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Dienstag, 9. September 2014

Liseberg macht einen Rekordumsatz

Auch wenn die Saison für den Vergnügungspark Liseberg noch nicht vollständig abgeschlossen ist und auch der Weihnachtsmarkt noch auf Besucher wartet, so zeigen bereits die aktuellen Zahlen, dass die Anlage dieses Jahr im Sommer etwa 2,3 Millionen Besucher begrüßen konnte, 160.000 mehr als im vergangenen Jahr. Dass sich die Geschäftsführung mit dieser Entwicklung zufrieden zeigt, ist verständlich, trotz der Wolken, die mit dem Bau des Västlänken über dem Park hängen, da bald einige Teile weichen müssen.


Als Erklärung für den diesjährigen Aufschwung rechnet die Geschäftsführung des städtischen Unternehmens Liseberg den ausgezeichneten Sommer, die neue Attraktion Helix - mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde - und das Konzert von Snoop Dogg, das mit nahezu 50.000 Zuschauern nahezu alle Grenzen der Möglichkeiten des Parks sprengte. Die Investition in Konzerte und in Helix haben sich gelohnt, auch wenn der Besucherrekord der 80er Jahre auch dieses Jahr nicht erreicht werden konnte.

Dennoch kann Göteborgs Liseberg dieses Jahr einen Rekord verzeichnen, denn erstmals in der Geschichte des Vergnügungsparks überschreitet der Umsatz in einem Jahr eine Milliarde Kronen. Dies liegt insbesondere daran, dass der Umsatz pro Besucher nach oben ging und die Attraktionen mehr genutzt wurden als die vergangenen Jahre. Nun wartet auf Liseberg mit dem jährlichen Weihnachtsmarkt noch das winterliche Vergnügen, das in der Regel ebenfalls eine halbe Million an Besuchern anzieht, bevor dann endgültig die nächste Sommersaison vorbereitet wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Sonntag, 29. Juni 2014

Liseberg zieht kriminelle Jugendliche an

Mit der neuen Attraktion Helix, einer der schnellsten und längsten Achterbahnen weltweit, hat sich Liseberg in Göteborg auch in einen Freizeitpark für Jugendliche entwickelt, die auch bereit sind eine Stunde zu warten um innerhalb von zwei Minuten dreimal schwerelos zu werden und dabei 4,3 G zu spüren. Aber natürlich hat dieses Bestreben auch einige Nachteile, denn nicht jeder will oder kann sich dieses Vergnügen finanziell leisten.


Die billigste Chance um ein einziges Mal Helix zu testen, kostet immerhin 170 Kronen, nämlich den Eintritt von 90 Kronen und anschließend noch 80 Kronen für eine einzige Fahrt. Wer sich eine Tageskarte mit - theoretisch - unbegrenzten Fahrtmöglichkeiten leisten will, muss bereits 415 Kronen bezahlen und die Jahreskarte liegt mit unbegrenzten Fahrmöglichkeiten bei 1495 Kronen, was sich viele Familien nicht leisten können und die Kinder und Jugendlichen dann erfinderisch macht.

Die Eintrittskarte wird von der Mehrheit der Kinder und Jugendlichen noch bezahlt, denn selbst die Jahreskarte ist mit Taschengeld greifbar. Für den Fahrpass greifen jedoch immer mehr unter ihnen dann zu kriminellen Methoden, denn die Menge der Diebstähle an der Armbänder, die als Fahrpass gelten, steigt rapide an und auch handgreifliche Drohungen zur Herausgabe dieser Bänder sind schon an der Tagesordnung. Am harmlosesten sind noch die Absprachen, dass jene, die den Park verlassen, ihr Armband an den nächsten weitergeben, der das Band dann mit einem Klebestreifen „repariert“ und weiterbenutzt.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 11. März 2014

Neue Pläne des Vergnügunsparks Liseberg

Noch bevor der Göteborger Vergnügungspark Liseberg dieses Jahr öffnet und seine neue Achterbahn Helix dem Publikum vorstellt, präsentiert die Geschäftsleitung bereits eine neue Idee, die bereits im Herbst dieses Jahres in eine reelle Planungsphase übergehen kann. Allerdings steht Liseberg bei diesem neuen Projekt noch nicht unter einem Zeitdruck, da man an eine Eröffnung ohnehin erst zum hundertjährigen Jubiläum des Vergnügungsparks im Jahr 2023 denkt.

