Montag, 17. Juni 2013

Göteborger Hochschule wird zu Grabe getragen

Nahezu wie eine Bombe schlug vergangene Woche die Nachricht ein, dass die Nordische Volkshochschule für Volksgesundheit in Göteborg nach 60 Jahren Aktivität geschlossen werden soll, ein Entschluss, den, nach Informationen von Sveriges Radio, die Sozialminister der nordischen Länder gemeinsam getroffen haben ohne einen klaren Grund für diese Entscheidung zu nennen.

Die Nordiska folkhögskolan för folkhäslovetenskap ist ein gesamtnordisches Projekt an der sich Studenten aus allen nordischen Ländern, nach einer abgeschlossenen Ausbildung, in Fragen der Volksgesundheit spezialisieren können, unter anderem in Ansteckungsschutz, Gesundheitsfragen von Behinderten oder der vorbeugenden Arbeit in Gesundheitsfragen in den Schulen. Diese Ausbildung ist im gesamten Norden einmalig und gehört daher zu jenen Ausbildungen, die Studenten aus allen nordischen Ländern anzieht.

Die rund 300 Studenten der Volkshochschule für Volksgesundheit fühlen sich von den Regierungen der verschiedenen Ländern nun im Stich gelassen, da viele von ihnen nun ihre begonnene Ausbildung nicht mehr zu Ende führen können, da diese Ausbildungen in keinen anderen Hochschulen des Nordens angeboten werden. Für viele Studenten sind die hohen Kosten, die die Ausbildung bisher schon verursachte, verloren, da die Entscheidung der Minister aus heiterem Himmel kam.

Herbert Kårlin

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