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Mittwoch, 8. Februar 2012

Gamla Ullevi darf weiterhin schaukeln

Gestern beendete das Gericht für Umweltschutz den Rechtsstreit bei dem die Anwohner des Fußballstadions Gamla Ullevie forderten, dass Maßnahmen gegen die erdbebenartigen Schwingungen, die durch das rhythmische Hüpfen der Fans entstehen, mit der endgültigen Entscheidung, dass die Anwohner diese Schwingungen ertragen müssen. Weitere Rechtsmittel sind ausgeschlossen.

Das Gericht bestätigte bei seinem Urteil lediglich die Auflage, dass außerordentlich starke Schwingungen maximal zweimal im Jahr auftreten dürfen und die Anwohner zwei Wochen im Voraus darüber informiert werden müssen. Das Gericht folgte damit in voller Linie den Anträgen der Stadt Göteborg und setzt ökonomische Interessen über das Wohlbefinden der Bevölkerung, die in Zukunft beweisen muss, wann Schwingungen zu häufig oder zu stark sind, was nur durch einen hohen technischen Aufwand möglich ist.

Der Diskussionen um die Schwingungen des Gamla Ullevi begannen bereits bei der Eröffnung des Stadions am 25. April 2009, als die Anwohner beim Eröffnungsspiel von einem simulierten Erdbeben überrascht wurden. Die Schwingungen beruhen auf einer Fehlkonstruktion des Stadions, das nicht im bergigen Untergrund verankert wurde, sondern auf Lehm steht. Dieses Urteil kann nun richtungsweisend für die zukünftigen Bautätigkeiten der städtischen Unternehmen sein.

Herbert Kårlin

Montag, 19. September 2011

Fußball geht in Göteborg vor Nachtruhe

Wenn heute Abend im Gamla Ullevi IFK Göteborg gegen Häcken spielt, so werden erneut die Wohnungen in der Umgebung durch das rhythmische Hüpfen der Fußballfans in Schwingungen versetzt und alle, die Kleinkinder haben, die um diese Zeit schlafen wollen, sollten sich für die Zeit des Spiels eine andere Bleibe suchen. Allerdings ist es dieses Jahr nicht der erste Abend, den sich viele fern der Wohnung aufhalten sollten, sondern es handelt sich bereits um das neunte Mal.

Auch wenn die Regionalregierung zu Beginn der Fußballsaison festlegte, dass die Normwerte nur zweimal im Jahr überschritten werden dürfen, so will weder Regionalregierung noch das Umweltamt in Göteborg weitere Schritte einleiten, die dazu führen könnten, dass bei jeder weiteren Überschreitung des Pegels eine Strafe fällig ist. Nur die Strafe würde jedoch dazu dienen, dass das städtische Bauunternehmen Higab auch seriöse Schutzmaßnahmen für die Anwohner einleiten würde.

Hinzu kommt, dass das städtische Unternehmen Higab die Entscheidung der Regionalregierung angefochten hat und hofft in der nächsten Instanz zu gewinnen, damit Fußball in Göteborg über jede gesundheitliche Belästigung der Anwohner des Stadions gestellt werden kann. Die Situation ist doppelt erstaunlich, weil die Stadt gegen ein städtisches Unternehmen vorgehen müsste, das bereits bei der Planung des Gamla Ullevi die Rechte der Bürger nicht berücksichtige.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 30. Juni 2011

Gamla Ullevi in Göteborg darf weiter schaukeln

Nach der Stadt Göteborg hat nun auch die Regionalregierung entschlossen, dass die Supporter des Fußballklubs IFK das Gamla Ullevi weiterhin in Schwingungen bringen dürfen, die bei rund 15 Wohnblocks in der nahen Umgebung leichtere Erdbeben verursachen. Nach der Regionalregierung dürfen diese Störungen jedoch nur zweimal im Jahr auftauchen.

Nach den bisherigen Messungen gelang es der stadteigenen Baugesellschaft Higab, die für das Gamla Ullevi zuständig ist, nicht, die Schwingungen auf zwei Spiele im Jahr zu reduzieren und nun steht fest, dass die Bewohner der Umgebung endgültig dulden müssen, dass Lampen schaukeln, Bücher aus den Regalen fallen und Kinder im Schlaf gestört werden.

