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Donnerstag, 1. November 2012

Häuser am City Airport in Göteborg werden isolisert

Nach zwölf Jahren an Diskussionen und Prozessen wird nun der Göteborg City Airport, der auch unter Sicherheitsmängeln leidet, die schnellstmöglich abgestellt werden müssen, die Häuser der Anwohner isolieren, damit die Bewohner nachts nicht mehr als 45 dB beim Start oder dem Landen der Flugzeuge zu hören bekommt, also eine Lautstärke, die einem leisen Gespräch entspricht. Betroffen davon sind 59 Gebäude, die über die ständige Belästigung klagen.

Seit Ryan Air im Jahre 2001 den Göteborg City Airport in Säve als eine ihrer wichtigsten Basen in Schweden gewählt hat, steigt die Anzahl der Passagiere und der Flugzeuge in bedeutendem Maß. Gegenwärtig zählt man auf diesem kleinen Flughafen in ländlichem Gebiet jedes Jahr nahezu 800.000 Passagiere, wobei die Flugzeuge als solches allerdings noch weniger Lärm verursachen als die Hubschrauber, die vor allem gegen 22 Uhr über den Gebäuden ihre Übungen abhalten.

Nun schickt die Flughafengesellschaft Fachkräfte zu den einzelnen Häusern, damit die Werte individuell gemessen werden können und jedes Gebäude angepasst isoliert werden soll, wobei allerdings Gebäude oder auch Räume, die  nur am Tag benutzt werden, wie etwa Schulen, von dieser Maßnahme ausgenommen werden. Bisher steht nicht fest wie viele der Häuser auf welche Weise isoliert werden. Die Vibrationen werden allerdings auch von einer Isolation nicht immer beseitigt werden können.

Herbert Kårlin
 

Samstag, 4. September 2010

Neue Regeln sorgen für ein ruhigeres Göteborg

Dieses Jahr bekamen die Restaurants Göteborgs, die ihre Getränke und Speisen im Sommer auf Terrassen servieren wollten erstmals nur eine zeitbegrenzte Genehmigung, die nur verlängert wurde, wenn die entsprechenden Restaurants keine überlaute Musik machten und keine Klagen der Anwohner wegen Lärmbelästigungen eingingen.

Betroffen waren dieses Jahr vor allem die Avenyn, die Viktoriagatan und die Magasinsgatan, wo Restaurants dicht aneinander liegen und die letzten Jahre permanent Klagen über den hohen Lautpegel nach 22 Uhr eingingen. Das Jahr 2010 bewies nun, dass die neue Maßnahme Göteborgs Erfolgt zeigt, denn sämtliche betroffenen Restaurants senkten das Lautniveau ohne auch nur einen Gast zu verlieren.

Der Erfolg dieser städtischen Regelung führt nun dazu, dass im nächsten Jahr auch die Dachterrassen an der Avenyn mit in das Programm aufgenommen werden, was Göteborg nachts nicht weniger animiert macht, aber weitaus ruhiger für Anwohner, die seit Jahren jeden Sommer erheblichen Lärmbelästigungen ausgesetzt waren.

Herbert Kårlin

Dienstag, 4. August 2009

Aufbau des Riesenrades in Göteborg erneut in die Ferne gerückt

Drei Anlieger haben innerhalb der offiziellen Frist Einspruch gegen den Bau des Riesenrades vor der Oper eingelegt. Die Hauptargumente sind Lärmbelästigung, Risiken für den Götatunnel und Zerstörung des Stadtbildes.

Nun hat der Betreiber des zukünftigen Riesrades bis zum 13. August Zeit dem Gericht seine Argumente vorzulegen, die vermutlich in den großen Zügen den bisherigen Argumenten entsprechen werden.

Während der optische Aspekt in jedem Fall subjektiv ist und zukünftiger Lärm nur schwer nachzuweisen sein wird, wird die Hauptfrage vermutlich die Stabilität des Götatunnels betreffen über dem das Riesenrad stehen soll wie auch die Frage nach Vibrationen, die jenen des Gamla Ullevi entsprechen können.

Die statischen Berechnungen hinsichtlich eventueller Schäden am Götatunnel liegen dem Bauherren des Göteborger Riesenrades (Liseberg) bisher noch nicht vor, werden aber in den nächsten Tagen erwartet. Das Vägverket wartet diese Berechnungen ebenfalls ab und kann anschließend noch eigene statische Berechnungen vorlegen um den Bau des Riesenrades ebenfalls zu verzögern oder zu stoppen.

Weitere Information zu diesme Thema bei
"Hjulet" överklagat

Herbert Kårlin