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Sonntag, 25. Juli 2010

Feuerwehr in Göteborg nimmt 10 Millionen im Jahr wegen falschem Alarm ein

Rund 2500 Mal rückt die Göteborger Feuerwehr im Jahr auf Grund von automatischen Alarmen aus. Nur 3400 Kunden, vor allem kommunale Einrichtungen, verursachen diese Einsätze. Und nur 13% dieser Einsätze beruhen auf tatsächlichen Bränden, da automatische Anlagen nicht nur auf tatsächliches Feuer reagieren, sondern auf jede Art von Rauchentwicklung.

Die falschen Alarme werden ausgelöst, wenn jemand heimlich auf der Toilette raucht, ein Toaster zu hoch eingestellt ist oder irgendwelche Arbeiten mit Rauchentwicklung im Gebäude ausgeführt werden ohne dass die Feuerwehr vorher davon informiert wird. Diese Fahrlässigkeiten machen sich jedoch für die Göteborger Feuerwehr bezahlt.

Jeder falsche, also unberechtigte Einsatz wird mit 7000 Kronen berechnet, was jedes Jahr Einnahmen von rund zehn Millionen Kronen bedeutet. Während die Stadt Göteborg an Kindergärten spart und sich die Vorsorge für Ältere und Behinderte verschlechtert, werden auf der anderen Seite zehn Millionen Kronen verschleudert, Steuergelder, die besser angewendet werden könnten als in falschen Feueralarmen.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 30. Juni 2010

Das Fischereiwerk in Göteborg verprasst Steuergelder

Das schwedische Fischereiwerk (Fiskeriverket) mit Hauptsitz in Göteborg verwendet mehr Geld für Konferenzen und Feste als für seine Hauptaufgabe, nämlich die Überwachung der Einhaltung von Fangquoten und die Kontrolle des Fischfangs. Die Hauptausgabe des von Steuergeldern bezahlten Amtes scheint seit Jahren mehr das Wohlbefinden seiner rund 300 Angestellten zu sein als Fischfang.

Nach einer Untersuchung des schwedischen Fernsehsenders TV4 und der Zeitschrift Miljöaktuellt benutzte das Fischereiwerk in den letzten vier Jahren 56,5 Millionen Kronen für gutes Essen, angenehme Konferenzen und andere Repräsentationskosten und hat damit prozentual mehr Steuergeld verschleudert als jedes andere staatliche Amt. Im Jahr 2009 hat das Fiskeriverket, als Gegenpol, lediglich 16,8 Millionen Kronen für seine tatsächlichen Aufgaben verwendet.

Obwohl das Fischereiwerk die Repräsentationskosten so niedrig wie möglich halten soll und bei Konferenzen oder anderen Treffen der Alkoholgenuss so niedrig wie möglich sein soll, stellten TV4 und Miljöaktuellt fest, dass bei einer Konferenz in den Gothia Towers 330 Personen insgesamt 228 Flaschen Wein tranken oder die Abteilung, die den Fischfang überwachen soll, bei einem Treffen von 60 Personen nicht nur zu Vollpension in einem luxuriösen Konferenzhotel in Varberg eingeladen wurden, sondern jeder Teilnehmer während des Essens auch Wein für 267 Kronen konsumierte.

Herbert Kårlin

Montag, 27. Juli 2009

Der Steuerzahler kommt für die Schäden an Bushaltestellen auf

Jedes Jahr werden in Göteborg und Umgebung Wartehallen für Busse und Straßenbahnen in Millionenhöhe verstört. Bei der Mehrheit der Fälle werden einfach die Glasscheiben zerschlagen und die Scherben liegen auf einer weiten Fläche verstreut. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres machten die Schäden rund 4 Millionen Kronen aus.

Im Sommer steigen die Beschädigungen vor allem während der Ferienzeit, wobei in der Mehrheit der Fälle Jugendliche die Schäden verursachen, die sich gar nicht bewusst sind wie hoch der Schaden ist, den sie wegen Mutproben oder auch Trunkenheit verursachen.

An einigen zentralen Stellen wurden mittlerweile Überwachungskameras aufgestellt, was die Schäden an diesen Stellen bedeutend zurückgehen ließ. Das Einrichten weiterer Überwachungskameras ist kaum realisierbar, da an öffentlichen Plätzen nur unter sehr hohen Auflagen und bei bestimmten Voraussetzungen Kameras aufgestellt werden dürfen. Västtrafik sieht daher kaum andere Möglichkeiten als auch in Zukunft einen Teil der Steuergelder in Reparaturarbeiten zu investieren statt die Infrastruktur und den Kundendienst zu verbessern.

Weitere Informationen zum Thema über :
Skadegörelse för miljoner
und
Det här ser för jäkligt ut

Herbert Kårlin