Der bisher einzige Sieg der Anwohner ist, dass eine zu hoch angebrachte Leuchttafel an einen weniger störenden Platz verlagert werden muss, damit das Licht nicht mehr in die Schlafzimmer fallen kann. Obwohl die Bauingenieure bei der Planung des Gamla Ullevi erhebliche Fehler begangen haben, müssen dies nun die Anwohner ohne jede Entschädigung dulden, nicht zuletzt, weil die Stadt selbst das Stadion betreibt und kein Privatunternehmer.

Herbert Kårlin

Dienstag, 5. April 2011

Probleme bei Fußballspielen im Gamla Ullevi

Nachdem das Gamla Ullevi voriges Jahr mit einem System ausgerüstet wurde, das die störenden Vibrationen der Nachbarhäuser um 75 Prozent reduzieren sollte, sobald die Fußballfans anfangen im Rhythmus zu hüpfen, war kurzfristig Ruhe zwischen den einzelnen Lagern eingetreten.

Auch bis zur Halbzeit des ersten Allsvenskan zwischen IFK Göteborg och Örebro schien das Problem geklärt zu sein, bis dann in der zweiten Halbzeit erneut Lampen und Bilder in den anliegenden Häusern im gleichen Rhytmus zu schaukelten begannen in dem die Supporter im Gamla Ullevi in der Arena hüpften.

Die kleineren Erdbeben waren in Wohnungen, die sich 200 Meter vom Stadium entfernt befanden, wieder deutlich zu spüren und das Problem zwischen Bauherren, Supportern und Anwohnern scheint wieder auf den Ausgangspunkt zurückgekehrt zu sein.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Europameisterschaft in Frauenfußball in Göteborg

Der UEFA beschloss, dass die Europameisterschaft 2013 in Frauenfußball nach Schweden geht, wobei die Mehrheit der Spiele im Stadium Gamla Ullevi stattfinden werden. Bis zur letzten Minute war nicht klar, ob sich Schweden gegen den starken Konkurrenten Holland durchsetzen kann.

Die Europameisterschaft wird zwischen dem 10. und dem 28 Juli 2013 stattfinden, wobei einige der Ausscheidungen auch in Halmstad, Växsjö, Kalmar, Norrköping, Linköping und Solna ausgetragen werden und das Endspiel dann im neuen Stadion in Stockholm statt finden wird. Die erste Spielwoche findet parallel zum jährlichen Gothia Cup in Göteborg statt.

Der schwedische Fernsehkanal TV4 hat sich bereits für die exklusiven Übertragungsrechte der Europameisterschaft beworben und mehrere bedeutende Sponsoren wollen die Spiele in Göteborg ebenfalls unterstützen. In Göteborg werden zwei der drei Gruppenspiele sowie ein Halbfinale ausgetragen werden. Göteborg sieht in der Austragung der Fußball-Europameisterschaft der Damen einen Prestigegewinn für den gesamten schwedischen Frauenfußball.

Herbert Kårlin

Montag, 1. Februar 2010

Gamla Ullevi in Göteborg entkommt den Problemen nicht

Bereits nach der Einweihung am 5. April 2009 begannen die Probleme Gamla Ullevis, als sich Anwohner über die erdbebenartigen Erschütterungen beschwerten, von denen die umliegenden Häuser betroffen waren sobald die Fans rhythmisch zu hüpfen begannen. Als für dieses Problem endlich eine Lösung in Sicht war, begannen neue Probleme für das größte offene Stadium Schwedens.

Die seit Weihnachten andauernde ungewöhnliche Kälte in Göteborg verursacht nun Heizkosten in ungeahnter Höhe, die zur Hälfte von den Fußballklubs, die Gamla Ullevi mieteten, bezahlt werden muss. Damit das Stadium zum Saisonbeginn im Herbst einsatzfähig ist muss der Rasen im Winter frostfrei gehalten werden, was bei normaler Göteborger Witterung auch im Budget vorgesehen ist. Dieses Jahr jedoch sind Kosten für Heizung weitaus höher und allein für Februar rechnet man mit Mehrkosten von 360.000 Kronen, was jedoch nur ausreicht, wenn die Temperaturen sich ab Februar etwas normalisieren.

