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Montag, 5. März 2012

Die Göteborger Stadtbibliothek zieht um

Ab dem heutigen Montag bleibt die Göteboger Stadtbibliothek am Götaplatsen für etwa zwei Jahre wegen umfangreichen Um- und Ausbauten geschlossen, was nicht nur bedeutet, dass die Bücher an anderen Stellen der Stadt ausgeliehen werden müssen, sondern auch, das die Ausstellungen und zahlreiche andere Aktivitäten für lange Zeit eingestellt werden müssen.

In der Übergangsphase, bei der rund 10.000 Quadratmeter Fläche umgebaut und modernisiert, sowie 3.700 Quadratmeter angebaut werden, findet man die nahezu 300.000 Bücher auf über 24 Stadtteilbibliotheken verteilt, wobei insbesondere die neue Bibliothek „300-kvadrat“ in der Södra Hamngatan und die Kinderbibliothek „Mini“ im Röhsska Museum eine wichtige kulturelle Rolle übernehmen werden.

Die Göteborger Stadtbibliothek hat sich seit ihrer Entstehung im Jahre 1967 zur meist besuchten Kultureinrichtung der Stadt entwickelt in der mittlerweile jährlich hunderte von Ereignissen und Kurse stattfanden. Gegenwärtig sucht die Stadt für die Jugendbücher und die internationale Sammlung noch Räume, um diese beiden Bereiche weiterhin zentral anbieten zu können.

Herbert Kårlin

Samstag, 11. Juni 2011

Das Stora Teatern in Göteborg bald wieder aktiv

Nachdem sich die Bauverwaltungsgesellschaft Higab, die zu 100 Prozent der Stadt gehört, dafür entschieden hat das Stora Teatern (Storan) für die kommenden fünf Jahre an die Kulturverwaltung Göteborgs zu vermieten und den Anhang mit Restaurant für zehn Jahre an die Baldakinrestaurangerna der Stockholmer Stureplangruppen, kann das Gebäude noch diesen Sommer wieder geöffnet werden.

Noch bevor die beiden neuen Mieter eingezogen sind, stellt die Stadt Göteborg jedoch bereits die Forderung, dass aus den Mietverträgen hervorgehen muss, dass Kultur und Bühnenkunst im Vordergrund stehen muss und die Restaurantaktivitäten untergeordnet gesehen werden müssen, aber, wie Anneli Hulthén, als Sprecherin der Stadt betont, ist Higab natürlich vollkommen frei über die Mietverträge zu entscheiden.

Sie betont jedoch, dass das Stora Teatern ein Symbol der Stadt ist, das für die Bühnenkunst und die Kultur der Stadt bekannt ist. Die Kulturverwaltung Göteborgs hat sich bereits entschlossen die Aktivitäten von Pustervik, den Kulturschulen und Vorstellung und Repräsentationen von Gymnasien und der Musikhochschule im Storan unterzubringen. Ein Restaurant darf, in den Augen Göteborg, diese Aktivitäten in keiner Weise stören.

Herbert Kårlin

Montag, 2. Mai 2011

Göteborg stiftet neuen Kulturpreis

Der neue Stadtteil Östra Göteborg, der die früheren Stadtteile Bergsjön, Gamlestaden, Kortedala, Kviberg und Utby umfasst, stiftete einen neuen Kulturpreis, der jährlich vergeben werden soll und 30.000 Kronen umfasst. Bis zum 30. Mai können noch Nominierungen bei der Stadtverwaltung Östra Göteborg eingereicht werden.

Der Kulturpreis soll die kulturelle und künstlerische Arbeit im Stadtteil fördern und kann sowohl an Einzelpersonen, als auch Gruppen, Vereine oder Organisationen vergeben werden, die in Östra Göteborg aktiv sind oder in irgendeiner Weise mit dem Stadtteil verknüpft sind.

Der neue Kulturpreis ist nicht für ein vollendetes Projekt gedacht, sondern soll zum einen eine finanzielle Stütze für ein Projekt sein und die Bewohner des Stadtteils auffordern künstlerisch oder kulturell aktiv zu werden, um diesem Teil Göteborgs ein positives kulturelles Bild zu verschaffen.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 12. März 2011

Göteborgs Polizei schickt Rechnung an Kulturkalaset

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts muss die Firma Träffpunkt AB, die das Göteborger Kulturfestival veranstaltet, eine Rechnung der Polizei über rund 100.000 Kronen bezahlen, da der Polizeieinsatz nötig war und die Firma, auch wenn keine Gewinne erzielt werden sollten, nicht als gemeinnützig betrachtet werden kann.

