Posts mit dem Label Einspruch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einspruch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Gegen die Maut in Göteborg wurde Einspruch eingelegt

Die Einführung der Maut in Göteborg stößt auf ein neues Hindernis. Drei Personen haben gegen die Einführung der Straßenmaut Einspruch eingelegt, der das Verfahren verzögern und unter Umständen selbst verhindern kann, denn nun müssen die Gerichte über die Rechtmäßigkeit der Maut entscheiden.

Nach den Argumenten der Klagenden haben beim Beschluss der Maut sowohl Regionalregierung als auch die Stadt Göteborg ihre Befugnisse überschritten, da eine Steuer nicht von einer Lokalregierung eingeführt werden kann sondern nur von Reichstag und Regierung in Stockholm. Weitere Argumente sind, dass bei der Entscheidung zur Maut die Stimmen von elf Orten um Göteborg nicht eingeholt wurden und die Einführung der Maut eines zugesagten Volksentscheids bedarf.

Inwieweit nun das ganze Infrastrukturpaket Göteborgs und der Region, das in Zusammenhang mit der Einführung der Maut in Göteborg eine Zukunft sieht will die Regionalregierung und Göteborg zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren. Ein Teil des Göteborger Stadtrates ist jedoch davon überzeugt, dass die Klage abgewiesen wird und bei den Entscheidungen im kleinen Kreise keine juristischen Fehler begangen wurden. Über moralische Fehler wird im Moment nicht diskutiert.

Herbert Kårlin

Dienstag, 4. August 2009

Aufbau des Riesenrades in Göteborg erneut in die Ferne gerückt

Drei Anlieger haben innerhalb der offiziellen Frist Einspruch gegen den Bau des Riesenrades vor der Oper eingelegt. Die Hauptargumente sind Lärmbelästigung, Risiken für den Götatunnel und Zerstörung des Stadtbildes.

Nun hat der Betreiber des zukünftigen Riesrades bis zum 13. August Zeit dem Gericht seine Argumente vorzulegen, die vermutlich in den großen Zügen den bisherigen Argumenten entsprechen werden.

Während der optische Aspekt in jedem Fall subjektiv ist und zukünftiger Lärm nur schwer nachzuweisen sein wird, wird die Hauptfrage vermutlich die Stabilität des Götatunnels betreffen über dem das Riesenrad stehen soll wie auch die Frage nach Vibrationen, die jenen des Gamla Ullevi entsprechen können.

Die statischen Berechnungen hinsichtlich eventueller Schäden am Götatunnel liegen dem Bauherren des Göteborger Riesenrades (Liseberg) bisher noch nicht vor, werden aber in den nächsten Tagen erwartet. Das Vägverket wartet diese Berechnungen ebenfalls ab und kann anschließend noch eigene statische Berechnungen vorlegen um den Bau des Riesenrades ebenfalls zu verzögern oder zu stoppen.

Weitere Information zu diesme Thema bei
"Hjulet" överklagat

Herbert Kårlin