Zu all dem kamen dann noch Klagen der Anwohner wegen zu starkem Flutlicht und zu hellen Reklametafeln an der Außenseite des Stadiums Gamla Ullevi. Nun hat das Umweltamt bestätigt, dass die Klagen der Anwohner zu Recht bestehen und das Stadium Gamla Ullevi unmittelbar Abhilfe schaffen muss, da die zur Zeit eingesetzte Beleuchtung zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Die Probleme des größten offenen Stadiums Schwedens scheinen kein Ende zu nehmen, was die Mehrheit der Göteborger der schlechten Planung der städtischen Baugesellschaft und entsprechenden Sparmaßnahmen zuschreiben.

Herbert Kårlin

Montag, 2. November 2009

IFK Göteborg erwägt den Bau eines eigenen Fußballstadions

Wenn man in Göteborg den Namen Gamla Ullevi hört, so denkt eine Gruppe der Bevölkerung an ein modernes Fußballstadion und die andere Gruppe an die erdbebenartigen Störungen und Schwingungen der Häuser sobald die Fans im Stadion rhythmisch zu hüpfen beginnen.

Per Computersimulation wurden nun Lösungen des Problems gesucht, wobei etwa 15 Maßnahmen die Pseudoerdbeben verhindern können. Aber egal, zu welcher oder welchen Lösungen man greift, so werden die Arbeiten extrem teuer. Die stadteigene Baugesellschaft Higab will von einer Verantwortung nichts wissen und ist der Meinung, dass sie keinen Fehler beim Bau gemacht hätten und die Fans ja nur sitzen bleiben müssten. Die Rechnung sollen daher die Fußballclubs begleichen, die das Station von der stadteigenen Gesellschaft mieten.

Auf Grund der hohen Kosten, die entweder Göteborger Steuerzahler oder Fußballclubs bezahlen müssen erwägt nun IFK Göteborg den Bau eines eigenen Fußballstadions auf festem Grund, da letztendlich eine eigene Einrichtung billiger kommen kann als die von der Stadt vorgeschlagenen Maßnahmen. Die meisten Supporter von IFK würden gerne im Gamla Ullevi bleiben und meinen, dass die Stadt Göteborg bei einem unabhängigen Bauherren ein Argument wie es die stadteigene Firma vorbringt nie akzeptieren würde und eine kostenlose Nachbesserung fordern würden.

Herbert Kårlin

Freitag, 16. Oktober 2009

Das vieldiskutierte Gamla Ullevi wartet auf Besucher

Das Gamla Ullevi sollte Skandinaviens modernstes Stadion werden und bereits im ersten Jahr mindestens 600.000 Besucher anziehen um als rentable eingestuft zu werden. Diese Worte hörte man noch im Frühjahr bei seiner Eröffnung von den beiden Eigner, der Stadt Göteborg (91%) und den beteiligten Fußballklubs (9%). Das Jahr blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück, was nun höhere Kosten für Stadt und Fußballklubs verursacht.

Nachdem der Bau bereits wegen seiner erdbebenartigen Störungen in der Nachbarschaft Probleme verursacht, stellt man nun fest, dass die Sportarena, zumindest im ersten Jahr, 15% weniger Besucher brachte als die laufenden Kosten fordern, was nicht zuletzt an den hohen Kosten für Sicherheit liegt, da immer mehr Supporterklubs Gewalt als Üblichkeit vor und nach einem Match ansehen.

Die Kosten für die Sportarena Gamla Ullevi wurden auf 3 Millionen Euros im Jahr berechnet, was sich nun, nach nur wenigen Monaten Aktivität, als zu gering erweist. Während die Stadt keine Probleme dabei sieht die um 15% höheren Kosten zu tragen, haben die Fußballklubs jedoch einige Schwierigkeiten die auf sie zukommenden Mieterhöhungen zu übernehmen, vor allem für Örgryte, die dieses Jahr bereits ein Minus von 500.000 Euros eingefahren haben und bereits Personal entlassen mussten.

