Posts mit dem Label Alarmanlage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alarmanlage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 25. Juli 2010

Feuerwehr in Göteborg nimmt 10 Millionen im Jahr wegen falschem Alarm ein

Rund 2500 Mal rückt die Göteborger Feuerwehr im Jahr auf Grund von automatischen Alarmen aus. Nur 3400 Kunden, vor allem kommunale Einrichtungen, verursachen diese Einsätze. Und nur 13% dieser Einsätze beruhen auf tatsächlichen Bränden, da automatische Anlagen nicht nur auf tatsächliches Feuer reagieren, sondern auf jede Art von Rauchentwicklung.

Die falschen Alarme werden ausgelöst, wenn jemand heimlich auf der Toilette raucht, ein Toaster zu hoch eingestellt ist oder irgendwelche Arbeiten mit Rauchentwicklung im Gebäude ausgeführt werden ohne dass die Feuerwehr vorher davon informiert wird. Diese Fahrlässigkeiten machen sich jedoch für die Göteborger Feuerwehr bezahlt.

Jeder falsche, also unberechtigte Einsatz wird mit 7000 Kronen berechnet, was jedes Jahr Einnahmen von rund zehn Millionen Kronen bedeutet. Während die Stadt Göteborg an Kindergärten spart und sich die Vorsorge für Ältere und Behinderte verschlechtert, werden auf der anderen Seite zehn Millionen Kronen verschleudert, Steuergelder, die besser angewendet werden könnten als in falschen Feueralarmen.

Herbert Kårlin

Samstag, 17. Juli 2010

Diebstahl in Bankschließfächern in Göteborg

In vier Niederlassungen der Swedbank in Göteborg und Mölndal machten es die Angestellten der Bank Dieben leicht Wertgegenstände in Millionenhöhe aus den Schließfächern der Bank zu stehlen. Schuld daran ist nichts anderes als eine zu sensible und schlecht installierte Alarmanlage.

Wie Videoaufnahmen beweisen, konnten die Diebe mit leeren Rucksäcken den Sicherheitsraum betreten, um dann die Bank mit vollen Rucksäcken wieder zu verlassen. Natürlich ertönte die Alarmanlage, aber nach mehreren Falschalarmen in letzter Zeit war die Reaktion der Angestellten lediglich die Anlage abzuschalten, ohne auch nur einen Blick in den Raum mit den Schließfächern zu werfen.

Die nachträgliche Auswertung der Aufnahmen der Überwachungsanlage zeigt die Diebe sehr deutlich mit den leeren und anschließend gefüllten Rucksäcken, aber da man in der Regel bei Hausdurchsuchungen keinerlei gestohlenen Wertgegenstände in den Wohnungen der identifizierten Personen findet, kann man auch nicht nachweisen, dass sie die Bankschließfächer aufbrachen und einen Diebstahl begingen, denn die Kameras überwachen zwar den Eingang und den Ausgang, nicht jedoch die Schließfächer selbst.

Herbert Kårlin