Schießübungen ausgesprochen und erklärt, dass die Entscheidung der Regierung mindestens ein Jahr dauern kann. Erstaunlich war, dass die Umweltministerin am Tag ihrer Erklärung nicht darüber informiert war, dass im betroffenen Gebiet auch rund 5000 Personen permanent wohnen. Die Umweltministerin muss auch darüber entscheiden ob die ausgedehnten Übungen in den Schären mit der schwedischen Umweltpolitik und den europäischen Vereinbarungen in Einklang stehen.

Herbert Kårlin

Freitag, 5. August 2011

Granate in den südlichen Schären Göteborgs gesprengt

Am gestrigen Donnerstag wurde nur wenige Meter vor der Insel Törnö in den südlichen Schären Göteborgs eine Granate gezielt gesprengt. Freizeitboote, Sonnenbader und Badende mussten dafür in einem Radius von 500 Metern evakuiert werden, da die Stärke der Detonation nicht vorher zu berechnen war.

Zwei Personen, die beim Schnorcheln die Unterwasserwelt vor den Inseln entdecken wollten, waren kurz zuvor auf die Granate gestoßen, die in einer Tiefe von zwei Metern lag, und hatten unmittelbar die Polizei informiert, die sich dann mit der schwedischen Verteidigung in Verbund setzten, die für das Sprengen von Granaten zuständig ist.

Die Herkunft der Granate konnte nicht festgestellt werden und kann daher sowohl zu jenen gehören, die bereits während des Zweiten Weltkrieges im Wasser landeten, kann aber auch auf die militärischen Übungen, die in den südlichen Schären statt finden und erheblich ausgedehnt werden sollen, stammen. Da sie in sehr geringer Tiefe lag, war sie jedoch eine Gefahr für Taucher und Eigner für Freizeitboote, da sie von jedem Berühren ausgelöst werden konnte.

Herbert Kårlin