Herbert Kårlin

Montag, 10. August 2009

Auswertungen beweisen, dass Fußballsupporter ein Erdbeben im Gamla Ullevi auslösen

Die ersten Auswertungen der Messergebnisse in Häusern in der Nähe des Gamla Ullevi in Göteborg beweisen nun, dass die Fußballsupportern mit ihrem Hüpfen im Stadium mindere Erbeben auslösen. Das Schaukeln der Häuser liegt dabei fünfmal über dem zulässigen Wert für Neubauten.

Auch wenn damit bewiesen ist, dass mit Schäden an den Häusern zu rechnen ist liegt eine Lösung noch in weiter Ferne, da weder Supporter auf ihr Hüpfen verzichten wollen, noch die Stadt an einer schnellen Lösung interessiert ist, zumal das Risiko bereits beim Bau des neuen Stadiums bekannt war.

Unbekannt ist auch, wer für eventuelle Schäden verantwortlich zeichnet und welche Maßnahme die Belastung der umliegenden Häuser reduzieren kann und das, ohne den Steuerzahler letztendlich zur Kasse zu bitten.

Weitere Information zum Thema bei
Som ett mindre jordskalv

Herbert Kårlin

Freitag, 7. August 2009

Prostatatest bei Madonna-Konzert im Ullevi in Göteborg

Prostatakrebs wird in der Regel sehr spät festgestellt und endet daher häufig tödlich. Einer der Gründe ist auch, dass viele Männer weder die Symptome kennen noch zu den angeratenen Voruntersuchungen gehen.

Das Gesundheitsamt in Göteborg greift nun zu einer modernen Art der Aufklärung und der Vorsorge. Zehn Urinale im Ullevi wurden anlässlich des Madonna-Konzertes mit Linien versehen, die es jedem Mann erlauben, seinen Druck in der Harnröhre und damit den Zustand seiner Prostata zu testen.

Die Linie an den Urinalen sind mit folgenden Vermerken versehen: "Weltklasse", "ausgezeichnet", "ausreichend", "versuch's noch mal" und "lass deine Prostata untersuchen".

Natürlich handelt es sich hier um keinen wissenschaftlichen Test, sondern soll vor allem an die Gefahren des Prostatakrebses erinnern. Gleichzeitig ist es jedoch ein dringender Rat, zumindest bei "Prostatakoll" (Lass deine Prostata untersuchen), auch wirklich einen Arzt aufzusuchen, da ma sich in der Risikogruppe befindet.

Madonna bringt also am Wochenende nicht nur ihr neues Konzert nach Göteborg, sondern auch eine medizinische "Vorsorgeuntersuchung", die auch in anderen Städten und Ländern von Interesse sein könnte.

Mehr zum Thema bei
Bra tryck på Ullevi?

Herbert Kårlin

Dienstag, 4. August 2009

Aufbau des Riesenrades in Göteborg erneut in die Ferne gerückt

Drei Anlieger haben innerhalb der offiziellen Frist Einspruch gegen den Bau des Riesenrades vor der Oper eingelegt. Die Hauptargumente sind Lärmbelästigung, Risiken für den Götatunnel und Zerstörung des Stadtbildes.

Nun hat der Betreiber des zukünftigen Riesrades bis zum 13. August Zeit dem Gericht seine Argumente vorzulegen, die vermutlich in den großen Zügen den bisherigen Argumenten entsprechen werden.

Während der optische Aspekt in jedem Fall subjektiv ist und zukünftiger Lärm nur schwer nachzuweisen sein wird, wird die Hauptfrage vermutlich die Stabilität des Götatunnels betreffen über dem das Riesenrad stehen soll wie auch die Frage nach Vibrationen, die jenen des Gamla Ullevi entsprechen können.

