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Freitag, 16. August 2013

Liseberg in Göteborg ohne Rekordzahlen


Auch wenn der Sommer in Schweden für dieses Jahr noch nicht endgültig zu Grabe getragen wird, so zeigt sich bereits heute, dass der Vergnügungspark Liseberg auch in diesem Jahr keine Rekordzahlen erreichen wird, da die erhofften Besucher ausblieben. Voriges Jahr behauptete man, dass es an den langanhaltenden Regenfällen lag, dass die Besucher andere Ziele wählten und dieses Jahr ist es der andauernde Sonnenschein und die Wärme, da man, nach Meinung der Geschäftsführer, in der Wärme den Badestrand sucht und nicht Liseberg.

Tatsache ist natürlich, dass Liseberg in diesem Jahr auf das Kaninchenland (kaninlandet) gesetzt hatte, das den Göteborger Vergnügungspark rund 200 Millionen Kronen kostete und vor allem Eltern mit kleineren Kindern anziehen sollte, also gerade die Schicht, die bereits aus finanziellen Gründen immer seltener einen Besuch in Liseberg einplant, da mit Eintritt, Benutzung der Attraktionen, Eis und Hamburger das ohnehin knappe Budget nach den Preiserhöhungen des Vergnügungsparks einfach überfordert ist. Viele verzichten ganz auf einen Besuch und andere beschränken sich auf einen einmaligen Besuch, was sich sehr deutlich an der Zahl der Besucher abzeichnet.

Gegenwärtig verzeichnen alle Vergnügungsparks Schwedens einen Rückgang an Besuchern, denn nicht nur die Krise lässt ihre Spuren, sondern keiner der Parks ist gegenwärtig wirklich einmalig mit seinen Attraktionen, da den Besucher nicht interessiert ob der freie Fall 0,2 Sekunden länger dauert so lange der Nervenkitzel identisch ist. Liseberg kann jedoch im nächsten Jahr mit der Eröffnung einer neuen Berg- und Talbahn einen Teil der Besucher zurückgewinnen, denn diese Attraktion mit zwei Beschleunigern und einem „Überflug“ der nahezu gesamten Anlage wird eine Attraktion bringen, die man, zumindest vorerst, nur in Göteborg finden wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 9. August 2009

Trotz einem verregneten Sommer wird viel auf Booten getrunken

Obwohl auf dem Wasser die gleichen Regeln und Gefahren herrschen wie auf den Strassen, scheint sich dies bei den Freizeitkapitänen noch nicht herumgesprochen zu haben, denn betrunken ein Boot zu steuern sehen viele als Ehrendelikt an.

Der steigende Bootsverkehr auf den Gewässern Göteborgs und die mangelnde Ausbildung der Bootbesitzer führt jedoch zu einer steigenden Zahl an Unglücken, die häufig vertuscht werden, was auf See auch relativ einfach ist, da Polizeiboote von weitem sichtbar sind. Die geringe Personalstärke von Göteborgs Wasserpolizei erleichtert ebenfalls das Fahren eines immer schneller werdenden Motorboots in betrunkenem Zustand.

Dieses Jahr wurden auf Göteborgs Gewässern bisher 14 Personen mit stark überhöhtem Alkohkolkspiegel aufgegriffen, wobei auch mehrere Boote auf Grund gesetzt wurden oder mit hoher Geschwindigkeit den Anlegesteg verpassten.

Dass die Statistik für das Fahren von Motorbooten in betrunkenem Zustand in Göteborg etwas rückläufig ist erklärt die Göteborger Wasserpolizei mit der Tatsache, dass dieses Jahr kaum Personal zur Überwachung zur Verfügung stand, da ein Teil des Personals an andere Küsten abberufen wurde.

Weitere Informationen zum Thema bei
Dåligt väder inget hinder för båtfylla

Herbert Kårlin