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Donnerstag, 20. Mai 2010

Apéro Géant in Göteborg geplant

Seit dem Jahre 2007 findet man in Göteborg das Netzwerk Flashmob GBG, bei dem eine große Anzahl an Personen sich auf öffentlichen Plätzen der Stadt trifft um an einer, bisweilen künstlerisch orientieren, Aktion teilzunehmen. Bisher wurden ein spontanes Catchmeeting organisiert, aber auch eine große Schneeballschlacht oder die Aktion Freeze in Nordstand, wo 400 Personen zu Statuen erstarrten. Die Ereignisse von Flashmob GBG gehören mittlerweile zum Stadtbild und gelten als gut organisiert.

Zum 6. Juni ruft nun eine unbekannte Facebookgruppe zu einem Apéro Géant im Zentrum Göteborgs auf, einem gemeinschaftlichen Treffen bei dem man gemeinsam Alkohol trinkt, genauer genommen einen Aperitif nimmt. Bisher konnte die Facebookgruppe bereits 9000 Mitglieder sammeln, was in Tatsache bedeutet, dass mindestens 1000 Personen bei diesem Fest erscheinen werden.

Behörden und Polizei sind über diese, aus Frankreich importierte Aktion, sehr beunruhigt, da es für dieses Fest, im Gegensatz zu Flashmob GBG, keinen klar definierten Veranstalter gibt und entsprechende Feste bisher bereits mehrmals ausarteten und in Nantes, Frankreich, auch ein Toter zu beklagen war. Die Polizei fürchtet vor allem, dass in Göteborg auch Extremgruppen und Hooligans bei diesem ersten Apéro Génat erscheinen werden.

Herbert Kårlin

Freitag, 18. September 2009

Wireless surfen in Göteborg ist Glücksache

Das städtische Gothnet (Gothenburg Wireless) und die britische Firma The Cloud versprechen, gegen entsprechende Gebühren, dass man von der Innenstadt Göteborgs aus jederzeit drahtlos surfen kann. GP hat nun die Leistungen dieser beider Anbieter, die immerhin bis zu 6 Euros pro Surfstunde verlangen, mit einem iPod und zwei Laptops getestet.

Das Ergebnis ist niederschmetternd, denn außer am Hauptbahnhof ist die versprochene Leistung nur im Traum zu erhalten. Die auf der Karte angegebenen Gebiete Gustaf Adolfs torg, Svenska Mässan, Järntorget und der Stenaterminalen bieten selbst dem stärksten Computer mit der besten Ausrüstung keine Verbindungsmöglichkeit, eben so wenig wie die Feskekôrkan.

Aber selbst an den Stellen wo man sich einkoppeln konnte war kaum eine Geschwindigkeit von über 2 Mbit/s zu erreichen. An einigen Stellen konnte man selbst ein Netzwerk finden, aber leider konnte man darauf, trotz Bezahlung, nicht zugreifen. Ein Glück, dass es in Göteborg die Bibliothek gibt, wo Besitzer der Lesekarte einen kostenlosen Zugang zum Netz finden können.

Herbert Kårlin