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Sonntag, 4. April 2010

Baby & Barn auf der Svenska Mässan

Vom 9. bis zum 11. April findet auf der Svenska Mässan in Göteborg die fünfte Messe Baby & Barn (Baby und Kind) statt, die in einer Zeit, wo in Schweden immer mehr Babys geboren werden, mehr als willkommen ist. Allein im Jahr 2009 konnte man im Land rund 112.000 Geburten verzeichnen.

Während man natürlich, wie auf jeder Messe dieser Art, alle Produkte findet, die ein Kind nur glücklich machen können oder Eltern das Leben etwas erleichtert, findet man auch Gotlands Turistföreningen vertreten, die sich besonders für Tourismus mit Kleinkindern einsetzten oder das Göteborger Liseberg, das zur kinderfreundlichsten Einrichtung Schwedens gewählt wurde.

Erstmals findet man auf der Messe Baby & Barn in der Svenska Mässan auch eine Teststrecke für Kinderwagen, wo Eltern und kommende Eltern etwa zehn unterschiedliche Kinderwagen selbst testen können. Hier werden Kinderwagen wirklich auf die Probe gestellt, wenn sie über Kies geschoben werden, Sand meistern sollen oder Treppen nehmen müssen. Im Vordergrund steht natürlich die Sicherheit für das Kleinkind.

Im Rahmen von Konferenzen und anderen Veranstaltungen kommt bei Baby & Barn auch das Thema Mobbing aufs Tablett, denn nur wenn Eltern erste Zeichen rechtzeitig erkennen und ihre Kinder zeitnah erziehen kann Mobbing bekämpft werden. Mobbing beginnt heute bereits im Kinderhort und im Kindergarten, was viele Eltern nicht wahr haben wollen.

Herbert Kårlin

Freitag, 2. Oktober 2009

Apathische Kinder finden in Göteborg die beste Unterstützung

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurden unter Asylantenkindern immer mehr apathische Kinder festgestellt. Anfangs hatten zahlreiche Psychologen den Verdacht, dass Eltern ihre Kinder unter Drogen setzen würden um dadurch irgendwelche Vorteile bei der Bearbeitung ihrer Anträge zu erreichen. Erst während der letzten zwei Jahre zeigte sich, dass diese Kinder unter einem Trauma leiden und daher dringend Hilfe benötigen.

Nach offiziellen Zahlen befinden sich zur Zeit rund 50 dieser apathischen Kinder in Schweden. Jüngste Untersuchungen zeigen nun, dass apathische Kinder in Göteborg weitaus seltener zu medizinischen Problemfällen werden als in anderen Regionen Schwedens und zur Zeit nur zwei Kinder in Göteborg künstlich ernährt werden müssen.

Den Grund für diese Situation sehen Ärzte und Psychologen in Zusammenhang mit dem großen Diskothekenbrand in Backa im Jahre 1998. Nach dem Brand waren Behörden, Ärzte und Psychologen in Göteborg gezwungen sich mit Schockreaktionen und Traumas auseinanderzusetzen, die jenen der apathischen Kindern ähneln. Diese Erfahrung kommt ihnen nun zu Gute, so dass sie Anzeichen schneller erkennen können und auch aktiv in die Behandlung der ganzen Familie eingreifen können.

Herbert Kårlin