Posts mit dem Label Schlange werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schlange werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Neue giftige Schlange im Göteborger Universeum

Rechtzeitig zum Weihnachtsprogramm des Göteborger Universeum bekam die Abteilung „Giftige Schönheiten“ des Universeums eine weitere Giftschlange, die mit zu den tödlichsten Schlangen dieser Welt zählen. Am 20. Dezember zog eine australische Todesotter (Acanthophis antarcticus praelongus) in den Terrarien des Museums ein.

Wie bereits der Inlandstaipan (Oxyuranus microlepidotus), ebenfalls im Universeum zu sehen, so kommt auch die Todesotter aus Australien, wo die größte Anzahl an tödlichen Schlangen vorkommt. Das Exemplar im Universeum hat jedoch keine so weite Reise hinter sich und hat sich nie im australischen Sand eingegraben, den sie wurde von einem Mitarbeiter des Universeum im nahen Skåne aufgezogen.

Die Todesotter wird meist nicht länger als 60 cm und ähnelt, auf den ersten Blick, einer Kreuzotter, wobei sie jedoch nicht der gleichen Familie angehört. Die Schlange ist wegen ihrem Nervengift gefürchtet, das nach wenigen Stunden zum Ersticken führen kann. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sterben nach einem Biss der Schlange etwa 15% der von der Schlange gebissenen Menschen, wobei es jedoch ein sehr aktives Serum gibt, das die Lähmungen fast unmittelbar aufhebt.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 2. September 2009

Ein neues Heim für die verlassenen Tiere Göteborgs

Bisher galt das Universeum als Auffanglager für Tiere, die von ihren Besitzern irgendwo ausgesetzt wurden oder aus sonstigen Gründen ihr Heim verloren. Katzen, Schildkröten und Giftschlangen wurden einfach dort abgegeben oder auch in den Räumen ausgesetzt, in der Hoffnung, jemand werde sich dann schon um sie kümmern.

Auf Grund des großen Aufwandes and Platz und Arbeitszeit, aber auch wegen der Teils sehr langen Quarantänezeiten hat das Universeum in Göteborg nun diesen Hilfsdienst eingestellt. Die Fachkräfte dienen nur noch als Berater, vor allem wenn es um Giftschlangen geht, deren Besitzer häufig wenig über ihre Tiere und die gleichzeitigen Gefahren wissen.

Ab September beginnt haben daher nun Tierfreunde ein Rettungszentrum für Tiere begonnen, das nach den Ideen von Animals H.O.P.E. arbeitet. In Göteborg, wie auch in ganz Schweden, werden eldsjälarna die gesamte Arbeit und Verwaltung übernehmen. Die Sponsoren für das Projekt wurden ebenfalls gefunden.

In Göteborg wird auch eine Tierklinik an das Projekt angegliedert. Idee ist natürlich für die gesunden oder wieder gesunden Tiere ein neues Heim zu finden oder sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder auszuwildern, so dass der Aufenthalt in diesem Tierheim nur einen vorübergehenden Charakter hat.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 9. Juli 2009

Der Inlandtaipan im Universeum in Göteborg

Ab heute verfügt das Universeum in Göteborg über eine weitere Attraktion für die ein eigenes Terrarium errichtet werden musste. Heute zieht dort die giftigste Schlage der Welt ein, der Inlandtaipan (Oxyuranus microlepidotus) aus dem zentralen Australien.

Der Inlandtaipan wurde das erste Mal im Jahre 1879 von Sir Frederick McCoy beschrieben, wobei genauere Kenntnisse über die Schlange jedoch nur bis ins Jahr 1975 zurückreichen als die Schlange des zentralen Australiens genauer untersucht wurde.

Ein einziger Biss der Inlandtaipan kann, theoretisch, 1200 Menschen oder 25.000 Mäuse töten. Sie ist also um ein fünfundzwanzigfaches giftiger als die gefürchtete Kobra. Der Inlandtaipan ist in der Regel nicht aggressiv, flieht jedoch grundsätzlich nicht vor Feinen. Bei Gefahr oder Bedrohung verteidigt sie sich unmittelbar mit ihrem tödlichen Biss.

Der Inlandtaipan bereichert die Sammlung des Universeum und soll vor allem über die Notwendigkeit und die Entwicklung von Serum informieren, aber auch einen Einblick in die Giftkunde bieten.

Mehr über die Inlandtaipan im Göteborger Universeum bei: Världens giftigaste orm till Universeum