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Donnerstag, 21. Februar 2013

Volvo plant Forschungszentrum in Göteborg

Geely, der Besitzer von Volvo-Personenwagen, plant in Göteborg ein Forschungszentrum zum Fahrzeugbau aufzubauen, das sich sowohl mit der Zukunftsentwicklung der chinesischen Geely-Fahrzeuge als auch der Volvo-Fahrzeuge beschäftigen soll und sich im obersten Bereich der Fahrzeugforschung ansiedelt. In diesem Zentrum, das sich im Science Park in Lindholmen befinden wird, sollen schwedische und chinesische Ingenieure Hand in Hand arbeiten.

Gleichzeitig während Volvo-Personenwagen rund 1000 Beschäftigte entlässt, sucht das Forschungszentrum bereits 200 hochqualifizierte Fahrzeugingenieure aus beiden Ländern. Die Leitung des Forschungszentrums, das ab Ende 2013 einsatzbereit sein soll, wird Mats Fägerhag übergeben, der bereits bei Volvo Cars in Göteborg Direktor der Produktionsstrategie war, einer Abteilung, die erst vor wenigen Tagen durch die Präsentation der neu überarbeitenden 60er Serie in die Öffentlichkeit trat.

Das Forschungszentrum in Lindholmen soll insbesondere an der modulären Bauweise von Luxusfahrzeugen arbeiten, damit die Bauteile bei den verschiedensten Fahrzeugen der beiden Unternehmen angewendet werden können und daher weder auf eine bestimmte Marke noch ein bestimmtes Modell begrenzt ist. Aber auch die Kosten der Teile sollen so niedrig wie möglich gehalten werden und dennoch dem internationalen Markt gerecht werden. Das technische Niveau dieser Bauteile muss dem Spitzenniveau angepasst sein.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 1. April 2010

Erfolgreiche Fehlinformation in Göteborg

Wer am 1. April seine Zeitung öffnet, den Nachrichten im Radio lauscht oder sich im Fernsehen über akteulle Geschehnisse informieren will, muss sich bei jeder Information fragen, ob sie glaubhaft ist oder nicht, denn seit 1962, als eine unbekannte Zahl an Schweden fest glaubte, dass man mit Hilfe von Nylonstrümpfen sein Schwarz-Weiß-Gerät zu einem Farbfernseher verwandeln könne, haben Aprilscherze in Schweden Hochkonjunktur.

So wurde man beim Radiokanal P4 Göteborg mit der Neuheit geweckt, dass Göteborg nach dem Verkauf von Volvo an die chinesische Firma Geely nun am Södra Älvstranden ein Chinatown bekommt, in dem die chinesische Führung Volvos wohnen wird. In unbekannter Zukunft sollen diese Wohnungen dann verkauft werden und der Erlös aus den mit Göteborger Steuergeldern erbauten Gebäude an Geely fließen. Die empörten Anrufe bei der Radiostation häufen sich und auch eine Umfrage zeigt, wie wie ernst viele Bürger diese Neuheit nehmen.

In der lokalen Tageszeitung GP (Göteborgs Posten) konnte man lesen, dass die gleiche australische Firma, die bereits das viel diskutierte Zahlsystem für Västtrafik lieferte auch für die Entwicklung des Mautsystems zuständig sein wird, damit die gleiche Karte für die Zahlung beider Systeme verwendet werden kann. Dieses System soll unter der Bezeichnung ACDC, Automatic Car and Device Controller, eingeführt werden, was viele sicher an die Gruppe AC/DC erinnert. Da man die Anfangsprobleme in Adelaide mittlerweile kennt und gelöst hat, sollte die Einführung des Maut-Zahlsystems in Göteborg im Jahre 2013 keinerlei Probleme verursachen.

Herbert Kårlin