Posts mit dem Label Stadtbild werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stadtbild werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. Dezember 2012

Neu Brücke in Göteborg bringt Verspätungen

Der Name für die neue Brücke, die im zentralen Göteborg die Götaälvbron ersetzen wird und zum Infrastrukturpaket gehört, das wiederum zur Citymaut ab dem 1. Januar führt, steht nun fest. Der Name Hisingsbron ist zwar nicht ganz neu, weil es früher bereits eine Brücke mit diesem Namen gab, aber der Name scheint beim Bau der Brücke auch das geringste Problem zu sein, was von von der Höhe der neuen Brücke nicht behaupten kann.

Die neue Brücke muss nämlich, nach Meinung des Stadtrates, in das Stadtbild des zukünftigen Göteborg passen und muss daher um acht Meter niedriger sein als die gegenwärtige Brücke, was für die Flussschifffahrt natürlich gewisse Probleme mit sich bringt, denn selbst die aktuelle Brücke musste im Durchschnitt noch dreimal am Tag geöffnet werden, damit die größeren Frachter das Meer erreichen konnten, was schon immer gewisse Probleme für den Verkehr zwischen Goteborg City und Göteborg Hisingen bedeutete.

Bei einer freien Segelhöhe von nur noch etwa zwölf Metern muss die neue Brücke jedoch durchschnittlich elfmal pro Tag geöffnet werden, wobei natürlich die Stoßzeiten ausgeschlossen sind, da die Passage eines einzigen Schiffes bereits mehrere Minuten dauert. Bei elf Passagen müssen die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger daher immer wieder mit einer erheblichen Wartezeit rechnen, aber auch die Schiffe müssen unter Umständen eine Stunde warten bevor sie ihre Fahrt fortsetzen können. Der Schönheitswunsch Göteborgs wird daher sehr viele unzufriedene Benutzer schaffen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 4. August 2009

Aufbau des Riesenrades in Göteborg erneut in die Ferne gerückt

Drei Anlieger haben innerhalb der offiziellen Frist Einspruch gegen den Bau des Riesenrades vor der Oper eingelegt. Die Hauptargumente sind Lärmbelästigung, Risiken für den Götatunnel und Zerstörung des Stadtbildes.

Nun hat der Betreiber des zukünftigen Riesrades bis zum 13. August Zeit dem Gericht seine Argumente vorzulegen, die vermutlich in den großen Zügen den bisherigen Argumenten entsprechen werden.

Während der optische Aspekt in jedem Fall subjektiv ist und zukünftiger Lärm nur schwer nachzuweisen sein wird, wird die Hauptfrage vermutlich die Stabilität des Götatunnels betreffen über dem das Riesenrad stehen soll wie auch die Frage nach Vibrationen, die jenen des Gamla Ullevi entsprechen können.

Die statischen Berechnungen hinsichtlich eventueller Schäden am Götatunnel liegen dem Bauherren des Göteborger Riesenrades (Liseberg) bisher noch nicht vor, werden aber in den nächsten Tagen erwartet. Das Vägverket wartet diese Berechnungen ebenfalls ab und kann anschließend noch eigene statische Berechnungen vorlegen um den Bau des Riesenrades ebenfalls zu verzögern oder zu stoppen.

Weitere Information zu diesme Thema bei
"Hjulet" överklagat

Herbert Kårlin