Posts mit dem Label Besucher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Besucher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. Oktober 2013

Liseberg in Göteborg gibt sich mit 2013 zufrieden

Als der städtische Vergnügungspark Liseberg in Göteborg gestern seine Sommersaison beendete, lag die Anzahl der Besucher um rund zwei Prozent unter jener des Vorjahres und der Gewinn konnte, trotz einer Umsatzsteigerung von drei Prozent, nicht an die Erwartungen herankommen. Allerdings sieht Liseberg dies nicht als Problem, denn die Besucher des Jahres waren weitaus zufriedener als 2012 und hatten kaum Kritik anzubringen.


Auch wenn der Start von Liseberg dieses Jahr auf Grund der Werbekampagne mit heulenden Kindern etwas missglückt war, zeigte sich im Laufe der Saison, dass die Satzung in ein Kaninchenland voll geglückt war, denn der Besucherstrom in diesem Teil des Parkes war über die Massen stark. Wirklich unzufrieden mit Liseberg waren immerhin noch 150 Personen, die sich nach dem Besuch Luft machten und dafür neue Eintrittskarten in die Hand gedrückt bekamen.

Im kommenden Jahr hofft der Vergnügungspark Liseberg mit seiner ultramodernen Berg- und Talbahn Helix jedoch auf einen bedeutend stärkeren Andrang als in diesem Jahr, auch wenn dies bedeutet, dass die Wartezeiten zu den einzelnen Attraktionen dann steigen werden. Bevor man in Liseberg jedoch von der kommenden Sommersaison kommt, öffnet man am 15. November den jährlichen Weihnachtsmarkt , der sich auch auf das Kaninchenland ausdehnen wird und in einem Teil der Anlage zu einem Besuch der 30er Jahre einladen wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 23. Februar 2013

Trotz Citymaut mehr Besucher in Göteborg

Im vergangenen Januar waren in der Innenstadt, also dem Teil innerhalb des Wallgrabens, nach den dort eingerichteten Zählwerken rund 4,5 Prozent mehr Besucher gerechnet worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs, was eine bedeutende Steigerung ist, wenn man bedenkt, dass die Steigerung vom Januar 2010 auf Januar 2011 nur 2,5 Prozent ausmachte. Leider fehlt bei dieser Angabe die Anzahl der Besucher und die Information, ob auch der Umsatz der Geschäfte dadurch anstieg.

Nach der Aufschlüsselung der Angaben, so stellt man allerdings auch fest, dass die Menge der Besucher an Wochentagen gesunken ist oder kaum stieg, da vor allem an Sonntagen bis zu 33 Prozent mehr Besucher im zentralen Göteborg zu finden waren, was darauf schließen lässt, dass die Bewohner der Umgebung nun die Sonntage benutzen, da man am Wochenende nicht nur ausreichend günstige Parkplätze findet, sondern auch keine Citymaut bezahlen muss.

Für den Handel der Stadt kann diese Auswertung, falls man im Februar und März das gleiche Ergebnis feststellt, bedeutende Folgen haben, da dann nur die Unternehmen von den Besuchern profitieren können, die am Sonntag auch geöffnet haben. Da der sonntägliche Zusatzumsatz jedoch nicht ausreicht um zusätzliche Angestellte zu beschäftigen und an Wochentagen für die in der Innenstadt arbeitende Schicht offen gehalten werden muss, können nur die Besitzer der Läden mehr arbeiten oder die anderen Angestellten müssen mit einem größeren Druck rechnen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 15. Juni 2010

Riesenrad in Göteborg ein mäßiger Erfolg


Das umstrittene Riesenrad bei Lilla Bommen steht seit Mai des Jahres und dreht sich nun bereits seit mehreren Wochen. Göteborg & Co und Liseberg haben es für 40 Millionen Kronen erworben und am Wunschplatz aufstellen dürfen. Damit die Dauerkosten von 11 Millionen Kronen jährlich und der Kauf amortisiert werden, müssen nun während der Saison jeden Tag im Schnitt 3000 Personen eine Runde drehen. 85 Kronen kostet eine Runde für Erwachsene und 60 Kronen für Kinder.

