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Montag, 7. Oktober 2013

Liseberg in Göteborg gibt sich mit 2013 zufrieden

Als der städtische Vergnügungspark Liseberg in Göteborg gestern seine Sommersaison beendete, lag die Anzahl der Besucher um rund zwei Prozent unter jener des Vorjahres und der Gewinn konnte, trotz einer Umsatzsteigerung von drei Prozent, nicht an die Erwartungen herankommen. Allerdings sieht Liseberg dies nicht als Problem, denn die Besucher des Jahres waren weitaus zufriedener als 2012 und hatten kaum Kritik anzubringen.


Auch wenn der Start von Liseberg dieses Jahr auf Grund der Werbekampagne mit heulenden Kindern etwas missglückt war, zeigte sich im Laufe der Saison, dass die Satzung in ein Kaninchenland voll geglückt war, denn der Besucherstrom in diesem Teil des Parkes war über die Massen stark. Wirklich unzufrieden mit Liseberg waren immerhin noch 150 Personen, die sich nach dem Besuch Luft machten und dafür neue Eintrittskarten in die Hand gedrückt bekamen.

Im kommenden Jahr hofft der Vergnügungspark Liseberg mit seiner ultramodernen Berg- und Talbahn Helix jedoch auf einen bedeutend stärkeren Andrang als in diesem Jahr, auch wenn dies bedeutet, dass die Wartezeiten zu den einzelnen Attraktionen dann steigen werden. Bevor man in Liseberg jedoch von der kommenden Sommersaison kommt, öffnet man am 15. November den jährlichen Weihnachtsmarkt , der sich auch auf das Kaninchenland ausdehnen wird und in einem Teil der Anlage zu einem Besuch der 30er Jahre einladen wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 16. August 2013

Liseberg in Göteborg ohne Rekordzahlen


Auch wenn der Sommer in Schweden für dieses Jahr noch nicht endgültig zu Grabe getragen wird, so zeigt sich bereits heute, dass der Vergnügungspark Liseberg auch in diesem Jahr keine Rekordzahlen erreichen wird, da die erhofften Besucher ausblieben. Voriges Jahr behauptete man, dass es an den langanhaltenden Regenfällen lag, dass die Besucher andere Ziele wählten und dieses Jahr ist es der andauernde Sonnenschein und die Wärme, da man, nach Meinung der Geschäftsführer, in der Wärme den Badestrand sucht und nicht Liseberg.

Tatsache ist natürlich, dass Liseberg in diesem Jahr auf das Kaninchenland (kaninlandet) gesetzt hatte, das den Göteborger Vergnügungspark rund 200 Millionen Kronen kostete und vor allem Eltern mit kleineren Kindern anziehen sollte, also gerade die Schicht, die bereits aus finanziellen Gründen immer seltener einen Besuch in Liseberg einplant, da mit Eintritt, Benutzung der Attraktionen, Eis und Hamburger das ohnehin knappe Budget nach den Preiserhöhungen des Vergnügungsparks einfach überfordert ist. Viele verzichten ganz auf einen Besuch und andere beschränken sich auf einen einmaligen Besuch, was sich sehr deutlich an der Zahl der Besucher abzeichnet.

Gegenwärtig verzeichnen alle Vergnügungsparks Schwedens einen Rückgang an Besuchern, denn nicht nur die Krise lässt ihre Spuren, sondern keiner der Parks ist gegenwärtig wirklich einmalig mit seinen Attraktionen, da den Besucher nicht interessiert ob der freie Fall 0,2 Sekunden länger dauert so lange der Nervenkitzel identisch ist. Liseberg kann jedoch im nächsten Jahr mit der Eröffnung einer neuen Berg- und Talbahn einen Teil der Besucher zurückgewinnen, denn diese Attraktion mit zwei Beschleunigern und einem „Überflug“ der nahezu gesamten Anlage wird eine Attraktion bringen, die man, zumindest vorerst, nur in Göteborg finden wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 3. Mai 2013

Sport und Gartenleben in Göteborg


Von Freitag bis Sonntag findet in Göteborg nicht nur die Messe Nordic Outdoor statt, die der in Göteborg geborene Fassadenkletterer Said Belhaj damit einleitet, dass er die Gothia Towers erklimmt, sondern gegenüber den Messehallen und den Gothia Towers lädt auch der Vergnügungspark Liseberg zu einem besonderen Ereignis ein, nämlich der diesjährigen Gartenmesse, die zum 90. Jubiläum mit einigen besonderen Ereignissen auf die Besucher wartet. 

Während der drei Tage in denen sich Liseberg in eine gigantische Ausstellung für Gartenliebhaber verwandelt, strömen jedes Jahr etwa 60.000 Besucher zu den verschiedenen Ständen um ihre Samen, ihre Stecklinge, das Gartenwerkzeug oder auch die lange gewünschten Gartenmöbel zu erwerben. Und selbst jene, denen die Preise der Tomatenpflanzen zu hoch erscheinen, können sich in allen Fragen zu ihren von den verschiedensten Gartenvereinen beraten lassen.

