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Dienstag, 16. Juli 2013

Göteborger Parkhäuser bekommen mehr Licht

Da die Parkhäuser in Göteborg nahezu alle sehr dunkel sind und in einigen davon auch regelmäßig Alkoholiger und Drogenabhängige verkehren, meiden sehr viele Frauen diese Einrichtungen und verzichten notfalls sogar ganz auf einen Einkauf falls keine andere Parkmöglichkeit in der Nähe zu finden ist. Da den Verantwortlichen der Stadt diese Probleme bewusst sind, planen sie nun ihren Parkhäusern ein neues Gesicht zu geben.

Als die städtische Parkeringsbolaget ihre rund 30 Parkhäuser in Göteborg baute, dachte man in erster Linie an die Menge der Autos, die dort Platz finden konnten und dachte nicht eine Sekunde lang daran, dass es Menschen sind, die dort zu ihren Autos gehen. Dunkler Beton, eine schlechte Beleuchtung und uneinsichtige Ecken waren die Folge, und als zusätzliches Ergebnis wollen viele Göteborger nur dann dort parken, wenn es keine andere Chance gibt. Die Auslastung der Parkräume ist dabei natürlich nicht zufriedenstellend.

Nun will die Göteborger Parkeringsbolaget diese Situation bei allen ihren Parkhäusern ändern und, wo möglich, den Beton durch Glas ersetzen, die Wände mit freundlichen Farben bemalen und uneinsichtige Flächen abbauen oder stark beleuchten. Auch die Zufahrten und die Ausfahrten der Parkhäuser sollen einladend gestaltet werden, damit niemand mehr ein Angsgefühl empfindet wenn er sein Auto dort abstellt. Die Zukunft wird nun zeigen, ob die Stadt damit wieder mehr parkende Autos in seinen Parkhäusern findet und den Kampf gegen die privaten Parkhäuser gewinnt.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 3. Juli 2013

Parken wird in Göteborg erneut teurer

Ab 8. Juli 2013 wird das Parken in 17 verschiedenen Parkhäusern und an zentral gelegenen Parkplätzen, die von der städtischen Parkeringsbolagen verwaltet werden, erneut teurer. Die entsprechenden Parkplätze werden stufenweise um zwei oder vier Kronen teurer, was zu einer Höchstgebühr von 16 Kronen pro Stunde führt, weitaus mehr als die Opposition im Stadtrat wünschte. An zentralen Parkplätzen wie der Feskekôrka wird die Parkzeit zudem auf zwei Stunden begrenzt, da dies den Handel der Umgebung fördern soll.

Die Zusatzeinnahmen, die überwiegend zwischen acht Uhr morgens und 22 Uhr erhoben werden, denn nachts wird man weiterhin für zwei Kronen pro Stunde dort parken können, sollen in den kommenden zehn Jahren etwa drei Milliarden Kronen einbringen mit denen dann weitere Parkhäuser an zentralen Stellen gebaut werden können. Eine Alternative zur Erhöhung der Parkgebühren wäre, nach Aussagen des Stadtrats, nur eine allgemeine Steuererhöhung gewesen, die man gegenwärtig vermeiden will.

Besucher der Stadt sollten jedoch bedenken, dass dies nur einige Parkhäuser und städtische Parkplätze betrifft, denn sowohl private Parkhäuser, als auch alle Parkplätze an der Straße, die vom Straßenverkehrsamt verwaltet werden, haben eine völlig andere Preispolitik. Sowohl in Parkhäusern als auch an der Straße, die nicht von der Stadt verwaltet werden, muss man mit einer Parkgebühr von bis zu 40 Kronen pro Stunden rechnen, wobei sehr zentrale Parkplätze nicht länger als 30 Minuten benutzt werden dürfen.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 4. November 2010

Parken wird in Göteborg um bis zu 20% teurer

Nach Wunsch der Stadtverwaltung sollen Autos in Zukunft nicht mehr an der Straße, sondern in Parkhäusern parken. Um Autofahrer nun in Parkhäuser zu drängen, werden daher im ersten Schritt sämtliche öffentliche Parkplätze an Straßen teurer. Vor allem die bisher billigeren Plätze in der Stadt sind als erstes betroffen.

In einigen Stadtteilen wurden daher bereits am 1. November die Gebühren von fünf Kronen auf sechs Kronen die Stunde erhöht und Parkplätze, die bisher sechs Kronen die Stunde kosteten, liegen nun bei acht Kronen, was im Verhältnis zur Innenstadt, wo bis zu 25 Kronen in dieser Zeit fällig werden, immer noch günstig ist. Die Ausdehnung der Preiserhöhungen in weiteren Stadtteilen sind noch in diesem Jahr geplant.

Vor allem in der Innenstadt sind Parkhäuser in der Regel etwas billiger als Parkplätze, wobei jedoch das Parken in Parkhäusern nicht in den Göteborg-Pass eingeht und Parkplätze an den Straßen Göteborgs stufenweise abgeschafft werden, obwohl die Stadtverwaltung bisher keine weiteren Parkhäuser errichtet, da entsprechende Plätze nicht vorhanden sind. Gäste der Stadt sollen langfristig dazu gezwungen werden die öffentlichen Verkehrsmittel Göteborgs zu benutzen.

Herbert Kårlin