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Samstag, 24. September 2011

Künstler Lars Vilks besucht Göteborg

Die Veröffentlichung der Werbezeitschrift Metro, nach der der schwedische Künstler Lars Vilks das Opfer des geplanten Mordes während der Göteborger Kunstbiennale sein sollte, führte die Göteborger Buchmesse zwar dazu Lars Vilks die Teilnahme an einer Diskussionsrunde aus Sicherheitsgründen zu verbieten, konnte den Künstler jedoch nicht von einem Besuch Göteborgs und der Messe abhalten.

Foto: Herbert Kårlin

Am gestrigen Freitag tauchte Lars Vilks, begleitet von vier Sicherheitspolizisten der Säpo, unangekündigt bei der Göteborger Buchmesse auf und stellte sich bereitwillig den Fragen von Journalisten und präsentierte ungehindert sein neues Buch „Konstteoretiska Bok Art“. Auf Druck der Säpo musste Lars Vilks allerdings in eine kugelsichere Weste schlüpfen, was nach dem Künstler, erstmals der Fall war.

Lars Vilks wirkte während seinem Besuch in Göteborg so ruhig wie immer, was man von seinen vier permanenten Begleitern weniger sagen konnten, denn die unübersichtliche Volksmenge auf der Messe flößte ihnen wenig Sicherheit ein. Da der Besuch nicht angekündigt war, wurde der Künstler allerdings auch kaum von der Masse beachtet und die Presse, unter der das Gerücht seiner Ankunft sich sehr schnell verbreitete, wirkte wie ein weiterer Schutzmantel für Lars Vilks.

Herbert Kårlin

Freitag, 29. Oktober 2010

Attentat in Göteborg angekündigt

Die Göteborger Polizei und die schwedische Sicherheitspolizei SÄPO wurden davon informiert, dass im Zentrum Göteborgs am morgigen Samstag ein Attentat größeren Ausmaßes im Zentrum Göteborgs stattfindet. Diese Androhung betreifft keinen bestimmten Ort, keinen Zeitpunkt und ist auch im weiteren relativ wage.

Die Polizei in Göteborg hat auf Grund der Bedrohung die Bevölkerung Göteborgs aufgefordert beim Besuch der Stadt am Samstag besondners achtsam zu sein, wobei als wahrscheinlichstes Hauptziel des eventuellen Attentats das Kaufhaus Nordstan betrachtet wird.

Da die Drohung jedoch zu wage ist, ist vorerst nur geplant die Polizeistärke am Samstag in Göteborg erheblich zu verstärken. Absperrungen sind mangels Ortsangabe nicht möglich. Bewohner und Besucher Göteborgs sind jedoch am morgigen Samstag dazu aufgefordert den Innenstadtbereich weitmöglichst zu vermeiden.

Herbert Kårlin

Samstag, 20. März 2010

Zöllner in Göteborg sucht auf seine Weise Drogenhändler

Bereits im Jahre 2007 erhielt ein Zöllner Göteborgs die Genehmigung einen Zusatzjob anzunehmen. Er durfte in einer der populärsten Kneipen der Stadt arbeiten um dort Personen ausfindig zu machen, die in irgendeiner Weise in das Göteborger Drogengeschäft verwickelt sind.

An Stelle die rund 30 Verdächtige dann zu melden, kontrollierte er die alle im Vergnügungsgeschäft aktiven Personen anschließend im Zollamt, indem er das Polizeinetz Spadi benutzte und das Vorstrafenregister BR (Belastningsregister), die Verdächtigenliste MR (Misstankeregister) und das Überwachungsregister ASP (Allmänna Spaningsregister) benutzte, deren Angaben nur von Polizei und mit vorheriger Genehmigung benutzt werden dürfen.

Als er nun auf Grund des Datenschutzgesetzes angeklagt wurde, gab er zu Protokoll, dass er rein beruflich handelte, während seiner Ausbildung nie etwas von Datenschutzrecht gehört hatte und in seinem Amt als Undercover für die schwedische Sicherheitspolizei Söpo aktiv gewesen sei. Nun bleibt vor allem die Frage, inwieweit der Persönlichkeitsschutz in Schweden beachtet wird nur um Verdächtige zu finden, die sich unter Umständen nie etwas zu Schulden kommen lassen haben.

Herbert Kårlin