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Freitag, 16. März 2012

Göteborgs Luft immer noch über den Grenzwerten

Auch wenn sich die Göteborger Luft während der letzten Jahrzehnte erheblich verbesserte, so lagen die Werte an Stickstoffdioxid (NO2) auch im letzten Jahr wieder über der gesetzlich zulässigen Norm. Diese Werte sind in einem Bereich, der die Bewohner anfällig auf Infektionen macht und bei Lungenproblemen zu erheblichen Beschwerden führen kann.

Die Hauptübel für die hohen Werte an Stickstoffdioxid in Göteborg sind vor allem Fahrzeuge, insbesondere Lastwagen, und die Schifffahrt. Göteborg ist eine der wenigen Städte Schwedens in denen der gesamte Frachtverkehr nach Norwegen oder in die Gegend des Vänern durch die Stadt geleitet wird, da es keine Umgehungsstraßen gibt und auch keine geplant werden. Auch der regelmäßige Fährverkehr mit Lastwagentransport konzentriert sich auf die Innenstadt, was bedeutet, dass auch in Zukunft die durchschnittlichen Messwerte an NO2 zu hoch sein werden.

Natürlich liegen zeitweise auch andere Schadstoffe weit über der zulässigen Norm, wobei die Werte allerdings nicht nur von den Tagesstunden und der Windrichtung abhängig sind, sondern auch in den verschiedenen Stadtteilen sehr unterschiedliche Messwerte festgestellt werden. Besonders in kalten Wintern und die Anwendung von Spikereifen in der Stadt sind für die Bewohner besonders gesundheitsschädlich. Bereits voriges Jahr verzeichnete Göteborg die schädlichste Luft Schwedens.

Herbert Kårlin

Samstag, 5. März 2011

Hohe Werte an Stickstoffdioxid in Göteborg

Göteborg gehört nach wie vor zu den drei Städten Schwedens, die im letzten Jahr erneut so hohe Werte an giftigem Stickstoffdioxid (NO2) aufwiesen, dass die nationale Norm nicht eingehalten wurde. Die zulässigen Werte wurden in Göteborg im Jahre 2010 bei allen Messstationen der Stadt überschritten.

Allerdings wies Göteborg mit bis zu 200 µg/m3 die schlechtesten Werte Schwedens auf, was zum einen natürlich an der geografischen Lage der Stadt liegt, aber auch bedeutend von der Seefahrt, unter anderem den Fähren von Stena Line, beeinflusst wird. Eine Verlegung der Fähren und Kreuzfahrtschiffe außerhalb die Älvsborgsbron würde die Werte jenen von Malmö und Stockholm anpassen.

Wird Stickstoffdioxid in einer Konzentration von 40-100 µg/m3 über längere Zeit hinweg eingeatmet, so führt es zu Kopfschmerz und Schwindel, kann aber auch zu Atemnot und zu Lungenödeme führen. Stickstoffdioxid ist extrem giftig und kann bei geringer Konzentration nicht wahrgenommen werden.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Hohe Luftverunreinigung in Göteborg

Die anhaltende Kälte in Göteborg ist Ursache für eine extrem hohe Luftverunreinigung in der Stadt, wobei der Gehalt an Stickstoffdioxid (NO2) seit über einem Monat im Durchschnitt mit rund 100 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen wird, was 25% über dem empfohlenen Grenzwert liegt.

NO2 wird vor allem durch den starken Auto- und Bootsverkehr in Göteborg verursacht und entsteht dann, wenn die Luft in Bodennähe wärmer ist als in der Höhe. Dieses Phänomen verhindert eine natürliche Zirkulation der Luftströme und kann in gewissen Fällen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Während bei gesunden Menschen diese hohe Belastung an NO2 nicht unmittelbar negative Folgen zeigt, kann diese hohe Luftvereinigung an Stickstoffdioxid bei Asthmakranken und Personen mit Atembeschwerden selbst lebensgefährlich werden. Eine Verbesserung der Situation ist nur bei Witterungsänderung zu erwarten.

Herbert Kårlin

Samstag, 10. April 2010

Göteborger Luft schlechter als die Europanorm fordert

Der kalte Winter im Raume Göteborg hatte eine Nebenwirkung, die bei jedem Medikament dafür sorgen würde, dass es aus dem Verkehr gezogen wird, denn die klimatische Kondition verursachte, dass acht von neue Stickstoffdioxid-Messtationen Messwerte ausspuckten, die erklärten, dass während der ersten drei Monate des Jahres die Göteborger Luft gesundheitsschädlich war und teils weit über den von Europa zugelassenen Werten lag.

Einen Zusammenhang mit dem starken Verkehr in Göteborg will die Stadtverwaltung nicht sehen, auch wenn die Verantwortlichen zugeben, dass sie die Wirkung des Verkehrs auf die NO2-Belastung nicht kennen. Erstaunt scheint die städtische Verwaltung auch darüber zu sein, dass am Botanischen Garten die Luft ebenso schlechte Werte aufweist wie in verkehrsstärkeren Gebieten, obwohl offensichtlich ist, dass entlang des Botanischen Gartens eine stark befahrene Schnellstraße führt.

Dass die Stadtverwaltung keinen Zusammenhang zwischen Verkehr und schlechter Luft sehen will ist verständlich, denn mit der Einführung der Straßenmaut hoffen sie auf ein möglichst starkes Verkehrsaufkommen, damit das gewünschte Infrastrukturpaket der Stadt finanziert werden kann. In diesem Zusammenhang wollen sie sich keine Gedanken darüber machen müssen vielleicht eine Umgehungsstraße zu bauen, damit Göteborg als letzte Stadt Schwedens ebenfalls vom Durchfahrtverkehr befreit wird und Västtrafik endlich eine sinnvolle Alternative für den Autoverkehr bietet.

Herbert Kårlin