Die statischen Berechnungen hinsichtlich eventueller Schäden am Götatunnel liegen dem Bauherren des Göteborger Riesenrades (Liseberg) bisher noch nicht vor, werden aber in den nächsten Tagen erwartet. Das Vägverket wartet diese Berechnungen ebenfalls ab und kann anschließend noch eigene statische Berechnungen vorlegen um den Bau des Riesenrades ebenfalls zu verzögern oder zu stoppen.

Weitere Information zu diesme Thema bei
"Hjulet" överklagat

Herbert Kårlin

Freitag, 31. Juli 2009

In drei Wochen 50 Millionen Euros Einnahmen durch Tourismus

In den nächsten drei Wochen wird Göteborg allein auf Grund der Musikveranstaltungen rund 50 Millionen Euros einnehmen, mehr als jede andere Stadt in Schweden. Göteborg entwickelt sich damit zur bedeutendsten Stadt der schwedischen Musikszene.

Zwei Konzerte von U2 im Ullevi, Madonna, Way out West und anschließend der jährliche Göteborger Kulturkalas ziehen hunderttausende von Besuchern aus dem ganzen Lande, und seinen Nachbarländern, an. Allein die Einnamen des Ullevi werden in dieser Zeitspanne bei über sieben Millionen Euros liegen.

Die hohen Einnahmen durch die kommenden Konzerte dienen der Stadt mehr als jedes andere Ereignis, zumal sämtliche Konzerte in der Nähe des Stadtzentrums stattfinden und daher auch den Konsum der Besucher anregen.

Nach Göteborg & Co. kann man bei den Ereignissen der nächsten Woche fast von Ökotourismus sprechen, da dadurch weder die Natur zerstört wird noch durch Alkoholexzesse die Stadt verschmutzt wird. Besser 10000 Besucher bei einem musikalischen Ereignis in Göteborg als die gleiche Menge der Besucher, die den Wald in Lappland zerstören, Seen und Flüsse verschmutzen und unwiederbringliche Pflanzen ausrotten.

Mehr zu diesem Thema bei:
En halv miljard i turistpengar

Herbert Kårlin

Montag, 20. Juli 2009

Das Fußballstadium Gamla Ullevi lässt Häuser weiter schaukeln

Seit der offiziellen Einweihung des neuen Fußballstadiums Gamla Ullevi am 25. April 2009 kämpfen Anwohner, Fußballsupporter und Zuständige der Stadtverwaltung gegeneinander, teilweise auf der Suche nach einer Lösung aus einem Dilemma.

Bei jedem größeren Spiel beginnen die Fans der IFK Göteborg nach jedem Tor im Rhythmus zu springen und verursachen dadurch einem Erdbeben gleichenden Schwankungen der umliegenden Häuser. Lampen schaukeln, Bücher fallen von den Regalen und Geschirr fängt zu klappern an.

Problem ist die Statik des Gamla Ullevi, das auf Lehm gebaut wurde ohne jede Verankerung auf tiefer liegendem Fels. Mit jedem Spiel wird dadurch das Risiko für Schäden an umliegenden Häusern höher und irgendwann werden Schäden in Millionenhöhe auftreten für die niemand verantwortlich zeichnen will, am wenigsten die Supporter der Göteborger Mannschaft IFK.

Am 19. Juli fand nun, nach einer Pause und zahlreichen Diskussionen, erneut ein Spiel mit der Göteborger Mannschaft statt und die umliegenden Bewohner hofften, in Erwartung auf eine endgültige Lösung, dass die Fußballsupporter Einsicht zeigen würden und ihr Gehüpfe für einige Zeit aufgeben wurden. Diese Hoffnung war schnell zerstört, da die Fußballfreunde der Meinung sind, dass das auf der Stelle springen Teil der Freude ist und sprangen dieses Mal noch mehr als bei den ersten Spielen. Sie sind der Meinung, dass der Erbauer des Stadiums etwas unternehmen soll und gehen daher bewusst das Risiko ein das Eigentum aller Anwohner zu zerstören und deren Lebensqualität zu mindern. Jede Lösung ist nun weiter in die Ferne gerückt denn ja.

Mehr über die Probleme des Gamla Ullevi bei:
Nej, de har inte slutat hoppa