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Sonntag, 23. September 2012

Beleuchtungspreis für Göteborg

Nachdem bereits im Juni 2010 das Lichtdesign des Bockkrans in Eriksberg vom IALD (International Association of Lighting Designers) als weltweit bestes Beleuchtungsprojekt ausgezeichnet wurde, ging dieser Tage auch der Schwedische Lichtpreis (Svenska Ljuspris) an Göteborg. Dieses Mal wurde die Beleuchtung und das Lichtdesign von Vladan Paunovic am Götaplatsen für seine hervorragende Arbeit mit dem begehrten Preis belohnt.

Vladan Paunovic ist es gelungen am Göteplatsen ein Lichtsystem zu schaffen, das in absolut unaufdringlicher Weise alle bedeutenden Elemente das Platzes und der umgebenden Gebäude hervorhebt und damit die Besucher des Konzerthauses und des Stadttheaters dazu einlädt nach den Vorstellungen noch einige Minuten auf dem Götaplatsen zu verbringen und dort zu plaudern, ein Erlebnis, von dem man noch voriges Jahr kaum träumen konnte.

Die Jury, die bei ihrer Entscheidung auf die beleuchtungstechnische Hervorhebung der Architektur, aber auch die visuellen Effekte, die Ästhetik, die technische Lösung und einen sparsamen Energieverbrauch achtet, stand bei der Endausscheidung noch zwischen einem Bau der Universität in Lund, dem Scandic Hotell Grand Central in Stockholm und dem Götaplatsen, der letztendlich als Gewinner betrachtet wurde.

Herbert Kårlin

Samstag, 5. Juni 2010

Göteborg erhält Preis für die beste Beleuchtungskunst


Jedes Jahr zeichnet die IALD (International Association of Lighting Designers) ein Projekt aus, das sich durch seine Beleuchtung auszeichnet, also einem Objekt, das durch Beleuchtungsdesign einen besonderen Wert verliehen bekommt. Dieses Jahr wurden 210 Projekte eingereicht, wobei sich sieben für den „Award of Excellence“ auszeichneten.

Zu diesen sieben Projekten gehörte der alte Bockkran in Eriksberg, der noch heute an die Werftaktivitäten in den Hafenbecken erinnert und ein Symbol der Hafeneinfahrt Göteborgs ist. Im Auftrag der Älvstranden Utveckling Ab haben die Lichtdesigner Karl Piipo und Deike Canzler den Kran auf dezente, jedoch sichtbare Weise in ein Lichtkunstwerk verwandelt, das die Jury in Las Vegas überzeugte.

Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Preises sagte der Jury ein schwedisches Projekt zu, das nach ihrer Bewertung „mit außerordentlichen Präzision Form, Struktur und Farbe auf hervorragendste Weise vereint. Ein wertvoller Beitrag für die lokale Kultur.“ Göteborg ist somit die einzige Stadt Schwedens, die nun ein international anerkanntes Beleuchtungskunstwerk aufweisen kann.

Herbert Kårlin