Zum 90. Jubiläum des Parkes hat sich die Ausstellungsfläche auch um einiges ausgedehnt, denn erstmals wird auch die Taubebühne und der Spiegelteich vollkommen in die Gartenmesse integriert. Da die Ausstellung und selbst der Spaziergang durch die Gartenanlagen Lisebergs Kinder kaum anziehen, hat natürlich auch das neue Kaninchenland geöffnet und alle Attraktionen des Parks sind in Betrieb, so dass auch der Nachwuchs Spaß am Liseberg-Besuch hat. Wer dagegen sehen will welche Wunderwerke ein Florist schaffen kann, sollte vor allem einen Blick auf die Ausstellungsstücke der Schüler der Munkeröds Floristenausbildung werfen.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 25. April 2013

Das Kaninchenland in Göteborg


Wenn am Samstag den 27. April 2013 Liseberg zu seinem 90. Jahrestag für die Sommersaison öffnet, so finden vor allem die jüngsten Gäste des Vergnügungspark eine neue Sensation, nämlich das Land der Kaninchen, das sich über eine Fläche von rund 10.000 Quadratmeter erstreckt und die jüngsten Gäste über Stunden hinweg beschäftigen kann, nicht zuletzt auch deswegen, weil sich eine große Anzahl an Liseberg-Kaninchen dort niedergelassen hat um Kinder zu umarmen und ihnen den Weg ins Vergnügen zeigt.

Unter den elf Attraktionen, die man im neuen Kaninchenland Lisebergs findet, sind sieben vollkommen neu und können daher von Kindern zwischen zwei und elf Jahren am Samstag eingeweiht werden, wobei die jüngsten unter ihnen auch von den Eltern begleitet werden können, selbst ins Haus der Kaninchen mit Hängebrücken, schiefen Türen und natürlich Röhrenrutschbahnen mit denen man die oberen Stockwerke auf die einfachste Weise wieder verlassen kann.

Neu ist im Kaninchenland Lisebergs unter anderem die Kaninlandsbanan auf der man eine Runde drehen kann und dabei das gesamte Land der Kaninchen von oben betrachten darf. Die neuen Attraktionen sind so gebaut, dass sie selbst für Kinder in jüngstem Alter ungefährlich sind und höchstens ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend verursachen wenn man sich in zehn Meter Höhe befindet oder sich das Flugkarussell etwas schneller nach oben oder unten bewegt als gedacht und nicht nur eine ruhige Flugrunde dreht.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 27. Februar 2013

Vergnügungspark Liseberg im Aufwind


Trotz des verregneten Sommers und einem daraus folgenden Rückgang an Besuchern war 2012 finanziell das beste Jahr für den Göteborger Vergnügungspark Liseberg seit seiner Gründung. Nach einem Jahresumsatz von insgesamt 974 Millionen Kronen konnte das städtische Unternehmen nun einen Gewinn von 73,6 Millionen Kronen melden. Von dieser Summer wird zwar ein Großteil neu investiert werden, aber 19,8 Millionen werden auch auf das Konto der Stadt überwiesen.

Dieser enorme Gewinn war nicht nur wegen der häufigen Regenfälle des Vorjahres unerwartet, sondern auch deswegen, weil der Vergnügungspark im Jahr 2012 keinerlei interessante Neuerungen anbot und die Preise nicht angehoben wurden. Selbst die Einsparungen der Mehrwertsteuer der Restaurantbetriebe wurde an die Kunden weitergegeben. Die Ursache des hohen Gewinns liegt daher ausschließlich daran, dass die 2,8 Millionen Besucher des Jahres mehr als bisher pro Besuch ausgegeben haben.

In den kommenden zwei Jahren wird der Gewinn allerdings wieder schrumpfen, da Liseberg 2013 rund 200 Millionen Kronen in das Liseberg-Kaninchenland für Kinder investiert und 2014 für die neue Achterbahn Helix, die sich über die gesamte Anlage erstrecken wird, sind weitere 195 Millionen angesetzt worden. Die Geschäftsleitung von Liseberg hofft mit diesen beiden Investitionen, die sich an zwei unterschiedliche Gruppen von Besuchern richten, den Vergnügungspark noch attraktiver zu gestalten und damit auch die Anzahl der Besucher zu steigern.

Herbert Kårlin

Samstag, 1. September 2012

Ein schlechter Sommer für Liseberg


Auch wenn die Sommersaison für den Göteborger Vergnügungspark Liseberg noch nicht vollkommen abgeschlossen ist, so zeigen bereits die bisherigen Zahlen, dass der Park dieses Jahr etwa 150.000 Besucher weniger zählte als 2011, was einem finanziellen Rückgang von etwa 45 Millionen Kronen entspricht. Der einzige Trost für die Geschäftsführung des Vergnügungsparks ist die Tatsache, dass auch die Anlagen in Malmö und Stockholm dieses Jahr Besucher verloren haben.

Die Ursachen für den Rückgang der Besucher wird an den verschiedensten Fronten gesucht, da zum einen das Wetter in diesem Jahr mit der Kühle und den häufigen Regenfällen Liseberg nicht zum wichtigsten Ziel der Gäste Göteborgs machte. Zum anderen fanden, außer der Olympiade in London, in Göteborg zur Sommerzeit auch zahlreiche andere bedeutende Veranstaltungen statt und zum Dritten machte der hohe Kurs der Krone Liseberg für so manchen Besucher zu einer zu teuren Attraktion.

Da eine der weiteren Ursachen auch sein kann, dass Liseberg dieses Jahr keine bedeutende neue Attraktion bieten konnte, setzt Göteborg im kommenden Jahr auf das Land der Liseberg-Kaninchen, das vor allem Kinder zu regelmäßigen Besuchen bringen soll, wohl aber weniger für Jugendliche und Erwachsene gedacht ist, die nun einmal für den Eintritt bezahlen. Liseberg wird zu seinem 90-jährigen Entstehen auf 10.000 Quadratmeter Fläche das Land der Kaninchen schaffen, eine Investition von 200 Millionen Kronen.

Herbert Kårlin