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Film i Väst besteht seit 1997 und wird von den Steuerzahlern des Västra Götalands finanziert. Seit seinem Bestehen hat sich Film i Väst an der Produktion von über 300 Langfilmen beteiligt, darunter einige, die mit begehrten Filmpreisen ausgezeichnet wurden.Während des aktuellen Göteborger Filmfestivals kann man 18 Filme sehen, die von Film i Väst mitfinanziert wurden, darunter Filme wie „Snabba Cash“, „Sebbe“ und „Till det som är vackert“.Der Kurzfilm, der mit dem Preis Startsladden ausgezeichnet wurde und letztmals am 7. Februar zu sehen ist, hat allerdings vom Titel her wenig mit Göteborg und dem Västra Götaland zu tun, denn es handelt sich um einen humoristischen Film mit dem Titel „Las Palmas“ von Johannes Nyholm, der wiederum in Göteborg lebt und gerne mit spanischen Themen arbeitet.Herbert Kårlin
Zum Göteborg International Film Festival wurden dieses Jahr 400 Kurzfilme eingereicht, die um den mit 900.000 Kronen dotierten Startsladden-Preis konkurrieren. Voriges Jahr zählten die Veranstalter für den weltweit größten Kurzfilmpreis gerade einmal 300 Beiträge.Da man während des Festivals zwischen dem 28. Januar und dem 7. Februar nur einen geringen Teil der eingereichten Filme dem Publikum präsentieren kann, beginnt nun die Jury mit der Auswahl der besten Beiträge und der Nominierung der acht besten Kurzfilme zum Startsladdenpris.Während des Göteborg International Film Festival werden 100 Kurzfilme vorgeführt, wobei etwa 70 davon Weltpremiere haben. Der Gewinner des Startsladdenpris findet in der Regel Zugang in die Welt der professionellen Filmer, da sein Beitrag unter anderem auch mehrmals im schwedischen Fernsehen gezeigt wird. Der vorjährige Preisfilm Nudisten von My Sandström wird zur Zeit in ganz Schweden in den Folkets bios biografer gezeigt.Herbert Kårlin
Das 33. Internationale Filmfestival in Göteborg steht unter dem Thema „Sharing“, wobei hier weniger das kostenlose und illegale Download an Filmen gemeint ist, sondern vielmehr die Öffnung von neuen Vertriebsquellen, die Internet als Medium mit einschließen.Das Internationale Filmfestival 2010 in Göteborg bietet 447 Filme mit den Schwerpunkten Afrika, Indien und Georgien, wobei insgesamt jedoch Filme aus 78 Ländern präsentiert werden, ein absoluter Rekord. Allein für den Dragon Award, bei dem Kurzfilme per Internet ausgewählt werden konnten, werden 80 Filme vorgestellt bei denen Neulinge die Chance bekommen vom Amateur zum Profi aufzusteigen.Als Gäste zu den verschiedenen Runden Tischen und Seminaren werden Gäste wie Günter Wallraff, Tom Tykwer oder Vittorio Storaro erwarten, um nur einige der bedeutendsten Namen zu nennen. Während der Film über José Gonzáles das Filmfestival am 29. Januar eröffnet, wird ein Film von Veiko Ounpuu, einer Regisseurin aus Estland, das Festival am 7. Februar abschließen.Herbert Kårlin
Zwischen dem 29. Januar und dem 8. Februar 2010 findet das 33. Göteborg International Filmfestival statt, Skandinaviens größtes Filmfestival, an dem sich wieder Teilnehmer aus der ganzen Welt Rendez-vous geben, in der Hoffnung einen der Preise zu ergattern und eine internationale Anerkennung zu gewinnen.Auf dem Göteborg International Filmfestival werden fünf neue Preise vergeben wie Best Nordic Film, Best Swedish Feature, Dragon Award for Best Swedish Documentary, Dragon Award for New Talents, den Nordic Film Music Prize und 12 weitere, schon bekannte und renommierte Filmpreise.Eine doppelte Neuerung dreht sich um den Dragon Award for New Talents, der Preis für den besten Kurzfilm eines Anfängers, denn dieser Preis wird nicht nur zum ersten Mal während des Filmfestivals vergeben, sondern sowohl die Präsentation der teilnehmenden Kurzfilme als auch deren Bewertung erfolgen über Internet. Jeder Jungfilmer kann auf eine vorbestimmte Seite seinen Film aufladen, der dann von jedem mit Internetanschluss bewertet werden kann. Dem Gewinner des Dragon Award for New Talents öffnen sich daher vermutlich auch zahlreiche Türen und erlauben ihm den Zutritt in die Welt der Filmemacher.Herbert Kårlin