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Montag, 12. September 2011

Göteborg unter terroristischer Bedrohung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste das Eröffnungsfest zur Göteborger Kunstbiennale Pandemonium abgebrochen werden, weil die Veranstaltung von Terroristen für einen Anschlag ausgewählt war, so zumindest die Aussagen von der schwedischen Sicherheitspolizei Säpo und der Polizei im Västra Götaland. Vor der Kunsthalle Röda Sten wurden bei der Aktion vier Personen festgenommen und erst nach mehreren Stunden konnte die Kunsthalle wieder betreten werden.

Am Sonntag wurden die vier festgenommenen Personen dem Haftrichter in Göteborg vorgeführt, der einen verhärteten Verdacht auf die Vorbereitung einer terroristischen Handlung feststellte. Da die Sicherheitspolizei und die Staatsanwaltschaft keinerlei Informationen Preis geben, weder die Identität oder Nationalität der Festgenommenen noch erklären um welche Bedrohung es sich handelte, wachsen die Spekulationen in der ganzen Welt, nicht zuletzt, weil es sich um den 11. September handelt.

Einige Journalisten vermuten einen Zusammenhang mit der Organisation Al Quaida, andere glauben, dass der angekündigte Besuch von Lars Vilks eine Rolle spielen kann und wieder andere glauben, dass das Attentat einen direkten Zusammenhang mit der Kunstbiennale hat. Aber das Schweigen der Staatsanwaltschaft kann auch bedeuten, dass mit weiteren Verhaftungen zu rechnen ist, auch wenn die Behörden versichern, dass keine Gefahr für die Allgemeinheit vorliegt.

--- Mittags teilte das Amtsgericht in Göteborg mit, dass es sich bei den Festgenommenen um Göteborger im Alter zwischen 23 und 26 Jahren handelt.

Herbert Kårlin

Sonntag, 31. Oktober 2010

Göteborg weiterhin unter Polizeiüberwachung

Obwohl am gestrigen Samstag keinerlei Bombe in der Innenstadt explodierte und bereits mehrere Personen von der Polizei unter Terrorverdacht festgenommen wurden, bleiben die Einsatzkräfte auch am Sonntag in Bereitschaft und überwachen die Innenstadt. Auch wenn das Attentat, nach Aussagen des Pressesprechers der Polizei, für Samstag angekündigt war, gibt es bisher keine Entwarnung.

Die Göteborger Polizei unterrichtet die Bevölkerung, beim gegenwärtigen Stand der Ermittlungen, weder über die Informationen, die zur erhöhten Alarmbereitschaft führten noch über die Spuren, die zu den Festnamen führten. Es ist daher auch nach wie vor unklar, warum vor allem das Einkaufszentrum Nordstan als mutmaßliches Ziel des Anschlags betrachtet wird.

Auf Grund der polizeilichen Warnungen war es in Nordstan am Samstag relativ ruhig und viele der üblichen Käufer verzichteten auf ihre Besuche. Auch unter einem Teil der Angestellten herrschte eine gewisse Unruhe, auch wenn sie geschlossen am Arbeitsplatz erschienen. Noch ist unsicher, wann die Alarmbereitschaft der Polizei in Göteborg aufgehoben wird.

Herbert Kårlin

Freitag, 29. Oktober 2010

Attentat in Göteborg angekündigt

Die Göteborger Polizei und die schwedische Sicherheitspolizei SÄPO wurden davon informiert, dass im Zentrum Göteborgs am morgigen Samstag ein Attentat größeren Ausmaßes im Zentrum Göteborgs stattfindet. Diese Androhung betreifft keinen bestimmten Ort, keinen Zeitpunkt und ist auch im weiteren relativ wage.

Die Polizei in Göteborg hat auf Grund der Bedrohung die Bevölkerung Göteborgs aufgefordert beim Besuch der Stadt am Samstag besondners achtsam zu sein, wobei als wahrscheinlichstes Hauptziel des eventuellen Attentats das Kaufhaus Nordstan betrachtet wird.

Da die Drohung jedoch zu wage ist, ist vorerst nur geplant die Polizeistärke am Samstag in Göteborg erheblich zu verstärken. Absperrungen sind mangels Ortsangabe nicht möglich. Bewohner und Besucher Göteborgs sind jedoch am morgigen Samstag dazu aufgefordert den Innenstadtbereich weitmöglichst zu vermeiden.

Herbert Kårlin