Trotz einer anfänglichen Neugierde der Göteborger und den bisherigen Besuchern der Stadt liegen die Zahlen jedoch noch weit hinter den Erwartungen. Bisher konnte man gerade einmal 1000 Personen täglich rechnen und die erwarteten Schlangen vor den Glasgondeln blieben bisher selbst am Wochenende aus. Göteborg & Co und Liseberg hoffen nun auf einen Ansturm während der beiden kommenden Touristenmonate.

Da Neugierige aus Göteborg und der Umgebung bereits im ersten Jahr eine Runde drehen und mehrheitlich als Einmalfahrer gesehen werden müssen, muss man im nächsten Jahr noch mit einem Rückgang an Besuchern rechnen, falls es nicht gelingt, das 60 Meter hohe Riesenrad mit 336 Plätzen touristisch interessant zu machen, damit es sich von den anderen europäischen Riesenrädern abhebt.

Herbert Kårlin

Sonntag, 1. November 2009

Göteborgs Museen sind im Aufschwung

Im Schnitt haben die schwedischen Museen allein zwischen Januar und September 2009 rund 9% an Besuchern verloren. Eine einzige Ausnahme dabei liefert Göteborg, denn außer der Kunsthalle verzeichnen hier sämtliche städtischen Museen ein Plus von bis zu rund 62%, was einem Besucherstrom entspricht, der seit 1992 nicht mehr verzeichnet werden konnte.

Die ersten neun Monate des Jahres hatte das Kunstmuseum Göteborg 165.000 Besucher, etwa 63.000 mehr als im gleichen Zeitraum des vorigen Jahres. Vor allem Amateurkunst aus Westschweden konnte auch neue Besucher ins Kunstmuseum locken. Aber auch das Stadsmuseet, das Stadtmuseum, verzeichnete 12.000 Besucher mehr, das Röhsska 3500 mehr und das Seefahrtsmuseum zog über 12.000 Besucher mehr an als voriges Jahr.

Der einzigartige Aufschwung der Göteborger Museen erstreckt sich auf alle Besuchergruppen und läuft in jeder Hinsicht gegen den nationalen Trend. Obwohl die Göteborger Kunsthalle im genannten Zeitraum, als einziges städtische Museum, rund 10.000 Besucher verlor, verzeichnen alle städtische Museen Göteborgs gemeinsam einen Aufschwung von nahezu 25%, ein Rekord, der kaum überboten werden kann.

Herbert Kårlin

Freitag, 16. Oktober 2009

Das vieldiskutierte Gamla Ullevi wartet auf Besucher

Das Gamla Ullevi sollte Skandinaviens modernstes Stadion werden und bereits im ersten Jahr mindestens 600.000 Besucher anziehen um als rentable eingestuft zu werden. Diese Worte hörte man noch im Frühjahr bei seiner Eröffnung von den beiden Eigner, der Stadt Göteborg (91%) und den beteiligten Fußballklubs (9%). Das Jahr blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück, was nun höhere Kosten für Stadt und Fußballklubs verursacht.

Nachdem der Bau bereits wegen seiner erdbebenartigen Störungen in der Nachbarschaft Probleme verursacht, stellt man nun fest, dass die Sportarena, zumindest im ersten Jahr, 15% weniger Besucher brachte als die laufenden Kosten fordern, was nicht zuletzt an den hohen Kosten für Sicherheit liegt, da immer mehr Supporterklubs Gewalt als Üblichkeit vor und nach einem Match ansehen.

Die Kosten für die Sportarena Gamla Ullevi wurden auf 3 Millionen Euros im Jahr berechnet, was sich nun, nach nur wenigen Monaten Aktivität, als zu gering erweist. Während die Stadt keine Probleme dabei sieht die um 15% höheren Kosten zu tragen, haben die Fußballklubs jedoch einige Schwierigkeiten die auf sie zukommenden Mieterhöhungen zu übernehmen, vor allem für Örgryte, die dieses Jahr bereits ein Minus von 500.000 Euros eingefahren haben und bereits Personal entlassen mussten.

Herbert Kårlin