Dienstag, 15. Juni 2010

Riesenrad in Göteborg ein mäßiger Erfolg


Das umstrittene Riesenrad bei Lilla Bommen steht seit Mai des Jahres und dreht sich nun bereits seit mehreren Wochen. Göteborg & Co und Liseberg haben es für 40 Millionen Kronen erworben und am Wunschplatz aufstellen dürfen. Damit die Dauerkosten von 11 Millionen Kronen jährlich und der Kauf amortisiert werden, müssen nun während der Saison jeden Tag im Schnitt 3000 Personen eine Runde drehen. 85 Kronen kostet eine Runde für Erwachsene und 60 Kronen für Kinder.

Trotz einer anfänglichen Neugierde der Göteborger und den bisherigen Besuchern der Stadt liegen die Zahlen jedoch noch weit hinter den Erwartungen. Bisher konnte man gerade einmal 1000 Personen täglich rechnen und die erwarteten Schlangen vor den Glasgondeln blieben bisher selbst am Wochenende aus. Göteborg & Co und Liseberg hoffen nun auf einen Ansturm während der beiden kommenden Touristenmonate.

Da Neugierige aus Göteborg und der Umgebung bereits im ersten Jahr eine Runde drehen und mehrheitlich als Einmalfahrer gesehen werden müssen, muss man im nächsten Jahr noch mit einem Rückgang an Besuchern rechnen, falls es nicht gelingt, das 60 Meter hohe Riesenrad mit 336 Plätzen touristisch interessant zu machen, damit es sich von den anderen europäischen Riesenrädern abhebt.

Herbert Kårlin

Kommentare:

  1. Man hat sicher eine tolle Aussicht. Falls ich es nächstes Jahr nach Jahren der Abstinenz hoffentlich wieder einmal schaffe, in Göteborg Ferien zu machen, werden sich die Kinder sicher über eine Fahrt auf dem Riesenrad freuen.

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  2. Die Aussicht ist gut, wobei sie noch besser sein wird, wenn das Riesenrad in zwei Jahren in Liseberg stehen wird. Im Moment blickt man leider zum Teil noch auf den Freihafen und die Werft.

    Aber eine sehr gute Aussicht über Göteborg hat man auch von der Mashuggskyrkan, dem Ramberget und dem Turm am Seefahrtsmuseum, alles Stellen, die Sie bei Ihrem Besuch nicht vergessen sollten

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