Posts mit dem Label Steuererhöhung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Steuererhöhung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Juli 2013

Parken wird in Göteborg erneut teurer

Ab 8. Juli 2013 wird das Parken in 17 verschiedenen Parkhäusern und an zentral gelegenen Parkplätzen, die von der städtischen Parkeringsbolagen verwaltet werden, erneut teurer. Die entsprechenden Parkplätze werden stufenweise um zwei oder vier Kronen teurer, was zu einer Höchstgebühr von 16 Kronen pro Stunde führt, weitaus mehr als die Opposition im Stadtrat wünschte. An zentralen Parkplätzen wie der Feskekôrka wird die Parkzeit zudem auf zwei Stunden begrenzt, da dies den Handel der Umgebung fördern soll.

Die Zusatzeinnahmen, die überwiegend zwischen acht Uhr morgens und 22 Uhr erhoben werden, denn nachts wird man weiterhin für zwei Kronen pro Stunde dort parken können, sollen in den kommenden zehn Jahren etwa drei Milliarden Kronen einbringen mit denen dann weitere Parkhäuser an zentralen Stellen gebaut werden können. Eine Alternative zur Erhöhung der Parkgebühren wäre, nach Aussagen des Stadtrats, nur eine allgemeine Steuererhöhung gewesen, die man gegenwärtig vermeiden will.

Besucher der Stadt sollten jedoch bedenken, dass dies nur einige Parkhäuser und städtische Parkplätze betrifft, denn sowohl private Parkhäuser, als auch alle Parkplätze an der Straße, die vom Straßenverkehrsamt verwaltet werden, haben eine völlig andere Preispolitik. Sowohl in Parkhäusern als auch an der Straße, die nicht von der Stadt verwaltet werden, muss man mit einer Parkgebühr von bis zu 40 Kronen pro Stunden rechnen, wobei sehr zentrale Parkplätze nicht länger als 30 Minuten benutzt werden dürfen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 3. Februar 2013

Demonstration zur Volksbefragung in Göteborg

Gestern Mittag folgten etwa 1000 Personen dem Aufruf zu einer Demonstration um eine Volksbefragung zur Göteborger Citymaut zu fordern. Auch wenn die Veranstalter auf eine größere Beteiligung hofften, waren sie mit der Anzahl zufrieden, da dies ein Symbol dafür ist, dass die Bewohner der Stadt für eine Demokratie sind und nicht akzeptieren wollen, dass die Stadt Entscheidungen gegen den Willen der Mehrheit ihrer Bürger fällt.

Auch wenn die Anzahl der Gegner der Citymaut am Götaplatsen höher war als jene der Befürworter, so fand sich eine gemischte Menge, die den Reden lauschten, denn auch unter den Befürwortern der Maut findet man viele, die für eine demokratische Entscheidung sind und durch die Teilnahme zeigen wollen, dass eine diktatorische Entscheidung keine Lösung ist, die man als akzeptabel bezeichnen kann.

Am gleichen Tag als die Demonstration stattfand, gab die Universität auch das Ergebnis einer Untersuchung bekannt, die zeigt, dass gegenwärtig rund 60 Prozent der Göteborger gegen die Citymaut sind und nur 30 Prozent als Befürworter auftreten. Eines der größten Probleme bei der Maut ist die Ungerechtigkeit, die hinter der Entscheidung steckt, da die Ärmsten nun die höchste Steuererhöhung tragen müssen und auch der Transitverkehr keinerlei Ausweichmöglichkeiten geboten bekommt.

Herbert Kårlin