Dienstag, 19. Oktober 2010

Stena Line soll den inneren Hafen in Göteborg verlassen

Seit den 50er Jahren liegen die Fähren von Stena Line nach Dänemark und Deutschland an den Kais des inneren Hafens in Göteborg und zum Teil in nächster Nähe der Innenstadt. Seit 2004 wird diese privilegierte Situation in Frage gestellt, da vor allem die Boote nach Dänemark auch die städtische Entwicklung des südlichen Flussufers verhindern.

Nun hat Stena Line in erster Instanz vor dem schwedischen Umweltgericht seine Rechte zum Anlegen am heutigen Stena-Pier verloren, da die Linie unter anderem über keinen Ausweichhafen verfügt, sollte irgend ein Problem auftauchen oder ein Unglück im Hafenbecken geschehen. Stena Line hat ging nun gegen diese Entscheidung in Revision und hat bis zum 9. November Zeit ihre Argumente zu festigen.

Aber selbst wenn Stena Line nun als Sieger hervorgehen sollte, so bahnt sich bereits das nächste Problem an, da der Göteborger Stadtteil Masthugget aufgewertet werden soll und auch hierbei die Dänemark-Fähren von Stena Line das größte Problem sind. Nach Aussagen von Stena Line sind die Fähren am heutigen Platz von größter Bedeutung für die touristische Entwicklung Göteborgs und Alternativen sind weder im Freihafen, noch auf der Nordseite des Flusses oder im äußeren Hafen vorhanden, was Stena Line nun sicher vor dem Umweltgericht beweisen muss.

Herbert Kårlin

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