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Samstag, 19. Januar 2013

Ein Wolf beunruhigt die Bewohner Göteborgs

Im Laufe des gestrigen Freitags gingen zahlreiche Anrufe bei der Göteborger Polizei ein, die darauf hinwiesen, dass in den westlichen Teilen der Stadt ein einsamer Wolf unterwegs ist, der sich zwischen Häusern verirrt hat. Ein Fachmann für Wolfsspuren konnte bisher allerdings noch keine entsprechenden Spuren finden, so dass die Aussage noch mit etwas Vorbehalt aufgenommen wird.

Da jedoch am Vortag ein Wolf einige Schafe in Billdal riss und vorher in Varberg gesichtet wurde, besteht die Möglichkeit, dass sich das Tier weiter nach Göteborg bewegt hat und sich im Stadtgebiet befindet. Aus diesem Grund mussten die Kinder eines Kindergartens am Freitag im Haus bleiben und viele Bewohner der betroffenen Gegenden trauten sich kaum aus dem Haus, da bei ihnen die Angst vor den Raubtieren tief verankert ist.

Alle, die dem mutmaßlichen Wolf aus nächster Nähe trafen, geben jedoch an, dass das Tier völlig ungefährlich ist und weder Mensch noch Hund angreift, sondern grundsätzlich versucht die Begegnung zu vermeiden und sich bei einem Treffen unmittelbar entfernt. Nach Meinung von Wolfskennern ist der Wolf zwar wegen der ungewohnten Umgebung stark gestresst, hat sich jedoch im Laufe der Nacht wieder aus der Stadt entfernt.

Herbert Kårlin

Freitag, 29. April 2011

Der Streichelzoo in Göteborg baut aus

Heute öffnet der Streichelzoo im Göteborger Slottsskogen für die Sommersaison und Kinder können wieder Lämmer, Ziegen, Hühner und Kaninchen mit ihren Jungen beobachten, auch wenn sie die Tiere nur noch dann streicheln können, wenn einer der Tierpfleger mit den Tieren an den Zaun kommt, der seit vorigem Jahr zwischen den Besuchern und den Tieren aufgebaut wurde.

Um dem Streichelzoo einen pädagogischen Einschlag zu geben, können Kindern nun am Baumpfad auch verschiedene schwedische Baumarten kennen lernen, an einer Stelle können sie ihre Sprungweite mit jener von Kaninchen vergleichen, am Raubtierpfad erfahren sie so einiges über schwedische Raubtiere und im Schmetterlingsgarten flattern ständig hunderte von Schmetterlingen vor den Augen der Kinder von einer Pflanze zur anderen.

Der Streichelzoo des Schlossparks, der bis etwa Mitte September offen sein wird, wird auch dieses Jahr weiter ausgebaut, wobei bereits heute zwei neue Tierarten zu entdecken sind, nämlich das Mellerudkaninchen und das Pelzschaf aus Dalarna, zwei schwedische Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind. Und für Kinder, die den direkten Kontakt mit Tieren vermissen, hat die Verwaltung des Slottsskogen zwei lebensgroße Holztiere aufgestellt, ein Schaf und eine Ziege, auf der die Jüngsten nun herumklettern können.

Herbert Kårlin