Während des letzten Göteborger Kulturfestes (Kulturkalaset) im Jahre 2010 musste die Veranstaltung von 52 Polizeibeamten und 12 berittenen Polizisten während acht Stunden bewacht werden. Der Polizeieinsatz kostete insgesamt 427.520 Kronen, wovon die Polizeiverwaltung dem Veranstalter ein Viertel der Kosten berechnete.

Der Veranstalter Träffpunkt AB wollte die Rechnung nicht bezahlen, da, nach eigenen Aussagen, das Unternehmen nicht das Ziel hat einen Gewinn zu erwirtschaften, da der Eintritt zu den Veranstaltungen kostenlos ist. Das Verwaltungsgericht teilte diese Ausführung nicht, da das Unternehmen als Aktiengesellschaft geführt wird und nicht als gemeinnütziger Verein. Der Mehrheitsaktionär von Träffpunkt AB ist das städtische Unternehmen Göteborg & Co.

Herbert Kårlin

Freitag, 12. März 2010

Kleidertausch im Kulturhaus in Västra Frölunda, Göteborg

Nach dem Erfolg der Aktion Bytiken während des letztjährigen Kulturfestes in Göteborg setzt sich die Aktion des Kleidertausches in der Stadt fort. Im Sommer konnte man bereits im Vasaparken Tauschaktionen durchführen und nun setzt sich die Aktion am 13. März im Kulturzentrum Frölunda fort.

Wer Kleidung hat, die in gutem Zustand ist, aber aus welchem Grund auch immer sie nicht mehr tragen will oder kann, hat am Samstag Nachmittag die Möglichkeit bis zu zehn Kleidungsstücke zu tauschen. Nichts hat mehr Sinn als Kleidung, die zu groß oder zu klein wurde, oder die einem einfach nicht mehr gefällt oder nie gefallen hat einzutauschen statt wegzuwerfen oder im Schrank verstauben zu lassen.

Die Aktion geht sehr einfach von statten, denn jeder, der tauschen will kann seine Kleidungsstücke zwischen 13 und 14 Uhr 30 einreichen und erhält für jede Bluse, Kleid oder Hose ein Ticket, das ihm/ihr dann ab 15 Uhr ermöglicht die gleiche Anzahl an Kleidungsstücken auszulösen, die eingereicht wurde. Für Unterhaltung während der Aktion sorgt die Sängerin Anniella.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 20. August 2009

Nein zum Straßencafé auf dem Gustav Adolf Torg in Göteborg

Bereits im Dezember vorigen Jahres ging beim Göteborger Stadtrat die Anfrage ein, Straßencafés auf dem Gustav Adolf Torg zuzulassen, damit dieser Platz animierter wirkt und Göteborger und Gäste zum Verweilen einlädt. Am Mittwoch, acht Monate nach dem Antrag, wurde nun im Stadtrat darüber abgestimmt.

Zum Erstaunen der Göteborger, die mehrheitlich für Straßencafés auf dem Gustav Adolf Torg sind, wurde der Antrag nun sowohl von den Sozialdemokraten als auch von der linken Partei und den Göteborger Grünen abgelehnt.

Die Argumente gegen Straßencafés ist vielen Göteborgern auch wenig einleuchtend, denn nach Meinung der ablehnenden Parteien soll der Gustav Adolf Torg ein nicht kommerzieller Platz bleiben, der ausschließlich politischen Aktivitäten vorbehalten bleiben muss. Erstaunlich ist nur, dass während des Göteborger Kulturfestes ausgerechnet auf diesem Platz mit städtischem Segen internationale Händler ihre Ware anbieten durften und Speisen aus ganz Europa anboten. Nur für Göteborger Cafés und Restaurants soll der Platz eben ein Tabu bleiben. Bleibt nur noch die Hoffnung, dass sich einige Verantwortliche am 23. September anders entscheiden als gestern.

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Beslut om torgkafé uppskjutet

Herbert Kårlin