Bild: Liseberg

Um gegen den schwindenden Besucherstrom auszugehen, will die Geschäftsführung Lisebergs allerdings keine neue Attraktion aufstellen, sondern will, wie andere Vergnügungsparks, das Angebot ausdehnen und einen Magnet schaffen, der 365 Tage im Jahr die Besucher anzieht und nicht nur während der Sommermonate und anlässlich eines Weihnachtsmarkts. Diese Idee ist jedoch nicht neu, sondern mehr ein Kopie anderer großer Anlagen, die erfolgreich in die Gegenwart investiert hatten.

Liseberg will auf der kürzlich erworbenen Fläche und dem angrenzenden Parkplatz zum einen ein Hotel mit bis zu 400 Zimmern schaffen und einen Aquapark schaffen, da Stena Line damit einen großen Erfolg in Fredrikshavn hat. Es geht Liseberg daher nicht um Innovation und weitsichtiges Zukunftsdenken, sondern mehr um Geschäftsideen anderer als Nachzügler zu vermarkten. Ob diese Planung ab 2023 tatsächlich Besucher zurückbringen kann, muss sich erst zeigen.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Neue Berg- und Talbahn Helix wird teurer als geplant

Während der zur Stadt Göteborg gehörende Vergnügungspark Liseberg bisher immer davon sprach, dass die neue Berg- und Talbahn der Superlative rund 200 Millionen Kronen kosten wird, zeigt sich nun bereits nach Beginn des gigantischen Bauunternehmens, das den gesamten Vergnügungspark betrifft, dass die Kosten mit Sicherheit um 40 Millionen über den bisherigen Zahlen liegen werden und der Preis vielleicht sogar erneut nach oben korrigiert werden muss.


Nach Aussagen der Geschäftsführung von Liseberg werden sämtliche Kosten für die neue Attraktion Helix aus den eigenen Einnahmen und Gewinnen getragen, wobei das Budget als solches, ebenfalls nach Aussagen Lisebergs, seit Beginn der Planung bei 239 Millionen Kronen liegt. Helix ist die größte Investition des Göteborger Vergnügungsparks und soll Liseberg zum größten Magnet des Vergnügens im Norden machen.

Noch ist nicht bekannt wie viel eine Fahrt mit Helix kosten wird und ob davon tatsächlich Besucher aus ganz Europa angezogen werden, aber die Verantwortlichen sind schon heute überzeugt davon, dass sich die Investition an der Menge der Besucher auszahlen wird. In der Tat benötigt Liseberg eine Attraktion der Weltklasse wie Helix, da die letzten beiden Jahre einen Einbruch der Besucherzahlen zeigten, was allerdings auch mit der wirtschaftlichen Situation Schwedens und den hohen Preisen Lisebergs verbunden ist.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Liseberg setzt mit Helix in die Zukunft

Bild: Liseberg

Nach monatelanger Geheimniskrämerei hat der Göteborger Vergnügungspark Liseberg gestern erstmals über die neue Attraktion des Parks gesprochen, die ab 2014 eine wahre Sensation sein wird und vermutlich unter dem Begriff Helix in die Geschichte Lisebergs eingehen wird, obwohl es sich um nichts anderes handelt als eine neue Achterbahn, die insgesamt 200 Millionen Kronen kostet wird, das Doppelte von dem was hier je in eine Attraktion gesetzt wurde.

Die Technik der Achterbahn Helix entspricht jener, die bei der Achterbahn Blue Fire im deutschen Europa-Park angewendet wurde und ist daher getestet. Der Unterschied zur deutschen Anlage ist jedoch, dass die Strecke sich durch den gesamten Vergnügungspark Liseberg ziehen wird und insgesamt 1,4 Kilometer lang ist. An der höchsten Stelle wird man 40 Meter über Liseberg liegen und die Höchstgeschwindigkeit erreicht man bei etwa 100 Kilometer die Stunde, was ein Erlebnis sein wird, das es in sich hat.

Helix wird sich vollkommen der geografischen Situation Lisebergs anpassen und über zwei Beschleunigungskanonen verfügen, damit man auch die richtige Geschwindigkeit besitzt, damit die Wagen die Steigungen nehmen können. Auch wenn die Achterbahn Helix ein Vergnügen für die ganze Familie sein soll, so wird jedoch, aus Sicherheitsgründen, vermutlich eine Mindestgröße von 130 Zentimeter gefordert werden. Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass für die kleinsten Besucher im kommenden Frühjahr bereits das Land der Lisebergkaninchen öffnen wird.

Herbert Kårlin